Zahl der Arbeitslosengeld – Bezieher steigt

Im Juli 2010 ist die Zahl der Erwerbslosen und damit der Bezieher von Arbeitslosengeld leicht angestiegen. Der Grund ist in den Sommerferien in vielen Betrieben sowie im Ende des Schuljahres in den meisten Bundesländern zu suchen. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Juni um 39.000 auf 3,192 Millionen. Diese Zahlen nannte die BA, die Bundesagentur für Arbeit.  Im Vergleich zum Vorjahr hingegen ließ sich ein Rückgang um 271.000 Personen messen. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozent auf 7,6 Prozent an. Weiterlesen

Kurzarbeitergeld bis März 2010 gefördert

Die Förderung von Kurzarbeit wird bis Ende März 2012 verlängert. Das hat die Bundesregierung nun beschlossen, wie eine Sprecherin des Arbeitsministeriums erklärte. Somit werden Unternehmen in Kurzarbeit weiter von den Sozialabgaben ab dem siebten Monat befreit. Die Bundesagentur für Arbeit muss damit 800 Millionen Euro an Mehrkosten aufbringen. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Kurzarbeiterregelung bis Ende des Jahres 2010 auslaufen sollte.

Die Bundesarbeitsministerin wollte ursprünglich sogar eine Asweitung bis Juni 2012. Dann aber handelte sie mit dem Wirtschaftsminister von der FDP einen Kompromiss aus. Die Bestimmungen wurden ausgeweitet, um einen drastischen Arbeitsplatzabbau infolge der Wirtschaftskrise abzumildern. Weiterlesen

Zeitarbeit auf dem Vormarsch

In der Wirtschaftskrise mussten die Zeitarbeiter als Erste gehen, nun sind sie es, die als erstes einen neuen Job bekommen. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2010 hat sich die Zahl der Zeitarbeiter wieder deutlich erhöht. Das gab der Bundesverband der Zeitarbeiter (BZA) bekannt. Nach dem Zeitarbeitsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ist die Zahl der Zeitarbeiter Anfang 2010 stark gestiegen. Für Januar zeigt der IW-Index einen sprunghaften Anstieg im Vergleich zum Dezember 2009 von 650.000 auf 710.000 Zeitarbeiter  an. Im Februar waren zwischen 730.000 und 750.000 Menschen in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt. Weiterlesen

Arbeitslosigkeit: Prognose für 2010 nicht gut

Im Dezember 2009 stieg die Arbeitslosigkeit nur leicht an. Es waren 60.000 Menschen mehr und insgesamt 3,276 Millionen Menschen arbeitslos. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) nun mit.

2009 gab es durchschnittlich 3,4 Millionen Arbeitslose. Für den Herbst prognostiziert die BA mehr als vier Millionen Arbeitslose. Auch das Institut für Wirtschaftsforschung rechnet bis zum Jahr 2011 mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahl um eine Million.

Durchschnittlich gab es 2009 lediglich 155000 Arbeitslose mahr als 2008. Gerechnet worden war mit einem Anstieg von über 400.000. Die Wirtschaftskrise hat bisher nur moderat auf den Arbeitsmarkt durchgeschlagen.  Der jetzige Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 60.000 sei ausschließlich auf den Winter zurückzuführen, erklärte die BA. Ein Einfluss der Konjunktur habe es nicht gegeben. Kurzarbeit, Abbau von Überstunden und Arbeitszeitkonten hätten die Krise des Jobmarktes im Jahr 2009 bisher verhindert. Jeder Arbeitnehmer hat 2009 im Durchschnitt 50 Stunden weniger gearbeitet. Insgesamt wurden 1,5 Milliarden Stunden weniger gearbeitet.  2009 haben 1,06 Millionen Menschen in Kurzarbeit gestanden. Das habe zur Rettung von 330.000 Vollzeitstellen geführt. Weiterlesen

Jobs 2010 in der Krise – über vier Millionen Arbeitslose?

Im Jahr 2010 werden immer mehr Menschen den Weg in die örtlichen Arbeitsagenturen der BA suchen müssen. Alle Wirtschaftsforscher gehen übereinstimmend davon aus, dass die Wirtschaftskrise im Jahr 2010 den Arbeitsmakt in Deutschland erreichen wird. Die BA befürchtet für einige Branchen einen radikalen Stellenabbau. Besonders die exportabhängigen Schlüsselindustrien, etwa der Maschinenbau und die Autobranche werden viele Arbeitsplätze streichen müssen. Das Problem, so die BA, liege in der Exportarbhängigkeit dieser Branchen.
Der Dienstleistungssektor ids deshalb nicht so stark betroffen.
Bundesregierung und DGB prognostizieren einen Anstieg der Arbeitslosenzahl von 3,2 Millionen (Stand November 2009)  auf 4,1 Millionen. Die Zahlen sind optimistisch, denn zu Beginn der Krise hatten Experten für 2010 über fünf Millionen Arbeitslose vorausgesagt.
Derzeit gibt es in den deutschen Unternehmen ca. 1,1 Millionen Kurzarbeiter. Diese bringen die Arbeitskosten der Unternehmen in die Höhe. Ein Stellenabbau ist des bereits vorgezeichnet. Weiterlesen

Das Jahr 2010 bringt einen Anstieg der Arbeitslosigkeit

Die BA blickt zurück und blickt in die Zukunft, konkret: ins neue Jahr.  Nehmen wir das Beispiel NRW. Hier sind zur Zeit 800.000 Menschen ohne Job. Die Zahl der Arbeitslosen wird im Jahr 2010 – so die Prognosen der BA – um 80.000 steigen. Gründe sind noch immer in der Wirtschaftskrise zu suchen, unter der besonders die Automobilindustrie und Metallindustrie leiden. Es fehlt an den Exportmöglichkeiten.

Die Spitze der Arbeitslosigkeit in NRW wird für den Sommer 2010 erwartetDann wird aller voraussicht nach die die Millionengrenze überschritten werden. Es kommt aber darauf an, so Arbeitsmarktexperten, inweiweit die Unternehmen weiterhin die Kurzarbeit nutzen. Das hängt wiederum davon ab,  wie lange Geld dafür vorhanden ist. Kurzarbeit soll den Firmen dazu dienen, Fachkräfte zu halten, um nach der Krise der wachsenden Nachfrage wieder nachkommen zu können. Nach Berechnungen von Forschern werden in Deutschland im Jahr 2015 drei Millionen Arbeitskräfte in allen Bereichen fehlen. Weiterlesen

Arbeitslosigkeit auf dem Rückmarsch

Trotz der Rezession ist der Arbeitsmarkt momentan stabil. Die Erwerbslosenzahlen sind im Spätherbst sogar etwas zurück gegangen.  Im November 2009 verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 13.000 auf 3,21 Millionen. Die Arbeitslosengquote nahm um 0,1 Prozent ab und sank auf 7,6 Prozent. Ein effektiver Rückgang steckt jedoch nicht hinter diesen Zahlen.  Die Arbeitslosenzahl wurde lediglich um statistische Sondereffekte bereinigt. Die Zahl der Arbeitslosen ist im November tatsächlich um 4000 angestiegen. Hintergrund für den stabilien Arbeitsmarkt sind der hundertausendfache Einsatz von Kurzarbeit. Seit dem Frühjahr habe die Kurzarbeit, so die BA, die Bundesagentur für Arbeit, wie ein Schutzwall die Entlassung von 300.000 bis 400.000 Beschäftigten verhindert. Weiterlesen

Arbeitslosigkeit im Oktober 2009 rückläufig

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober 2009 in Deutschland um 118.000 auf 3,29 Millionen zurück gegangen. Und das trotz der Wirtschaftskrise. Zu verdanken ist dies in erster Linie der Kurzarbeit. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozent auf 7,7 Prozent zurück. Im Oktober 2008 lag sie bei 7,2 Prozent.
Trotz guter Zahlen geben die Arbeitsmarktexperten noch keine Entwarnung. Eine Trendwende sei noch nicht in Sicht. Die Wirkungen der Krise würden mit sehr viel Geld abgefedert werden. Die Krise sei auf dem Arbeitsmarkt weiter spürbar, auch wenn sich die Lage etwas beruhigt habe, erklärte der BA-Vorstandschef. Die echt Bewährungsprobe wird für 2010 erwartet. Dennoch wird nicht davon ausgegangen, dass die Vier Millionen Grenzen 2009 überschritten werde. Ein gutes Anzeichen sei in diesem Zusammenhang auch das beschleunigte Wirtschaftswachstum der USA. Seit Beginn der wirtschaftskrise veroren vor allem in der Industrie uund bei Zeitarbeitsfirmen 350.000 Menschen ihren Job. Der stehen neue Stellen im Sozial- und Gesundheitswesen gegenüber, auch im Bildungsbereich. Die meisten allerdings sind Teilzeitjobs. Weiterlesen

Wirtschaftskrise kostete Jobs

Etwa  3,6 % der Arbeitnehmer, das sind 3,2 Millionen haben im Jahr 2009 und seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise im Oktober 2008 ihre Arbeitsstelle verloren, sind gekündigt worden. Das sind ca. 500.000 mehr als im Jahr zuvor. Trotz Kurzarbeit wurde seit Oktober 2008 jedem Neunten der knapp 28 Millionen sozialversicherungspflichtig Arbeitnehmer gekündigt. Dies gab der DGB als Ergebnis einer Untersuchung bekannt. Fazit: Das Risiko, den Arbeitsplatz zu verlieren sei groß.

Ganz besonders von Entlassungen betroffen waren Beschäftigte im stark exportorientierten verarbeitdenden Gewerbe und Leiharbeiter. Weiterlesen

Krise macht Angst vor Hartz 4

Wovor haben die Deutschen Angst?  Das zu ergründen ist der Sinn von unterschiedlichen Umfragen. Aktuell steht an erster Stelle der Alpträume der Deutschen die Angst vor einer Verschlechterung der Wirtschaftslage, dem Anstieg der Arbeitslosigkeit und vor Hartz 4.  Die Wirtschaftskrise hat die Angst, im Alter anderen zur Last zu fallen, von der Spitzenposition verdrängt.

Außerdem fürchten sich die Deutschen vor schweren Krankheiten und davor, im Alter zu vereinsamen und davor, im Alter arm zu werden. Weiterlesen