Wartesemester überbrücken

Oft klappt es nicht sofort mit dem Studienstart an der Uni. Viele Bewerber erhalten mit den Bescheiden für den Studienplatz eine Absage. Allein in den medizinischen Fächern Human- und Zahnmedizin wurden zum Sommersemester 2013 ca. 37.400 Ablehnungsbescheide verschickt.  Pro Studienplatz gab es 7 Bewerber! Im kommenden Wintersemester wird die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage noch größer sein.

Wer also einen zulassungsbeschränkten Studiengang anstrebt, muss damit rechnen, dass es mit dem Studienplatz im Wunschfach zunächst nicht funktioniert.  Das gilt insbesondere für diejenigen, deren Abiturnote nur mittelmäßig ist.
Wer Glück hat, kommt im Nachrückverfahren zum Zug. Alle anderen müssen sich auf Wartesemester einstellen. Entscheidend dabei ist, wann das Abitur abgelegt wurde. Ab diesem Zeitpunkt läuft die Anrechnung von zwei Semestern pro Jahr. Weiterlesen

Studiengebühren in NRW entfallen zum Wintersemester 2011

Die Studiengebühren werden zum Wintersemester 2011 in NRW abgeschafft. Das hat der nordrhein-westfälische Landtag entschieden. Die Regierung erklärte hierzu, dass nunmehr jedes Kind die Gelegenheit erhalte, den Abschluss zu machen, den es nach seinen Begabungen erreichen könne. Mit dem neuen Gesetz werde das von mehren Untersuchungen belegte Hemmnis beseitigt, mit Schulden eine Ausbildung, ein Studium, abzuschließen. Die soziale Auslese durch Studiengebühren sei damit beseitigt.

Ab dem nächsten Wintersemester erhalten die Hochschulen und Unis in NRW als Ausgleich für die wegfallenden Studiengebühren jährlich 249 Millionen Euro vom Land, pro Student und Semester 320 Euro. Damit dürfte auch das Argument der Opposition entfallen, dass sich nunmehr die Studienbedingungen in NRW verschlechterten und die Qualität an den Hochschulen schlechter werde. Weiterlesen

Arbeitslosigkeit wird bis zum Jahr 2020 weiter sinken

Eine Studie zu den Auswirkungen der Globalisierung wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenwirken mit dem Centrum für Angewandte Wirtschaftsforschung der Uni Münster erstellt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland weiter geht. Dennoch wird auch in Deutschland die Nachfrage nach Arbeitskräften auf dem heimischen Arbeitsmarkt in den nächsten 15 Jahren stärker wachsen als das Angebot. Folglich gehe die Arbeitslosigkeit in Deutschland strukturell deutlich zurück, so die Studie. Die stärksten Vorteile von diesem Trend zu mehr Beschäftigung werden gut ausgebildete Arbeitskräfte haben. Deshalb sei Qualifizierung besonders wichtig. Besonders gefragt werden Akademiker sein. Der Bedarf bis zum Jahr 2020 werde um und 800.000  Uni-Absolventen und um 1,1 Millionen Fachhochschulabsolventen steigen. Geringer qualifizierte Menschen würden von dem Trend hingegen nur wenig profitieren. Weiterlesen

Bafög-Erhöhung und nationales Stipendienprogramm finanzierbar?

Am 18. Juni 2010 hat der Bundestag hat die Erhöhung des Bafögs beschlossen. Außerdem wurde der Aufbau eines nationalen Stipendienprogramms verabschiedet. Beitde Gesetze bedürfen aber der Zustimmung durch den Bundesrat. Dieser wird am 9. Juli 2010 entscheiden.

Im einzelnen: Studenten und Schüler sollen ein höheres BAfög bekommen. Ab dem 1. Oktober 2010 sollen die Fördersätze um zwei Prozent steigen, die Elternfreibeträge um drei Prozent. Im Durchschnitt würde dann ein BAfög-Empfänger 13 Euro mehr im Monat erhalten.  Der Bafög-Höchstsatz einschlich des Krankenversicherungszuschusses würden von 648 Euro auf 670 Euro steigen. Die Altersgrenze bei der Förderung soll von bisher 30 auf 35 Jahre angehoben werden. Das deshalb, weil Bachelor-Studenten nach einer ersten Berufsphase auch später noch der Einstieg in ein Masterstudium ermöglicht werden soll. Weiterlesen

BAföG gut, Stipendium besser

Wer in der heutigen Zeit sein Studium nicht finanzieren kann, der hat die Möglichkeit, einen Antrag auf BAföG zu stellen. Doch noch besser ist es, ein Stipendium zu erhalten.

In NRW bekommen schon 1400 Studenten elternunabhängige Begabtenförderung, also Begabten-Stipendien von 300 Euro pro Monat. Auf die Fächer Rechts- und Sozialwissenschaften, Ingenieur und Wirtsachtswissenschaften fallen die Hälfte der Stipendien.

Die RWTH Achen stand dabei an der Spitze, denn dort sind 190 Stipendiaten eingeschrieben. Die Uni Bochum hat 125 Stipendien vergeben, die Uni Köln 103, die Uni Münster 90, die TU Dortmund 88 un ddie Uni Siegen 46. Weiterlesen

BAföG-Boom und Uni-Boom in NRW

Die Zahl der Studenten in NRW nimmt zu. Immer mehr junge Menschen wollen nach dem Abitur studieren, und können dies auch dank dem BAföG. Besonders die Uni-Münster hat einen Boom an Studenten zu vermelden. Die Zahl der Studienanfänger im Wintersemester ist um 4700 auf 78.000 nach oben geschnellt. Das ist ein Anstieg um knapp 10 Prozent. Die FH Münster hingegen hat sinkende Erstsemesterzahlen zu verzeichnen. Jeder dritten Studienanfänger in NRW hat wendet sich einem Fach aus den Feld Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik zu. Im Vergleich zu 2008 ist das ein Anstieg von fast 8 Prozent. Weiterlesen

Mehr Schüler und Studenten erhalten BAföG

Im Jahr 2008 wurde das BAföG, das Bundesausbildungsförderungsgesetz, novelliert. Und diese Neuordnung ist für viele Schüler und Studenten nicht ohne Folgen geblieben, postive Folgen, wie die neusten Statistiken nun zeigen: Im Jahr 2008 ist die Anzahl der Geförderten um 2 Prozent angestiegen. Den Hauptanteil an neuen Bafög-Beziehern machen die Studenten aus. Die absolute Zahl der Studenten, die zu den BAföG-Beziehern hinzu gekommen sind, liegt bei 16.000. Die Zahlen basieren auf Ermittlungen des Statistischen Bundesamt. Im Jahr 2008 empfingen somit 822.000 Studenten oder Schüler BAföG-Leistungen.
Die Änderung des BAföG lag in der Anhebung der Elternfreibeträge. Die letzte Anhebung dieser Freibeträge datiert bereits auf 2001. Zuvor war die Zahl der BAföG-Empfänger deshalb von Jahr zu Jahr rückläufig gewesen. Weiterlesen

BAföG ist zu wenig für ein Studium

Nach einer neuen Umfrage des Allensbach-Instituts reicht vielen Studenten die Leistung nach dem BAföG für ein Studium nicht aus. Geldprobleme sind danach einer der Hauptgründe, die gegen eine Studienaufnahme sprechen. Befragt wurden Abiturienten.  Weit mehr als zwei Drittel der studierwilligen Abiturienten fürchten sich vor hohen finanziellen Belastungen, die durch das Studium entstehen.  Angst vor Schulden haben über ein Drittel der Befragten. Diejenigen Schulabgänger mit Hochschulzulassung, die keine Finanzierungsprobleme ihres Studiums sehen, wollen zu 80 Prozent auch studieren.  Abiturienten die sich um das Geld und BAföG sorgen, wollen nur zu 44 Prozent ein Studium an Uni oder FH beginnen. Weiterlesen

Nicht nur BAfög, auch Sonderprogramm für die Unis

Die Bundeskanzlerein erklärte sich bereit, die Bund-Länder-Verträge zur Fortsetzung des miliardenschweren Sonderprogramms für die Unis und FHs und die Forschung zu unterzeichnen. Das Paket umfasst 18 Milliarden Euro. Damit sollen zwischen 2011 und 2018 ca. 275.o00 Studienplätze finanziert werden.

Um die Finanzzusagen war bisher in der Bundesregierung gestritten worden. Die Bundeskanzlerein traf nun mit den Ministerpräsidenten der Länder zusammen. Auf der Länderseite hieß es, man sei bereit zur Unterschrift. Bund und Länder müssen nun die geplanten Mehrausgaben für die Hochschulen in die mittelfristige Finanzplanung aufnehmen. Weiterlesen

Bildungsstreik 2009 für mehr BAföG für Studenten und Schüler

Studenten und Studierende zeigen sich unzufrieden mit dem derzeitigen Bildungssystem und haben deshablb eine Aktion ins Leben gerufen, die sich Bildungsstreik 2009 nennt. In diesem Rahmen gibt es auch einen Brief an den Finanzminister. Vom 15. bis 19. Juni sind im gesamten Bundesgebiet verschiedene Aktionen und Protestveranstaltungen vorgesehen.  Am 17. Juni 2009 starten dann in 80 Städten Demonstrationen gegen den „Bildungsnotstand in Deutschland“.

Von den Studenten seien sogar „Banküberfälle“ geplant, wenn die Bundesregierung und diejenigen, die von der Bankenrettung profitiert haben, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung angesichts der tiefen Krise des Bildungssystems nicht nachkämen. Und zwar am am 18. Juni in verschiedenen Städten Deutschlands. Dies ist dann der Aktionstag zivilen Ungehorsams des Bildungsstreiks.  Studierende, Schüler, Auszubildende und Lehrende wollen dann vereint in die Banken gehen. Dies sei dann eine offene und öffentliche Aktion des zivilen Ungehorsams. Die Unterstützer des Bildungsstreiks werden dann verschiedene Banken in Berlin, Bonn, Frankfurt, Stuttgart und München. besetzen, blockieren, lahmlegen, sich einfach in den Weg stellen. Durch diesen symbolischen Akt soll das benötigte Rettungspaket für freie Bildung angemahnt werden. Beteiligen könne sich jeder. Weiterlesen