Studium und Ausbildung steuerlich absetzbar

Der Bundesfinanzhof hat unter den Aktenzeichen BFH VI R 38/10 und BFH VI R  /10 zwei Urteile erlassen, nach denen die Ausbildungskosten für Studierenden und Auszubildende steuerlich geltend gemacht werden können. Das gilt für das Erststudium und die Ausbildung  direkt nach dem Schulabschluss.  Millionen von jungen Menschen haben nun die Möglichkeit, die hohen Aufwendungen in die eigene Bildung als steuerlichen Verlust für spätere Zeiten festzuschreiben. Die Kosten dürfen voll mit dem Gehalt deer ersten Berufsjahre verrechnet werden. Die Verluste aus der Ausbildung können so lange verrechnet werden, bis sie aufgebraucht sind. Weiterlesen

Studiengebühren in NRW entfallen zum Wintersemester 2011

Die Studiengebühren werden zum Wintersemester 2011 in NRW abgeschafft. Das hat der nordrhein-westfälische Landtag entschieden. Die Regierung erklärte hierzu, dass nunmehr jedes Kind die Gelegenheit erhalte, den Abschluss zu machen, den es nach seinen Begabungen erreichen könne. Mit dem neuen Gesetz werde das von mehren Untersuchungen belegte Hemmnis beseitigt, mit Schulden eine Ausbildung, ein Studium, abzuschließen. Die soziale Auslese durch Studiengebühren sei damit beseitigt.

Ab dem nächsten Wintersemester erhalten die Hochschulen und Unis in NRW als Ausgleich für die wegfallenden Studiengebühren jährlich 249 Millionen Euro vom Land, pro Student und Semester 320 Euro. Damit dürfte auch das Argument der Opposition entfallen, dass sich nunmehr die Studienbedingungen in NRW verschlechterten und die Qualität an den Hochschulen schlechter werde. Weiterlesen

Studiengebühren in NRW

Die Studiengebühren sollen nach dem Willen der neuen Landesregierung in NRW spätestens zum Sommersemester 2011 gestrichen werden. Die Linke im Landtag ist sogar für ein noch früheres Aus. Das Landeskabinett hatte nun einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Abschaffung der Studiengebühren zum Wintersemester 2011/2012 vorsieht. Ein früheres Aus sei nicht möglich, weil zunächst die geplanten Kompensationszahlungen an die Hochschulen im Haushalt für das nächste Jahr abgesichert werden müssten. Die Hochschulen sollen als Ersatz für die Studiengebühren 249 Millionen Euro im Jahr vom Land erhalten. Weiterlesen

Studiengebühren nicht von der Steuer absetzbar

Der Bundesfinanzhof hat entschieden (Az VI R 63/08), dass Studiengebühren nicht als außergewöhnliche Belastungen von der Steuer abgesetzt werden können. Dabei sei es nicht erheblich, ob die Aufwendungen im Einzelfall außergewöhnlich hoch  und für die Elterten unvermeidbar seien. Der übliche Ausbildungsbedarf werde durch das Kindergeld oder den Kinderfreibetrag sowie den den Freibetrag nach § 33 a ABs. 2 EStG abgegolten. Folglich sei eine Berücksichtigung zusätzlicher Kosten für den Unterhalt und die Ausbildung eines Kindes gem. § 33 EStG grundsätzlich ausgeschlossen. Verfassungsrechtliche Bedenken gegen diese Vorschriften hatte der Bundesfinanzhof nicht. Weiterlesen

Unterhalt für Studenten umfasst Studiengebühren und Semesterbeitrag

Eltern, sofern sie leistungsfähig sind, sind auch ihren studierenden Kindern unterhaltspflichtig. Sie müssen den Kindern eine Ausbildung finanzieren, die auch in einem Studium bestehen kann.

Dass Studieren teuer ist, weiß jeder, der selber die Uni besucht hat. Neben dem Lernen besteht kaum die Möglichkeit, den eigenen Lebensutnerhalt durch einen Job sicherzustellen.  Doch es geht heutzutage nicht nur um Wohnen, Essen und Trinken. Viele Unis fordern Studiengebühren, Semesterbeiträge und auch Verwaltungskostenbeiträge. Weiterlesen

BAföG-Boom und Uni-Boom in NRW

Die Zahl der Studenten in NRW nimmt zu. Immer mehr junge Menschen wollen nach dem Abitur studieren, und können dies auch dank dem BAföG. Besonders die Uni-Münster hat einen Boom an Studenten zu vermelden. Die Zahl der Studienanfänger im Wintersemester ist um 4700 auf 78.000 nach oben geschnellt. Das ist ein Anstieg um knapp 10 Prozent. Die FH Münster hingegen hat sinkende Erstsemesterzahlen zu verzeichnen. Jeder dritten Studienanfänger in NRW hat wendet sich einem Fach aus den Feld Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik zu. Im Vergleich zu 2008 ist das ein Anstieg von fast 8 Prozent. Weiterlesen

Bildungsstreik 2009 für mehr BAföG für Studenten und Schüler

Studenten und Studierende zeigen sich unzufrieden mit dem derzeitigen Bildungssystem und haben deshablb eine Aktion ins Leben gerufen, die sich Bildungsstreik 2009 nennt. In diesem Rahmen gibt es auch einen Brief an den Finanzminister. Vom 15. bis 19. Juni sind im gesamten Bundesgebiet verschiedene Aktionen und Protestveranstaltungen vorgesehen.  Am 17. Juni 2009 starten dann in 80 Städten Demonstrationen gegen den „Bildungsnotstand in Deutschland“.

Von den Studenten seien sogar „Banküberfälle“ geplant, wenn die Bundesregierung und diejenigen, die von der Bankenrettung profitiert haben, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung angesichts der tiefen Krise des Bildungssystems nicht nachkämen. Und zwar am am 18. Juni in verschiedenen Städten Deutschlands. Dies ist dann der Aktionstag zivilen Ungehorsams des Bildungsstreiks.  Studierende, Schüler, Auszubildende und Lehrende wollen dann vereint in die Banken gehen. Dies sei dann eine offene und öffentliche Aktion des zivilen Ungehorsams. Die Unterstützer des Bildungsstreiks werden dann verschiedene Banken in Berlin, Bonn, Frankfurt, Stuttgart und München. besetzen, blockieren, lahmlegen, sich einfach in den Weg stellen. Durch diesen symbolischen Akt soll das benötigte Rettungspaket für freie Bildung angemahnt werden. Beteiligen könne sich jeder. Weiterlesen

Studienkredite bei Studenten immer beliebter

Studenten, die keinen, nur einen geringen oder auch einen vollständigen Anspruch auf BAföG haben, können ihr Studium, also ihre Lebenshaltungskosten sowie die Studiengebühren, mit einem Studienkredit bestreiten.
Der Markt für Studienkredite ist groß. Ein Vergleich der unterschiedlichen Banken ist deshalb dringend zu empfehlen. Die Angebolte für den Studienkredit unterscheiden sich zum einen in der Höhe der Zinsen, zum anderen auch in den Modalitäten, also der Rückzahlung und Höchstbeträge.
Doch welche Banken bieteten Kredite für Studenten an? Da gibt es zunächst einmal die bundeseigene Förderbank; dort liegt der Zinssatz momentan bei 6,5 %. Dann gibt es die Förderbanken der Länder und schließlich viele private Banken. Die Nachfrage nach Förderkrediten für Studenten steigt. Das haben auch die Banken erkannt – und sie regieren. Ein Auslöser für die steigende Nachfrage sind nicht zuletzt die in vielen Bundesländern eingeführten Studiengebühren. Aber auch die gestiegenen Lebenshaltungskosten sind für die gestiegenen Nachfragen anch Studienkrediten verantwortlich Im Jahr 200 betrügen die Ausgaben der Studenten für Miete im Durchschnitt 227 Euro, im jah 2006 bereits 266 Euro.
Die bedeutendsten Kreditgeber, an die sich Studenten wenden, sind die Förderbanken des Bundes und der Bundesländer. Am bekanntesten ist die bundeseigene KfW. Sie hatte den Studienkredit Anfang 2006 eingeführt. Bis Ende 2008 wurden bei ihr 52.000 Studienkredite bewilligt.
Die NRW-Bank mit Sitz in Düsseldorf hat hingegen beispielsweise im vergangenen Wintersemester knapp 11.000 Kreditverträge mit Studenten abgeschlossen. Insgesamt haben bereits etwa 70.000 Studenten einen Studienkredit mit der landeseigenen Bank in Anspruch genommen. Der Zinssatz beträgt zur Zeit 5,9 % und soll bis zum Jahr 2011 stabil bleiben.*1)
Wie sehen die Kondition aus? Im Durchschnitt bekommen Studenten pro Monat 480 Euro ausgezahlt. Die Rückzahlung ist flexibel gestaltet. Nach Eintritt ins Berufsleben werden monatliche Raten fällig, die dem Einkommen entsprechend angepasst und sich über eine Zeit von bis zu 25 Jahren erstrecken können.
Sucht man bei den privaten Banken nach Studienkrediten, so findet man sicher die Deutsche Bank. Sie vergab bisher 12.000 Studienkredite zu einem Zinsatz von 5,9 Prozent. Dieser Satz besteht seit Oktober 2005 unverändert. Weiterlesen

Studiengebühren rechtmässig

Die Studiengebühren in Baden-Württemberg in Höhe von 500 Euro je Semester sind nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs in Mannheim rechtmäßig. Das Urteil unter dem Az: 2 S 1855/07 statuierte, dass die Studiengebühr, also der Semesterbeitrag, sozialverträglich sei. „Das Recht des Einzelnen, zum Hochschulstudium seiner Wahl zugelassen zu werden, beinhaltet nicht den Anspruch, kostenfrei studieren zu dürfen“ hieß es in der Urteilsbegründung des obersten Verwaltungsgerichts von BW. Die Richter verwiesen auf die Möglichkeit ein Studien-Darlehen, einen Bildungskredit aufzunehmen. Des weiteren seien Regelungen zur Befreiung von der Studiengebühr vorhanden. Da die Angelegenheit jedoch grundsätzliche Bedeutung habe, ließen die Richter die Revision zum Bundesveraltungsgericht zu. (i.k.) Weiterlesen