Minijob als Zweitjob

Tendenz Zweitjob

Minijob als Ergänzung zum Hauptberuf

Viele Berufstätige haben mehr als einen Job. Weil sie es müssen. Der Verdienst in dem ersten Arbeitsverhältnis reicht nicht aus, um den eigenen Lebensunteralt und den der Familie zu decken.

Ende letzten Jahres gab es laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit 3,2 Millionen Menschen mit Mehrfachbeschäftigung. Damit hat sich die Zahl in den letzten 14 Jahren mehr als verdoppelt. Die meisten kombinieren einen Minijob (450-Euro-Job) mit einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung.

450-Euro-Job als zweites Einkommen

Ein 450-Euro-Job hat den Vorteil, dass er sich als Zweitjob neben der Hauptbeschäftigung steuer- und sozialversicherungsfrei ausüben lässt. Auf Antrag werden Minijobber auch von der Rentenversicherungspflicht befreit. Weiterlesen

Ferienjob ohne Sozialabgaben

Wer lediglich in den Sommerferien arbeitet und dafür Lohn bekommt, ist nicht verpflichtet, dafür Sozialabgaben zu zahlen. Das ist unabhängig davon, wie hoch der Verdienst ist. Denn wenn lediglich eine sog. kurzfristige Beschäftigung ausgeübt wird, müssen keine Abgaben für Krankenversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung abgeführt werden.

Was bedeutet kurzfristig? Kurzfristig heißt, dass insgesamt nicht mehr als zwei Monate oder 50 Arbeitstage im Jahr gearbeitet werden darf. Dass es nicht mehr wird, muss von vornherein feststehen. Weiterlesen

Ferienjob für Studenten und Schüler

In den Sommerferien möchten viele Studenten und Schüler einen Ferienjob aufnehmen. Doch es gibt Regeln, die hierbei zu beachten sind.  Zunächst einmal die wichtigste: Kinderarbeit ist in Deutschland verboten. Bis zum 13. Geburtstag dürfen Kinder und Jugendliche keine Arbeit annehmen. Ab 13 Jahre ist ein Feriennjob von maximal 2 Stunden Arbeit pro Tag erlaubt, wenn die Eltern damit einverstanden sind.  Zulässig sind dann leichte Aushilfsjobs wie etwa Babysitten, Zeitungen oder Prospekte austragen.  Ab 15  Jahre ( bis 17 Jahre) darf ein Jugendlicher in den Ferien bis zu acht Stunden am Tag arbeiten. Die Arbeitszeit muss zwischen 6.00 und 20.00 Uhr liegen. Es sind maximal 40 Stunden pro Woche erlaubt. Soweit der arbeitsrechtliche Hintergrund zum Ferienjob. Weiterlesen

Kurzarbeitergeld bis März 2010 gefördert

Die Förderung von Kurzarbeit wird bis Ende März 2012 verlängert. Das hat die Bundesregierung nun beschlossen, wie eine Sprecherin des Arbeitsministeriums erklärte. Somit werden Unternehmen in Kurzarbeit weiter von den Sozialabgaben ab dem siebten Monat befreit. Die Bundesagentur für Arbeit muss damit 800 Millionen Euro an Mehrkosten aufbringen. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Kurzarbeiterregelung bis Ende des Jahres 2010 auslaufen sollte.

Die Bundesarbeitsministerin wollte ursprünglich sogar eine Asweitung bis Juni 2012. Dann aber handelte sie mit dem Wirtschaftsminister von der FDP einen Kompromiss aus. Die Bestimmungen wurden ausgeweitet, um einen drastischen Arbeitsplatzabbau infolge der Wirtschaftskrise abzumildern. Weiterlesen