Grundsicherungsleistungen im Alter kontinuierlich angestiegen

Armut im Alter
Jetzt schon an die Rente denken?

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine Sozialhilfeleistung hauptsächlich für ältere Menschen. Sie wird ergänzend an diejenigen Rentner gezahlt, deren Rente allein für die Sicherstellung des Lebensunterhalts nicht ausreicht.

NRW: das bevölkerungsreichste Bundesland

267.000 Menschen haben im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten.

Von den Leistungsbeziehern waren ca.  146.000 Personen im Rentenalter und knapp 90.000 Leistungsbezieher waren  Frauen. Diese Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung (18/13561) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.  Die Fraktion hatte sich nach Zahlen zur Altersarmut in Nordrhein-Westfalen erkundigt. Weiterlesen

Rente im Ausland

Viele Deutsche arbeiten für eine kurze oder auch längere Zeit im Ausland. Sie sollten sicherstellen, dass für ihre Rente gesorgt ist. Denn eine Rente erhält ein Arbeitnehmer aus jedem Land nur gemessen an der Zeit, die dort eingezahlt hat. Zudem gibt es Mindestversicherungszeiten, die eingehalten werden müssen. Auch der spätere Rentenantrag muss sorgfältig gestellt werden.

Mit anderen Worten bedeutet dies, dass man sich mit der gesetzlichen Rentenversicherung des Gastlandes frühzeitig vertraut machen sollte. Zahlt man dort ein, so sollte man sicherstellen, dass man die Mindestzeit einhält. Kehrt man zu früh nach Deutschland zurück, erhält man keine Rente. Weiterlesen

Kombirente für Frührentner

Das vom Bundesarbeitsministerium entworfene Modell einer Kombirente soll Rentnern die Möglichkeit zu einem höheren Zuverdienst geben.

Gegenwärtig darf ein Früh-Rentner höchstens 400 Euro im Monat dazu verdienen. Ist sein Einkommen höher, so wird die Rente gekürzt. Die vom Arbeitsministerium geplante Gesetzesänderung soll dahin gehen, dass ein Rentner so viel verdienen darf, dass er insgesamt sein früheres Brutto-Gehalt erreicht. Früheres Brutto-Gehalt soll dabei das höchste Einkommen aus den letzten 15 Jahren sein. Weiterlesen

Nullrunde bei Hartz IV in 2010

Den rund 20 Millionen Rentnern in Deutschland droht im Jahr 2010 eine Nullrunde. Wegen der massenhaften Kurzarbeit dürfte die für die Rentenberechnung maßgebliche Lohnsumme voraussichtlich zurückgehen. Da dann die vor kurzem beschlossene Schutzklausel gegen eine Rentenkürzung zur Wirkung gelangt, wird es laut Gesetz eine Nullrunde für die Rentner geben.
Da die Erhöhung der Hartz IV Sätze an die Erhöhung der Renten gekoppelt sind, werden auch Hartz IV Bezieher nicht von einer prozentuale Erhöhung des Regelsatzes profitieren.
Die Deutsche Rentenversicherung hingegen will noch keine Aussagen treffen. Die für die Berechnung der Rentenanpassung notwendigen Daten würden erst im Frühjahr zur Verfügung stehen. Weiterlesen

Über 55 – Job, Rente oder Hartz IV?

Über 55 – Job, Rente oder Hartz IV?

Vorurteile gegenüber älteren Arbeitnehmern gibt es viele: zu teuer, zu langsam, nicht genügend lernfähig. Die Wirkung dieser (falschen) Meinung zeigte sich in den Jahren des Aufschwungs von 2004 bis 2008. Bei den über 55-Jährigen ging die Zahl der Arbeitslosigkeit nur um 12 Prozent zurück. Bei den jüngeren Arbeitnehmern waren es 25 Prozent.
40 Prozent der Unternehmen beschäftigen keinen Arbeitnehmer über 50 Jahre. Auch die Altersteilzeit für beinahe nur für den vorzeitigen Ruhestand genutzt. Weiterlesen

ALG 2 Regelsatz auf 359 Euro angehoben

Ab Juli 2009 wird der Hartz IV Regelsatz für Alleinstehende paralle zur Rentenerhöhung auf 359 Euro angehoben.  Die Anpassung der ALG 2 Regelleistung erfolgt immer im Verhältnis der Rentenerhöhung. In Ostdeutschland werden die Rente um 3,38 Prozent, in Westdeutschland um 2,41 Prozent erhöht.  Somit können sich 20 Millionen Rentner auf eine Rentenerhöhung freuen.  6,6 Millionen Hartz IV Empfänger werden etwa, 2,3 Prozent mehr ALG 2 Leistungen erhalten, Alleinstehende also 8 Euro mehr im Monat haben; ein wirklicher Grund zur Freude ist dies sicher nicht. So fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband eine Anhebung des Regelsatzes auf 440 Euro und die Linkspartei auf 500 Euro. Nur so könne der Armut in Deutschland angemessen begegnet werden. Weiterlesen

Kurzarbeit – Risiko für das Elterngeld

Die Kurzarbeit wird von vielen Arbeitgebern als Mittel angewandt, um trotz der Wirtschaftskrise in Deutschland Entlassungen von Arbeitnehmern zu vermeiden. Das Kurzarbeitergeld wird von der Agentur für Arbeit aufgebracht.
Für werdende Eltern kann Kurzarbeit aber teuer werden, dann, wenn sie Elterngeld beantragen. Der Grund: der Anspruch auf Elterngeld beträgt 67 Prozent des Durchschnitts-Nettoeinkommens der letzten zwölf Monate. Sind werdende Mütter oder Väter in dieser Zeit von Kurzarbeit betroffen, so verringert sich ihr Anspruch auf Elterngeld. Daher sollten Schwangere und werdende Väter von der Kurzarbeit ausgenommen werden.
Die Kurzarbeit hat allerdings nicht nur negative Auswirkungen auf das Elterngeld, sonder auch auf die spätere Rente. Mit der Absenkung des Gehalts sinkt auch der spätere Rentenanspruch. Dies hält sich aber in überschaubaren Grenzen, denn es werden zwar die Rentenbeiträge auf der Grundlage des reduzierten Verdiensts berechnet, der Arbeitgeber zahlt aber zusätzliche Beiträge auf der Grundlage von 80 Prozent des wegen der Kurzarbeit ausgefallenen Verdienstes. Weiterlesen