Ältere Arbeitslose oft schnell im Hartz IV Bezug

Eine Kündigung und die anschließende Arbeitslosigkeit sind für die meisten Menschen kein einfaches Los, vor allem, wenn sie jahrelang im Arbeitsleben standen. Gerade ältere Arbeitslose haben es besonders schwer. Doch auch sie sollten nicht verzeifeln, denn die Arbeitsagenturen haben spezielle, auf ältere Menschen zugeschnittene Programme, die einen raschen Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglichen sollen. Aber es gibt einige Punkte zu beachten, wenn man die Kündigung erhalten hat.  Zunächst einmal muss man sich mit dem Kündigungsschreiben befassen. Ist die Kündigung ordnungsgemäß ausgesprochen worden. Oft muss für eine Kündigung der Betrierbsrat angehört werden, manchmal muss er der Kündigung sogar zustimmen.  Arbeitgeber wollen älteren Arbeitnehmern den Austritt aus dem Unternehmen oft mit einer Abfindung schmackhaft machen. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn wenn Arbeitgeber älternen Arbeitnehmern eine Abfindung anbieten, liegen oft die Voraussetzungen für die Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung nicht vor. Die Arbeitgeber versuchen einfach, ihrer Ansicht nach weniger leistungsfähige ältere Arbeitnehmer los zu werden. Weiterlesen

Wirtschaftskrise kostete Jobs

Etwa  3,6 % der Arbeitnehmer, das sind 3,2 Millionen haben im Jahr 2009 und seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise im Oktober 2008 ihre Arbeitsstelle verloren, sind gekündigt worden. Das sind ca. 500.000 mehr als im Jahr zuvor. Trotz Kurzarbeit wurde seit Oktober 2008 jedem Neunten der knapp 28 Millionen sozialversicherungspflichtig Arbeitnehmer gekündigt. Dies gab der DGB als Ergebnis einer Untersuchung bekannt. Fazit: Das Risiko, den Arbeitsplatz zu verlieren sei groß.

Ganz besonders von Entlassungen betroffen waren Beschäftigte im stark exportorientierten verarbeitdenden Gewerbe und Leiharbeiter. Weiterlesen

Angst vor Kündigung: Arbeitnehmer melden sich seltener krank

Die deutschen Arbeitnehmer melden sich immer seltener krank. Der kankenstand in den deutschen Unternehmen hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2009  den drittniedrigsten Stand seit Einführung einer entsprechenden Statistik des Bundesgesundheitsministeriums erreicht, so Presseberichte.

Zwischen Januar und Spetember 2009 waren durchschnittlich 3,25 Prozent der Arbeitnehmer krankgemeldet. Im Jahr 2008 waren es 3,32 Prozent.

Hintergrund dieses Rückgangs der Krankmeldungen ist die Angst vor einer Kündigung und dem Verlust des Arbeitsplatzes. Arbeitsmarktexperten sehen in der Wirtschaftskrise ebenfalls einen Beschleuniger für den Trend der sinkenden Krankenstände. Weiterlesen

Kündigungsschutz entfällt in 80 Prozent aller Betriebe

– wenn es nach dem Willen der FDP geht.

Deutschland hat gewählt. Seit dem 27. September 2009 wissen wir, dass die neue Bundesregierung aus CDU und FDP gebildet wird. Wird nun das Wahlprogramm der FDP umgesetzt, so wird das Kündigungsschutzgesetz derart geändert, dass es erst in Betrieben ab 20 Beschäftigten gilt. In allen Betrieben mit 10 bis 20 Mitarbeitern entfällt damit der Kündigungsschutz. Damit würde es in 80 Prozent aller Betriebe in Deutschland keinen Kündigungsschutz mehr geben. Betrachtet man allein NRW, so würden eine halbe Million Beschäftigte ihren gesetzlichen Kündigungsschutz verlieren. In Gesamt-Deutschland dürften es weit über 10 Millionen sein. Weiterlesen

Kündigung am Arbeitsmarkt nimmt zu

Der Arbeitsmarkt wird derzeit noch von der Kurzarbeit stabilisiert. Doch im Herbst wird es nach Prognosen der Bundesagentur für Arbeit zu Kündigungen kommen. Besonders kleinere Unternehmer werden ihre Mitarbeiter bei weiter ausbleibenden aufträgen nicht halten können. Bislang seien die Auswirkungen der Rezession vergleichsweise gering. Im August 2009 ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zu Juli  um 9000 auf 3,472 Millionen angestiegen. Damit sind 276.000 Menschen mehr arbeitslos als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote nahm im Monatsvergleich um 0,1 Punkte auf 8,3 Prozent zu. Im Jahr 2008 lag sie bei 7,6 Prozent. Weiterlesen

Kündigungen und mehr ALG 2 Bezieher im Spätsommer?

Der Gewerkschaftsbund DGB macht sich sorgen um den Arbeitsmarkt. Bislang habe die Finanzkrise auf die Arbeitslosenzahlen in Deutschland zwar weniger stark durchgeschlagen als in den anderen EU-Ländern.  Dennoch werde die Krise am Arbeitsmarkt noch schärfer werden.  Die Kurzarbeit habe das Schlimmste bisher verhindert. Die Unternehmen müssten jedoch die Chance nutzen, die Kurzarbeit auf 24 Monate zu verlängern, um weitere Entlassungen zu vermeiden.  Sehr viele Beschäftigte befinden sich zur Zeit in Kurzarbeit. Es könne deshalb im Spätsommer zu einer Entlassungswelle kommen, beispielsweise, wenn sich die Nachfrage in einem Betrieb nach Monaten der Kurzarbeit doch nicht stabilisiere. Weiterlesen

Arbeitslosenzahl sinkt – keine Entwarnung bei Hartz IV

Und sie dreht sich doch – die Konjunktur. Der Frühjahrsaufschwung ist da. Zwar hat er  spät und nicht so kräftig wie in den vergangenen Jahren eingesetzt. Dennoch ist er vor dem Hintergrund der größten Wirtschaftskrise seit 1945 gut. Un das beste: Die Arbeitslosigkeit ist zurück gegangen, im Mai 2009 recht deutlich gegenüber dem Vormonat April.

ie Bundesagentur für Arbeit (BA) teilte heute mit, dass im Mai 3,458 Millionen Menschen offiziell arbeitslos gemeldet waren. Das sind 127.000 weniger Arbeitslose als im April. Dennoch waren es 175.000 mehr als im Mai 2008. Die Arbeitslosenquote ist damit im Vormonatsvergleich um 0,4 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent gesunken. Weiterlesen

BA spart durch Kurzarbeit Millionen

Die Kurzarbeit kostet der Bundesagentur für Arbeit (BA) deutlich weniger Geld als Arbeitslosigkeit. jeder mit Kurzarbeit verhinderte Fall von Arbeitslosigkeit spart der BA monatlich durchschnittlich 900 Euro. Das offenbarte nun BA Chef Weise. Die BA geht bei ihrer Haushaltsplanung davon aus, dass sie für einen Kurzarbeiter 590 Euro im Monat aufwenden muss. Für einen Arbeitslosen hingegen sind 1500 Euro aufzubringen.  Kurzarbeit ist somit „allemal“ besser als Arbeitslosigkeit.

Der Bundesumweltminister bezeichnete die Verlängerung der Kurzarbeit auf bis zu 24 Monate als soziales Konjunkturprogramm. Weiterlesen

Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld helfen in der Wirtschaftskrise

Die Bundesregierung hat beschlossen, das Kurzarbeitergeld von 18 auf 24 Monate zu verlängern. Dies erklärte eine Sprecherin des Arbeitsministeriums. Dies geschieht durch eine Rechtsverordnung. Diese Verordnung sieht außerdem vor, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) den Arbeitgebern die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Kurzarbeiter ab dem siebten Monat voll erstattet.  Die Verlängerung können auch Betriebe beanspruchen, die ihrer Belegschaft wegen der Wirtschaftskrise bereits Kurzarbeit verordnet haben. Weiterlesen

NRW Arbeitsminister will Hartz IV entschärfen

Der NRW Arbeitsminister und Sozialminister fordert eine Entschärfung der Hartz IV Gesetze. Dies vor dem Hintergrund des drohenden Anstiegs der Arbeitslosigkeit. Er schlägt eine Anhebung des Schonvermögens von ALG 2 Empfängern von 16.250 Euro auf 45.500 Euro vor. „Viele haben Angst vor Hartz IV.“

Spätestens im Herbst 2009 wird die Wirtschaftskrise noch stärker auf den Arbeitsmarkt durchschlagen. Davon gehen Experten aus. Viele, die heute Kurzarbeit ausüben, werden dann eine Kündigung bekommen und arbeitslos werden. Die Wirtschaftskrise wird dann auch bei den Stammbelegschaften der Unternehmen ankommen. Diese Arbeitnehmer haben oft Lebensversicherungen und Privatbesitz angespart. Die Frage, so der Arbeitsminister, lautet. „Was ist die Garantie auf Spareinlagen wert, wenn diese geringen Vermögen bei Hartz IV angegriffen werden?“ Weiterlesen