Bafög-Erhöhung 2016

Ab 2015 übernimmt der Bund den bisherigen Anteil der Länder an den Bafög-Kosten in voller Höhe. Bislang mussten die Länder 35 Prozent der Bafög-Kosten tragen. Dieser Betrag wird nun dauerhaft aus der Bundeskasse gezahlt. Die Einsparungen der Länder betragen dadurch ca. 1,2 Milliarden Euro jährlich. Bis 2017, dem Ablauf der gegenwärtigen Legislaturperiode sind das ca. 3,5 Milliarden Euro an Einsparungen für die Bundesländer. Das entspricht ungefähr dem Betrag, den der Bund seit 2010 durch die Verschiebung der Bafög-Erhöhung auf Ende 2016 eingespart hat bzw. eingespart haben wird. Weiterlesen

Erhöhungen beim Bafög erst 2016

Bund und Länder haben sich über eine Reform des Bafög geeinigt. Ab 2015 wird der Bund die kompletten Kosten für das Bafög übernehmen. Bisher teilte er sich die Last mit den Ländern im Verhältnis 65 (Bund) zu 35. Das bedeutet einen Mehraufwand von 1,17 Milliarden Euro pro Jahr. Die Länder wollen die Einsparungen in Bildung und Wissenschaft im Bereich Schule und Hochschule investieren. Gesetzlich dazu verpflichtet sind sie aber nicht. Die Opposition kritisierte, der Glaube, dass sich die Länder an diese freiwillige Vereinbarung halten würden, sei blauäugig. Damit sich der Bund in Zukunft direkt an der Finanzierung von Hochschulen beteiligen kann, soll das Grundgesetz geändert werden. Gegenwärtig besteht ein Kooperationsverbot, das den Bund daran hindert, Bildungsprojekte der Länder zu fördern. Weiterlesen

Keine Bafög-Erhöhung 2012

Im Jahr 2012 wird es zum Sommer- oder Wintersemester keine Erhöhung der Leistungen nach dem BAföG geben.

Keine Erhöhung des Bafög zum Wintersemester

Der neue Bafög-Bericht der Bundesregierung hält trotz gestiegener Lebenshaltungskosten keine Empfehlung für eine Erhöhung der Ausbildungsförderung. Das war in den vergangenen Jahren anders.  Die Bundesbildungsministerin bot den Ländern nach dem Kabinettsbeschluss zunächst Gespräche über mögliche Anpassungen der Förderung von Studenten und Schülern an. Der Bund trägt 65 Prozent der Bafög-Kosten, die Länder 35 Prozent.
Studentenwerk und Gewerkschaften fordern angesichts der Preis- und Lohnentwicklung eine Erhöhung der Bafög-Sätze um 5 Prozent und der Elternfreibeträge um 6 Prozent noch im Jahr 2012. Weiterlesen

Bafög: Was ändert sich 2011?

Beim Bafög hat es schon in diesem Jahr Änderungen gegeben. Im Jahr 2011 worden keine großen Neuerungen auf die Studenten und Schüler zukommen, die Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz beziehen. Auch die ursprünglich für 2011 vorgesehene  BAföG-Erhöhung ist bereits in diesem Jahr vorgenommen worden. Der BaföG-Höchstsatz ist auf 670 Euro für nicht bei den Eltern wohnende Studenten angehoben worden.

Elternfreibeträge angehoben

Auch die Elternfreibeträge sind mit dem laufenden Wintersemester heraufgesetzt worden. So gibt es nun erhöhte Freibeträge für das anzurechnende Einkommen der Eltern des Antragstellers. Die Einkommensfreigrenze ist von 1.040 Euro statt bisher 1.070 Euro aufgestockt worden. Die Freigrenze für die  Kinder ist von 520 auf 535 Euro bzw. von 470 auf  485 Euro angehoben worden. Der Einkommensfreibetrag für Ehegatten  des Antragstellers ist von 1.555 Euro auf 1.605 Euro gestiegen. Dem Ehepartner ist der gleichgeschlechtliche Lebenspartner gleichgestellt worden. Weiterlesen

Bafög Erhöhung 2010/2011

Die Bafög Erhöhung kommt, und zwar rückwirkend zum 1. Oktober 2010. Das ist der aktuelle Stand der Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und den Ländern. Der Bund will den Ländern in der Finanzierung des BAföG entgegenkommen.  Der Bafög-Satz soll um zwei Prozent angehoben werden.  Der neue Bafög-Höchstsatz läge dann bei 670 Euro. Das würde im Durchschnitt eine Erhöhung von I 13 Euro  im Monat bedeuten. Auch der Kreis der Bafög-Empfänger soll steigen. Deshalb werden die  Einkommensfreibeträge um drei Prozent angehoben. Weiterlesen

Bafög-Erhöhung und nationales Stipendienprogramm finanzierbar?

Am 18. Juni 2010 hat der Bundestag hat die Erhöhung des Bafögs beschlossen. Außerdem wurde der Aufbau eines nationalen Stipendienprogramms verabschiedet. Beitde Gesetze bedürfen aber der Zustimmung durch den Bundesrat. Dieser wird am 9. Juli 2010 entscheiden.

Im einzelnen: Studenten und Schüler sollen ein höheres BAfög bekommen. Ab dem 1. Oktober 2010 sollen die Fördersätze um zwei Prozent steigen, die Elternfreibeträge um drei Prozent. Im Durchschnitt würde dann ein BAfög-Empfänger 13 Euro mehr im Monat erhalten.  Der Bafög-Höchstsatz einschlich des Krankenversicherungszuschusses würden von 648 Euro auf 670 Euro steigen. Die Altersgrenze bei der Förderung soll von bisher 30 auf 35 Jahre angehoben werden. Das deshalb, weil Bachelor-Studenten nach einer ersten Berufsphase auch später noch der Einstieg in ein Masterstudium ermöglicht werden soll. Weiterlesen