Bundesagentur für Arbeit verzeichnet: Anstieg der Erwerbstätigkeit aber noch immer zu wenig Ausbildungsplätze

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Konjunktur: Es geht bergauf.

Laut aktuellen Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind sowohl die Erwerbstätigkeit als auch die Zahl an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen bundesweit weiter gestiegen. Dieses Wachstum ist als saisonbedingtes Wachstum interpretieren. Die BA bezieht sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes.

Anstieg der Erwerbstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr

Zahlen des Statistischen Bundesamtes besagen, dass die Zahl der Erwerbstätigen im April dieses Jahres 42,65 Millionen Personen betrug. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbedingt um 21.000 Erwerbstätige gestiegen. Der Vergleich zum April des letzten Jahr es zeigt außerdem eine Steigerung um 208.000 Personen, die aktuell einer Erwerbstätigkeit nachgehen.

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Wege aus der Arbeitslosigkeit – Mit und ohne Bundesagentur für Arbeit

Häufig ist es nicht die Bundesagentur für Arbeit, die für die Wiederaufnahme einer Beschäftigung nach Erwerbslosigkeit verantwortlich ist. Dies zeigt eine Untersuchung des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik der Hochschule Koblenz (IBUS).
Unterschiede wurden hierbei zwischen Leistungsempfängern nach SGB III (ALG 1) und Hartz 4-Empfängern (SGB II) festgestellt.
Um die Erfolge der Bundesagentur für Arbeit untersuchen zu können, wertete das IBUS eine im März 2015 veröffentlichte Statistik der Bundesagentur für Arbeit aus. Damit berichtet diese über ihre erfolgreiche Förderung von Arbeitssuchenden im Laufe des vergangenen Jahres. Die Ergebnisse der Statistik sind positiv: Immerhin monatlich sieben Prozent der gemeldeten Arbeitslosen fanden zwischen April 2014 und März 2015 eine neue Anstellung, die einen Leistungsbezug beenden konnte.

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Kommt die gute Konjunktur bei Hartz-4-Beziehern an?

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Konjunktur wenig Auswirkungen auf Hartz 4

Die Arbeitslosenzahl ist in den ersten Monaten 2015 weiter gesunken, die Zahl der Erwerbstätigen steigt stetig. Wie lange hält der Aufwärtstrend noch an?

Glaubt man dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, so ist ein Ende nicht in Sicht. Nach seiner Prognose wird die Zahl der Arbeitslosen 2015 noch stärker zurückgehen als erwartet, auf im Schnitt 2,8 Millionen. Statt 20.000 weniger Menschen ohne Job werden es im Jahresdurchschnitt gut 100.000 weniger sein. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten könnte um 540.000 steigen – und mit 30,74 Millionen ein Allzeithoch erreichen.

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Hartz 4: Bundesarbeitsagentur kritisiert Jobcenter

Die Zahl der Hartz-4-Klagen ist in den vergangenen Jahren nicht wesentlich gesunken. Im Gegenteil: es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Zahl der Klagen steigen wird. Wirft man beispielsweise einen Blick auf das größte Sozialgericht der Bundesrepublik, Berlin, so wird dort etwa jede halbe Stunde eine neue Hartz-4-Klage eingereicht, so die Statistik.

Problematisch ist gegenwärtig der Umgang der Jobcenter mit den Ein-Euro-Jobs. Nach Presseberichten haben Prüfer der Innenrevision der Bundesagentur für Arbeit Mängel bei der Genehmigung dieser Arbeitsgelegenheiten offengelegt. Knapp 50 Prozent von ihnen hätte nicht genehmigt werden dürfen, weil sie echte Arbeitsplätze verdrängten oder keine aussagekräftige Kostenkalkulation der Jobanbieter vorlag.

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Arbeitslosigkeit 2012 mit guten Vorzeichen

Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich dem Jahr 2012 von einer positiven Seite präsentiert. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigte sich selbst überrascht, als er die Januar-Zahlen 2012 präsentierte.
Die Zahl der Arbeitslosen betrug 3,09 Millionen. Saisonbedingt lag sie damit um 300.000 über der von Dezember. Dennoch sind es die niedrigsten Erwerbslosenzahlen sei dem Wiedervereinigungsboom vor 20 Jahren. Da viele Firmen eine gute Auftragslage vorzuweisen hätte, profitiere der Arbeitsmarkt. Außerdem gäbe es für die deutsche Wirtschaft momentan sehr günstige Finanzierungsbedingungen. Damit könnte 2012 zu einem Boomjahr werden. In der Eurozone liegt Deutschland vor den anderen Ländern. Durch die Finanzkrise hat sich die Arbeitslosigkeit in den Euroländern Anfang 2012 auf den höchsten Stand seit mehr als 10 Jahren erhöht.
Die Zahl der offenen Stellen betrug im Januar mehr als 450.000. Darunter waren allerdings viele Jobs von Zeitarbeitsfirmen, die nur sehr gering bezahlt sind.

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Millionen Arbeitskräfte werden fehlen

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA) schätzt, dass bis zum Jahr 2030 etwa 6 Millionen Arbeitskräfte fehlen werden. Dies sei die folge des domografischen Wandels. Er richtete einen Vorwurf an die Politik: diese habe den Wandel zur alternden Gesellschaft zu lange ignoriert. Dieser Fachkräftemangel sei nur noch durch gezielte Zuwanderung zu lösen.

Der BA-Chef beklagte zugleich die mangelnde Bereitschaft in der Bevölkerung zur Weiterbildung. Nur 15 % der der über 50-Jährigen seien bereit, sich weiterzuqualifizieren. In diesem Zusammenhang verwies der BA-Chef auf drei Kriterien für Erwerbslosigkeit. Diese seien fehlende Schulbildung, kein Berufsabschluss sowie ein Alter von mehr als 55 Jahren. Die Grupper dieser Menschen habe kaum eine Chance auf Wiedereingliederung ins Berufsleben. Sie mache etwa zwei Drittel der Arbeitslosigkeit in Deutschland aus. Auch bei den Unternehmen müsse hier dringend ein Umdenken erfolgen.

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BA meldet weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit

Der Arbeitsmarkt in Deutschland profitiert vom anhaltenden Wirtschaftsaufschwung.  Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni um 67.000 auf 2.893.000 gesunken, also weit unter die drei Millionengrenze.  Das waren 255.000 Arbeitslose weniger als im Juni 2010. Das berichtet die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg.  Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozent auf 6,9 Prozent zurück. Im gleichen Monat 2010 lag sie bei 7,5 Prozent.

Die BA erklärte, die Nachfrage nach Arbeitskräften sei hoch. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten steige weiter.  In den zurückliegenden 12 Monaten nahm die Zahl um 680.000 auf 28,23 Millionen zu. Circa 60 Prozent des Zuwachses entviel auf Vollzeitjobs. Die Zahl der Erwerbstätigen lag zuletzt mit knapp 41 Millionen um 488.000 über dem Wert des Vorjahres.

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Hartz IV überschattet die BA-Statistik

Die BA (Bundesagentur für Arbeit) hat neue Zahlen genannt. Es gibt weniger als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland im Monat Mai 2011. Die wachsende Wirtschaft sorgt für eine steigende Nachfrage nach Arbeitskräften. Die meisten der Menschen, die jetzt noch arbeitslos sind, sind solche, die schwer vermittelbar sind (Schlagwort: Langzeitarbeitslose). Fast drei Viertel von Ihnen beziehen Hartz IV Leistungen.
Im Mai 2010 gab es eine viertel Million mehr Arbeitslose in Deutschland, im April 2011 gut 100.000 mehr. Auf 7 Prozent sank damit die Arbeitslosenquote. Erst für Ende des Jahres ist ein Anstieg auf über drei Millionen wahrscheinlich bzw. möglich, saisonbedingt. Auf das gesamte Jahr 2011 bezogen wird eine Arbeitslosigkeit von 2,9 Millionen erwartet.
Letztmalig war es im November letzten Jahres, als weniger als drei Millionen Menschen ohne Job waren, in einem Mai allerdings war es letztmalig 1992 der Fall.
Das Aufwärtsstreben der Konjunktur wird als Hauptgrund für den Rückgang der Arbeitslosenzahlen genannt. Im März 2011 gab es 28 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen, fast 700.000 mehr als  vor einem Jahr. Die Vollzeitbeschäftigung wuchs um zwei Prozent, die Teilzeitbeschäftigung um 4,7 Prozent.
Teilzeitbeschäftigung gäbe es besonders in den Sozial-, Erziehungs- und Gesundheitsbranchen.
Die Statistik ist allerdings nur eine Statistik. Sie gibt den Blick nicht au das Ganze frei. Diejenigen Arbeitslosen, die arbeitsmarktpolitische Fördermaßnahmen absolvieren oder sogenannte Arbeitsgelegenheiten haben oder über 58 Jahre alt sind, tauchen in der BA-Statistik nicht auf. Erfasst man auch sie, so wächst die Zahl der Arbeitslosen auf etwa 4,2 Millionen. Diese Zahl ist aber ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Damals lag sie bei 4,7 Millionen.
Fast drei Viertel der Arbeitslosen sind Hartz-IV-Bezieher. Diese Langzeitarbeitslosen haben es auch in Zeiten eines Wirtschaftsbooms sehr schwer, eine Arbeitsstelle zu erhalten. Sie haben oft keine Ausbildung, Arbeits- oder Berufserfahrung oder als Alleinerziehende keine Möglichkeit, ihre Kinder betreuen zu lassen.
Die Arbeitsministerin machte in diesem Zusammen auf das Erfordernis aufmerksam, Frauen, Ältere und junge Menschen mit Problemen beim Übergang von der Schule in Beschäftigung in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Von den Gewerkschaften wird der Sparzwang der BA, die das Arbeitsministerium verordnet hat, kritisiert.  Es sollen ungefähr acht Mrd. Euro bis 2015 eingespart werden. Durch die Kürzung der arbeitsmarktpolitischen Fördermittel seien in den ersten fünf Monaten 2011 ein Drittel weniger Arbeitslose gefördert werden als im gleichen Monat des Vorjahres, obwohl die Arbeitslosenquote der Menschen ohne Berufsabschluss bei ca. 20 Prozent liege.
Mit der Kürzung der Arbeitsmarktförderung würden Hartz IV Empfänger allein gelassen, kommentierten die Grünen.
Selbst die Arbeitgeber sind unzufrieden mit dem Sparen, dessen Ursache darin liegt, dass der Bund der BA pro Jahr etwa vier Milliarden Euro an Mehrwertsteuermitteln weniger überweist.  Sie sehen die Gefahr von Beitragserhöhungen zur Arbeitslosenversicherung.

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Arbeitslosigkeit sinkt 2011

Die Bundesagentur für Arbeit meldet für April 2011 die geringste Erwerbslosenzahl seit 19 Jahren. Der Aufschwung hat sich also auch auf dem Arbeitsmarkt voll durchgesetzt. Im Jahr zwei nach der Krise gewinnt der Jobaufschwung an Schwung und Tempo.

Arbeitslosigkeit im Mai 2011 unter 3 Millionen

Für Mai 2011 rechnet die BA damit, dass die Arbeitslosenzahl bundesweit unter die Drei-Millionen-Marke sinkt. Im April hatte sich die Zahl der Erwerbslosen dank der Frühjahrsbelebung und der stabilen Konjunktur um 132.000 auf 3,078 Millionen verringert, so die BA.  Im Vergleich zum Vorjahr waren 321.000 Menschen weniger arbeitslos. Die Arbeitslosenquote nahm seit März 2011 um 0,3 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent ab. Am April 2010 stand die Arbeitslosenquote bei 8,1 Prozent.

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Hartz 4 Satz: Nachzahlung zum 1. April 2011

Der Hartz IV Regelsatz wird am 1. April 2011 rückwirkend zum Jahresbeginn angehoben. Somit wird die Hartz IV Reform zu einem weiteren Teil umgesetzt. Das ist kein Aprilscherz. Die Bundesagentur für Arbeit teilte mit, dass die Nachzahlungen nach der Hartz IV Erhöhung wie geplant im April erfolge. Die BA ist hinreichend darauf vorbereitet, den erhöhten Hartz IV Satz und die Nachzahlung pünktlich ab dem 1. 4. zu leisten. Die Bundesagentur wird also zusätzlich zum angehobenen Arbeitslosengeld 2 auch die Unterschiedsbeträge für Januar bis März mit überweisen.

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