BA meldet weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit

Der Arbeitsmarkt in Deutschland profitiert vom anhaltenden Wirtschaftsaufschwung.  Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni um 67.000 auf 2.893.000 gesunken, also weit unter die drei Millionengrenze.  Das waren 255.000 Arbeitslose weniger als im Juni 2010. Das berichtet die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg.  Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozent auf 6,9 Prozent zurück. Im gleichen Monat 2010 lag sie bei 7,5 Prozent.

Die BA erklärte, die Nachfrage nach Arbeitskräften sei hoch. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten steige weiter.  In den zurückliegenden 12 Monaten nahm die Zahl um 680.000 auf 28,23 Millionen zu. Circa 60 Prozent des Zuwachses entviel auf Vollzeitjobs. Die Zahl der Erwerbstätigen lag zuletzt mit knapp 41 Millionen um 488.000 über dem Wert des Vorjahres.

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Hartz IV überschattet die BA-Statistik

Die BA (Bundesagentur für Arbeit) hat neue Zahlen genannt. Es gibt weniger als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland im Monat Mai 2011. Die wachsende Wirtschaft sorgt für eine steigende Nachfrage nach Arbeitskräften. Die meisten der Menschen, die jetzt noch arbeitslos sind, sind solche, die schwer vermittelbar sind (Schlagwort: Langzeitarbeitslose). Fast drei Viertel von Ihnen beziehen Hartz IV Leistungen.
Im Mai 2010 gab es eine viertel Million mehr Arbeitslose in Deutschland, im April 2011 gut 100.000 mehr. Auf 7 Prozent sank damit die Arbeitslosenquote. Erst für Ende des Jahres ist ein Anstieg auf über drei Millionen wahrscheinlich bzw. möglich, saisonbedingt. Auf das gesamte Jahr 2011 bezogen wird eine Arbeitslosigkeit von 2,9 Millionen erwartet.
Letztmalig war es im November letzten Jahres, als weniger als drei Millionen Menschen ohne Job waren, in einem Mai allerdings war es letztmalig 1992 der Fall.
Das Aufwärtsstreben der Konjunktur wird als Hauptgrund für den Rückgang der Arbeitslosenzahlen genannt. Im März 2011 gab es 28 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen, fast 700.000 mehr als  vor einem Jahr. Die Vollzeitbeschäftigung wuchs um zwei Prozent, die Teilzeitbeschäftigung um 4,7 Prozent.
Teilzeitbeschäftigung gäbe es besonders in den Sozial-, Erziehungs- und Gesundheitsbranchen.
Die Statistik ist allerdings nur eine Statistik. Sie gibt den Blick nicht au das Ganze frei. Diejenigen Arbeitslosen, die arbeitsmarktpolitische Fördermaßnahmen absolvieren oder sogenannte Arbeitsgelegenheiten haben oder über 58 Jahre alt sind, tauchen in der BA-Statistik nicht auf. Erfasst man auch sie, so wächst die Zahl der Arbeitslosen auf etwa 4,2 Millionen. Diese Zahl ist aber ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Damals lag sie bei 4,7 Millionen.
Fast drei Viertel der Arbeitslosen sind Hartz-IV-Bezieher. Diese Langzeitarbeitslosen haben es auch in Zeiten eines Wirtschaftsbooms sehr schwer, eine Arbeitsstelle zu erhalten. Sie haben oft keine Ausbildung, Arbeits- oder Berufserfahrung oder als Alleinerziehende keine Möglichkeit, ihre Kinder betreuen zu lassen.
Die Arbeitsministerin machte in diesem Zusammen auf das Erfordernis aufmerksam, Frauen, Ältere und junge Menschen mit Problemen beim Übergang von der Schule in Beschäftigung in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Von den Gewerkschaften wird der Sparzwang der BA, die das Arbeitsministerium verordnet hat, kritisiert.  Es sollen ungefähr acht Mrd. Euro bis 2015 eingespart werden. Durch die Kürzung der arbeitsmarktpolitischen Fördermittel seien in den ersten fünf Monaten 2011 ein Drittel weniger Arbeitslose gefördert werden als im gleichen Monat des Vorjahres, obwohl die Arbeitslosenquote der Menschen ohne Berufsabschluss bei ca. 20 Prozent liege.
Mit der Kürzung der Arbeitsmarktförderung würden Hartz IV Empfänger allein gelassen, kommentierten die Grünen.
Selbst die Arbeitgeber sind unzufrieden mit dem Sparen, dessen Ursache darin liegt, dass der Bund der BA pro Jahr etwa vier Milliarden Euro an Mehrwertsteuermitteln weniger überweist.  Sie sehen die Gefahr von Beitragserhöhungen zur Arbeitslosenversicherung.

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Arbeitslosigkeit sinkt 2011

Die Bundesagentur für Arbeit meldet für April 2011 die geringste Erwerbslosenzahl seit 19 Jahren. Der Aufschwung hat sich also auch auf dem Arbeitsmarkt voll durchgesetzt. Im Jahr zwei nach der Krise gewinnt der Jobaufschwung an Schwung und Tempo.

Arbeitslosigkeit im Mai 2011 unter 3 Millionen

Für Mai 2011 rechnet die BA damit, dass die Arbeitslosenzahl bundesweit unter die Drei-Millionen-Marke sinkt. Im April hatte sich die Zahl der Erwerbslosen dank der Frühjahrsbelebung und der stabilen Konjunktur um 132.000 auf 3,078 Millionen verringert, so die BA.  Im Vergleich zum Vorjahr waren 321.000 Menschen weniger arbeitslos. Die Arbeitslosenquote nahm seit März 2011 um 0,3 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent ab. Am April 2010 stand die Arbeitslosenquote bei 8,1 Prozent.

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Jobcenter contra Arbeitslosigkeit

Das deutsche Jobwunder mit weniger als 3 Millionen Arbeitslosen im November 2010 erfasst immer größere Teile der deutschen Wirtschaft. Auch einst kriselnde Branchen profitieren von der Erholung auf dem Arbeitsmarkt. Dies erklärte der Vorstandschef der BA, der Bundesagentur für Arbeit, in Nürnberg. Neben Zeitarbeitsunternehmen gebe es auch im Bausektor, dem Handel und Gastgewerbe wieder viele freie Stellen. Allerdings gehe der Abbau der Stellen in deer Industrie derzeit noch weiter, habe sich aber verlangsamt.

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Zahl der Arbeitslosengeld – Bezieher steigt

Im Juli 2010 ist die Zahl der Erwerbslosen und damit der Bezieher von Arbeitslosengeld leicht angestiegen. Der Grund ist in den Sommerferien in vielen Betrieben sowie im Ende des Schuljahres in den meisten Bundesländern zu suchen. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Juni um 39.000 auf 3,192 Millionen. Diese Zahlen nannte die BA, die Bundesagentur für Arbeit.  Im Vergleich zum Vorjahr hingegen ließ sich ein Rückgang um 271.000 Personen messen. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozent auf 7,6 Prozent an.

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Migranten oft von Hartz IV und Arbeitslosigkeit betroffen

ZuAbmeldenwanderer haben es immer noch wesentlich schwerer als Deutsche, einen Arbeitsplatz oder eine Ausbildungsstelle zu finden. Die Arbeitslosenquote und die Quote von Hartz IV Beziehern von Ausländern war im Jahr 2007 doppelt so hoch wie die der Gesamtbevölkerung. Sie betrug 20,3 Prozent. Das ist aus dem Integrations-Indikatorenbericht der Bundesregierung ersichtlich.  Migranten haben zudem mit etwa 27 Prozent ein doppelt so hohes Risiko unter die Armutsgrenze zu fallen wie die Gesamtbevölkerung. Ingesamt leben ca. 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Diese sind dem Bericht zufolge auch viel häufiger kriminell as der Durchschnittsbürger. Die Kriminalitätsquote lag laut Bericht bei 5,4 Prozent im Jahr 2007, in der Gesamtbevölkerung betrug die Quote lediglich 2,7 Prozent.  Aber auch Positives geht aus dem Bericht hervor. Im Bereich Bildung sank die Zahl ausländischer Schulabbrecher von 17,5 auf 16 Prozent. Bei den in Deutschland geborenen Kindern von Zuwanderern liegt der Anteil bereits unter dem Niveau der Gesamtbevölkerung.  Auch im Berich bürgerschaftliches Engagement und Wohnen seien Verbesserungen erzielt worden.

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Arbeitslosenzahl sinkt – keine Entwarnung bei Hartz IV

Und sie dreht sich doch – die Konjunktur. Der Frühjahrsaufschwung ist da. Zwar hat er  spät und nicht so kräftig wie in den vergangenen Jahren eingesetzt. Dennoch ist er vor dem Hintergrund der größten Wirtschaftskrise seit 1945 gut. Un das beste: Die Arbeitslosigkeit ist zurück gegangen, im Mai 2009 recht deutlich gegenüber dem Vormonat April.

ie Bundesagentur für Arbeit (BA) teilte heute mit, dass im Mai 3,458 Millionen Menschen offiziell arbeitslos gemeldet waren. Das sind 127.000 weniger Arbeitslose als im April. Dennoch waren es 175.000 mehr als im Mai 2008. Die Arbeitslosenquote ist damit im Vormonatsvergleich um 0,4 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent gesunken.

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Jugendliche im Kreis von Hartz 4 und ALG 2

Die Konjunktur ist Jahr 2009 geschrumpft. Die Wirtschaftskrise hat den Arbeitsmarkt erreicht. Viele Arbeitnehmer haben Angst um ihren Job und fürchten sich vor Hartz 4.  Nach einer neuen Studie ist das Risiko, als Jugendlicher von Arbeitslosigkeit betroffen zu werden und in den ALG 2 Bezug zu fallen, in überproportionalem Maß hoch.

Der Grund ist einleuchtend: Berufsanfänger haben es schon in normalen Zeiten schwer, den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden. In den Zeiten der Krise verstärkt sich dieser Fakt. Die Folge: Jugendliche und junge Erwachsene im alter von 15 bis 24 Jahren sind von der Arbeitslosigkeit schlimmer betroffen als die übrigen Personen im erwerbsfähigen Alter.

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Arbeitslosigkeit in NRW im Februar gestiegen

Aufgrund umfangreicher Kurzarbeit ist die Arbeitslosigkeit in NRW im Februar 2009 nicht so stark gestiegen wie zunächst angenommen. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich um knapp 15.000 auf etwa 795.000 erhöht. Dies teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf mit. Mit 8,9 Prozent ist die Arbeitslosenquote damit wieder so hoch wie vor einem Jahr. Zusammenfassend gibt es knapp 8000 Arbeitslose weniger als im Februar 2008. Bis zum jetzigen Datum haben etwa 7600 Betriebe in NRW Kurzarbeit für 262.000 Arbeitnehmer angemeldet. Das waren 93.000 Beschäftigte mehr als im Januar 2009. – Mehr als 90 Prozent der neuen Arbeitslosen im Februar sind Männer. Sie arbeiten überwiegend in produzierenden Wirtschaftszweigen, die schneller auf konjunkturelle Schwankungen reagieren. Für Hartz IV Empfänger sind dies ebenfalls düstere Nachrichten. Die niedrigsten Arbeitslosenquoten haben Coesfeld und Rheine zu verzeichnen, und zwar mit jeweils 5,4 Prozent. Die höchste Arbeitslosenquote findet sich in Gelsenkirchen. Sie beträgt dort 13,1 Prozent.

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Arbeitslosenzahl klettert über 3,5 Millionen

Die Wirtschaftkrise greift den deutschen Arbeitsmarkt immer stärker an. Im Februar 2009 kletterte die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Januar um 63.000 auf 3,552 Millionen. Dies teilte jetzt die BA, die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Viele Unternehmen greifen z.Z. noch auf das arbeitsmarktpolitische Instrument der Kurzarbeit zurück. Dies verhiindert einen noch stärkeren Anstieg der Arbeitslosenzahlen.

In den Jahren 2008 und 2007 ist die Arbeitslosigkeit im Monat Februar immer zurückgegangen. Der diesjährige Anstieg läßt die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent klettern.

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