Minijob als Zweitjob

Tendenz Zweitjob

Minijob als Ergänzung zum Hauptberuf

Viele Berufstätige haben mehr als einen Job. Weil sie es müssen. Der Verdienst in dem ersten Arbeitsverhältnis reicht nicht aus, um den eigenen Lebensunteralt und den der Familie zu decken.

Ende letzten Jahres gab es laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit 3,2 Millionen Menschen mit Mehrfachbeschäftigung. Damit hat sich die Zahl in den letzten 14 Jahren mehr als verdoppelt. Die meisten kombinieren einen Minijob (450-Euro-Job) mit einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung.

450-Euro-Job als zweites Einkommen

Ein 450-Euro-Job hat den Vorteil, dass er sich als Zweitjob neben der Hauptbeschäftigung steuer- und sozialversicherungsfrei ausüben lässt. Auf Antrag werden Minijobber auch von der Rentenversicherungspflicht befreit. Weiterlesen

Reform der Minijobs

7 Millionen Minijobs gibt es zwischenzeitlich in Deutschland. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will mit weiteren Verbänden eine Reform der 450-Euro-Jobs erreichen. Der Minijob sei kein Sprungbrett ins reguläre Berufsleben, sondern eine Niedriglohnfalle, so der DGB.

Ziel der Initiative sei es, reguläre Beschäftigung zu fördern, die Gleichberechtigung zu stärken und den Fachkräftebedarf zu sichern. Für die Beschäftigten, insbesondere für die Frauen, sei eine Perspektive auf sozial abgesicherte Teil- oder Vollzeitbeschäftigung notwendig. Weiterlesen

2013 viele Änderungen bei Sozialleistungen

Sozialleistungsempfänger und Verbraucher müssen sich gleich zu Beginn und im Laufe des neuen Jahres 2013 auf eine Vielzahl von Änderungen einstellen.
Nachfolgend haben wir die wesentlichen Neuerungen für 2013 zusammengefasst:

Hartz 4

Die Grundsicherung für Arbeitssuchende (Hartz 4) und die Grundsicherung im Alter werden um 8 Euro pro Monat erhöht.

Minijob

Ab dem 1. Januar dürfen Minijobber, also geringfügig Beschäftigte monatlich 450 Euro statt 400 Euro steuerfrei verdienen. Der bisher abgabenfreie Minijob wird aber als 450 Euro Job grundsätzlich rentenversicherungspflichtig Weiterlesen

Aus 400 wird 450-Euro-Job

Der Minijob wird reformiert. Zum 1. Januar 2013 gelten neue Verdienstobergrenzen für geringfügig Beschäftigte. Sozialversicherungsfrei dürfen nunmehr bis zu 450 Euro verdient werden. Bisher lag die Grenze bei 400 Euro.
Wer bis zum 31. Dezember 2012 jedoch zwischen 400 und 450 Euro verdient hat, bleibt für eine Übergangszeit von 2 Jahren versicherungspflichtig beschäftigt, also weiter Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenkasse, der Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung.
Für neue Beschäftigungsverhältnisse ab dem 1. Januar 2013 setzt die Sozialversicherungspflicht erst bei einem Bruttoverdienst von 450, 01 Euro ein.
Aber es gelten beim Minijob nicht nur neue Verdienstregelungen. Auch die Rentenversicherungspflicht ist jetzt die Regel. Auf Antrag kann sich der geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer jedoch von der Pflicht befreien lassen. Dies kehrt die bisherige Gesetzeslage um, nachdem nur auf Antrag reguläre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt wurden.
Weiterhin zuständig für die Meldung eines Minijobs und die Einziehung der pauschalen Versicherungsbeiträge und Steuern ist die Minijobzentrale, die bei der Bundesknappschaft angesiedelt ist. Weiterlesen