Flexirente – einfacher in den Ruhestand

Flexibles Arbeiten

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Bereits jetzt an die Rente denken?

Arbeitnehmer und versicherungspflichtige Selbständige, die eine volle Altersrente beziehen, konnten bis zum 31. 12. 2016 keine Beiträge in die  gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.  Seit dem 1. Januar 2017  zahlen siezahlen sie bis zum Erreichen ihrer individuellen Regelaltersgrenze Beiträge zur Rentenversicherung und erhöhen so ihren Rentenanspruch. Das gleiche gilt für Minijobber in einem 450-Euro-Job. Diese können sich allerdings von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Weiterlesen

Flexirente bringt Erleichterungen beim Zuverdienst für Rentner

Ab dem 1. Juli 2017 kommt die Flexirente. Damit können Frührentner, also Empfänger vorzeitiger Altersbezüge, unkomplizierter einen Nebenjob annehmen.

Hinzuverdienst nach alter Rechtslage

Flexirente zum 1. Juli 2017
Jetzt schon an die Rente denken.

Bislang war es abhängig vom Alter, wie viel man hinzuverdienen durfte. Ab Erreichen der Regelaltersgrenze darf belieb viel dazuverdient werden. Davor gibt es feste Grenzen. Nach diesen Regeln durfte ein Rentner zu seiner Rente  450 Euro im Monat und zweimal im Jahr bis zu 900 Euro hinzuverdienen. Wenn er mehr verdiente, erhielt er lediglich eine Teilrente. Für diese Teilrente gab es auch eine Hinzuverdienstgrenze, die individuell berechnet wurde.  Wurde diese überschritten, so konnte die Rente stark gemindert oder sogar ganz entfallen. Weiterlesen

Immer mehr Rentner

Die Zahl derjenigen, die einen Rentenantrag stellen, steigt stetig. Grund sind die abschlagsfreie Rente mit 63, die veränderte Mütterrente und die ersten Auswirkungen des demografischen Wandels. Gegenüber dem Vorjahr registrieren die Rentenversicherungen teilweise sogar ein Plus von mehr als 20 Prozent. Bei der Altersrente stieg die Zahl der Personen, die erstmals eine Rente erhielten sogar um über 50 Prozent an.

Die Jahrgänge, die jetzt in den Bereich des Rentenalters kommen, werden zahlenmäßig immer stärker. Außerdem wirkt sich das Rentenpaket der Bundesregierung aus.
Im gesamten Bundesgebiet betrug die Zahl der Neurenten 1,434 Millionen. Im Jahr zuvor gab es noch 1,263 Millionen Neurentner. Auch hier weist die Statistik bi den neu bewilligten Regel-Altersrenten im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von etwa 30 Prozent aus. Weiterlesen

Rente mit 63 vor Bundesverfassungs- und Sozialgericht?

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Rente mit 63 auf Anklagebank

Zeitungsberichten zufolge wird das Konzept der Rente mit 63 bald von den Sozialgerichten überprüft werden. Angeblich bereiten die Gewerkschaften ein Musterverfahren vor. Die IG Metall sammele Fälle für künftige Klagen.
Die Gewerkschaft vertritt die Auffassung, dass die Rente ab 63 eine willkürliche Ungleichbehandlung von Sachverhalten darstelle, die gleich zu behandeln wären.

Zeiten der Arbeitslosigkeit

Es geht darum, wann Zeiten der Arbeitslosigkeit bei den erforderlichen 45 Beitragsjahren für die Rente mit 63 anzurechnen sind.
Die Rente ab 63 ohne Abzüge erhält, wer 45 Beitragsjahre in der Rentenversicherung nachweisen kann. Dabei werden auch Zeiten anerkannt, in denen Arbeitslosengeld I bezogen wurde. Bei den letzten zwei Jahren vor dem jeweiligen Rentenbeginn werden Zeiten der Arbeitslosigkeit hingegen nicht angerechnet, um eine Welle von Frühverrentungen mit 61 Jahren zu verhindern. Weiterlesen

Grundsicherung im Alter steigt

Immer mehr Rentner in Deutschland sind auf Leistungen der staatlichen Grundsicherung im Alter angewiesen. Ende 2013 bezogen schon knapp 500.000 Menschen ab 65 Jahren diese Art der Sozialhilfe. Innerhalb von 8 Jahren ist das ein Anstieg von 45 %. Legt man diese Entwicklung zugrunde, ist zum Jahreswechsel 2014/2015 die Grenze von einer halben Million überschritten.

Voraussetzungen

Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist im Sozialgesetzbuch 12 geregelt. Anspruch darauf haben alle, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen bestreiten können. Sie liegt einschließlich der Leistungen für Wohnung und Heizung derzeit im Durchschnitt bei 690 Euro monatlich. Neben dem Lebensunterhalt zählen auch Ausgaben für Miete und Heizung zählen zur Grundsicherung, sowie Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Die Grundsicherung steht für das sozio-kulturelle Existenzminimum.
Der Lebensunterhalt wird durch unterschiedliche Regelbedarfsstufen sichergestellt. Er wird an die jeweilige Lebenssituation angepasst. Alleinstehende und Alleinerziehende erhalten ab dem 1. Januar 2015 399 Euro. Weiterlesen

Rente mit 63: Frühverrentungswelle nicht in Sicht

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Rollt die Frühverrentungswelle?

Die gesetzliche Möglichkeit, ab dem 1. Juli 2014 eine abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren zu beziehen wird voraussichtlich nicht zu einer Frühverrentungswelle führen. Darauf deutet die Zahl der aktuellen Rentenanträge hin. Bewilligungsbescheide können gegenwärtig noch nicht erlassen werden, da die Rentenreform zwar vom Gesetzgeber beschlossen, aber noch nicht im Bundesgesetzblatt veröffentlicht ist. Die Rentenzahlung wird jedoch planmäßig ab Ende Juli erfolgen.
Das Interesse an der abschlagsfreien Rente mit 63 ist nicht überraschend. Bereits nach altem Recht wurden jährlich etwa150.000 Anträge auf eine Rente mit 63 Jahren gestellt. Diese war jedoch immer mit Abschlägen behaftet. Aufgrund der Neuregelung werden aber für das laufende Jahr nicht mehr als 50.000 zusätzliche Rentenanträge erwartet. Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund sind bisher 6000 Anträge eingegangen. Die regionalen Rentenversicherungsträger haben ähnlich viele Anträge bekommen. Damit läge die Gesamtzahl der eingereichten Anträge inzwischen deutlich über 12.000.
Die deutsche Wirtschaft sieht die Rente mit 63 immer noch sehr skeptisch. Sie befürchtet eine Frühverrentungswelle und damit einen Engpass an Fachkräften.
Anders sehen die Gewerkschaften die neuen rentenrechtlichen Möglichkeiten. Viele Menschen seien gesundheitlich nicht in der Lage bis zum 65. Geburtstag zu arbeiten. Kaum ein Bauarbeiter halte es beispielsweise bis zur Regelaltersgrenze durch. Die Gewerkschaften erwarten, dass die Zahl der Anträge mit der Zeit zurückgeht. Die Gefahr einer Frühverrentungswelle bestünde auf keinen Fall.
Zur Erinnerung: Die abschlagsfreie Rente kann man beantragen, wenn man mit 63 Jahren 45 Beitragsjahre zur gesetzlichen Rentenversicherung vorweisen kann. Es werden auch Bezugszeiten des heutigen Arbeitslosengeldes I einbezogen. Phasen, in denen Arbeitslosenhilfe bezogen wurde, gelten hingegen nicht. Arbeitslosenhilfe entspricht dem jetzigen Arbeitslosengeld II. Die Renten-Neuregelung wird zum 1. Juli wirksam.
Viele Arbeitnehmer prüfen derzeit, ob sie abschlagsfrei mit 63 Jahren in Rente gehen können.
Bei der Mütterrente gibt es gegenwärtig ebenfalls sehr viele Nachfragen. Die Zahl der begünstigten Mütter wird voraussichtlich deutlich höher ausfallen, als ursprünglich erwartet, was natürlich Auswirkungen auf die Rentenkasse hat. Weiterlesen

Rentenpaket und Rentenerhöhung kommen zum 1. Juli 2014

Am 13. Juni 2014 hat der Bundesrat dem Rentenpaket der Bundesregierung zugestimmt. Nunmehr hat es alle parlamentarischen Hürden genommen und kann dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt werden. Danach tritt es wie geplant zum 1. Juli 2014 in Kraft.

Rente mit 63 Jahren

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Rentenpaket: Rente mit 63

Das Rentenpaket bringt in erster Linie eine Erweiterung der Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Sie haben die Möglichkeit, bereits vor Erreichen der Regelaltersgrenze eine abschlagfreie Altersrente ab Vollendung des 63. Lebensjahres zu beziehen, bis sie dann das reguläre Rentenalter erreicht haben. Voraussetzung für die Rente mit 63 Jahren sind 45 Jahre Pflichtbeiträge aus Beschäftigung und selbstständiger Tätigkeit. Bei den maßgeblichen 45 Beitragsjahren werden auch Zeiten des Bezuges von Arbeitslosengeld I angerechnet. Allerdings werden Zeiten der Arbeitslosigkeit in den letzten zwei Jahren vor dem Rentenbeginn nur mitberücksichtigt, wenn der Arbeitgeber in Insolvenz getreten oder en Betrieb aufgegeben hat. Weiterlesen

Rentenreform steht

Die Regierungskoalition hat sich auf einen Kompromiss zur Rente mit 63, zur Mütterrente und zur Erwerbsminderungsrente geeinigt.  Die Gesetze sollen zum 1. Juli 2014 in Kraft treten. Der Bundestag soll am kommenden Freitag darüber abstimmen.

Rente mit 63

Bei der Rente mit 63 Jahren werden die Zeiten der Arbeitslosigkeit nur bis zwei Jahre vor Erreichen des Frühverrentungsalters berücksichtigt. Damit soll eine Welle von Frühverrentungen verhindert werden.

Auch für Selbständige soll es die Rente mit 63 Jahren geben, wenn sie freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind. Weiterlesen

Mütterrente von Deutscher Rentenversicherung kritisiert

Die Deutsche Rentenversicherung kritisiert die Mütterrente. Die Reserven der Rentenversicherung würden durch die Finanzierung der Mütterrente (und der abschlagsfreien Rente mit 63) erheblich verkleinert. Folge sei, dass die abschlagsfreie Rente zu nicht unerheblichen Verteilungseffekten führe, von denen überwiegend Männer profitierten. Rentner würden künftig nur geringere Rentenerhöhungen erhalten, weil die abschlagsfreie Rente mit 63 die Rentenkasse belaste. Besser sei es, die Mütterrente und die Rm63 aus Steuermitteln zu finanzieren. Weiterlesen