Probleme in der Elternzeit meistern

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Nicht nur bunt: die Elternzeit

Oftmals haben berufstätige junge Eltern Angst in die Elternzeit zu gehen.  Das trübt die Vorfreude auf die spannende Zeit mit dem Kind. Aber auch diejenigen Arbeitnehmer, die die Vertretung in der Elternzeit übernehmen, sehen die Zeit oft mit Sorge auf sich zukommen.

Gute Einarbeitung der Vertretung notwendig

Die Vertretung sollte sehr gut eingearbeitet werden. Eine gute und ausführliche an die Stellvertretung während der Elternzeit ist quasi Pflicht. Das sollte man auch dann unbedingt tun, wenn man Angst davor hat, dass der Vertreter so gut ist, dass er einen ausstechen könnte. Denjenigen aus dieser Sorge heraus schlecht einzuarbeiten ist eine falsche Strategie. Viel bedeutender ist es, während der Auszeit im Unternehmen im Gespräch zu bleiben. So kann man etwa mit dem Vorgesetzten vereinbaren, dass man sich ab und an mittels Telefon oder E-Mail über Neuigkeiten im Betrieb austauscht. Andere Möglichkeiten sind, sich mit Kollegen zu treffen oder bei Firmenfeiern dabei zu sein. Einen persönlichen Kontakt zu halten und Interesse am Geschehen in der Firma zu zeigen sind die Mittel, um seinen Platz in der Firma zu wahren. Weiterlesen

Elterngeld wird auf Hartz 4 angerechnet

Elterngeld und Hartz 4
Aufgelöst: Elterngeld wird auf Hartz 4 angerechnet

Das Bundessozialgericht hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob und wie das Elterngeld bei Hartz-IV-Empfängern und Geringverdienern angerechnet werden darf.  Mit anderen Worten: garantiert die geltende gesetzliche Regelung ein menschenwürdiges Existenzminimum?

Nach der derzeitigen Rechtslage wird das Elterngeld komplett auf die Hartz-4-Leistung angerechnet. Damit wird das Elterngeld als Entgeltersatzleistung gewertet. Hintergrund: Eigenes Einkommen verwehrt den Anspruch auf Hartz-4-Geld. Das war nicht immer so. Zwischen den Jahren 2007 und 2011 wurde der Elterngeld-Sockelbetrag von 300 Euro nicht auf Hartz 4 angerechnet. Weiterlesen

Kindergeld auch für Studenten im Masterstudium

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Kindergeld während des Masterstudiums

Eltern müssen ihr Kind finanziell unterhalten, wenn es ein Studium absolviert. Das gilt jedenfalls dann, wenn die Eltern leistungsfähig sind und es sich bei dem Studium um eine Erstausbildung handelt. Während dieser Zeit erhalten Eltern vom Staat Kindergeld. Wird das Kindergeld direkt an das Kind gezahlt, so wird diese Zahlung vollständig auf den Unterhaltsanspruch angerechnet.

Haben Eltern ein zu geringes Einkommen, so kann das Kind Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, beantragen. Weiterlesen

Elterngeld und Elternzeit: was ist was?

Elterngeld und Elternzeit gehören zusammen. Doch wie unterscheiden sich beide Ansprüche konkret? Was ist was?

Das Elterngeld resultiert aus einem Anspruch gegenüber dem Staat, den ein Elternteil hat, wenn er sich um sein Kind kümmert und deshalb nicht voll arbeiten kann.

Die Elternzeit resultiert hingegen aus einem Anspruch gegenüber dem Arbeitgeber. Dieser muss seinen Arbeitnehmern ermöglichen, nach bis zu drei Jahren Elternzeit pro Kind ins Unternehmen zurückzukehren.

Elterngeld

Das Elterngeld liegt in der Regel bei rund zwei Dritteln des bisherigen Nettoeinkommens. Ein Anspruch steht nicht nur Arbeitnehmern zu. Anspruchsberechtigt sind alle Eltern, die ein Neugeborenes haben, sich zu Hause darum kümmern und die sonstigen Anforderungen erfüllen, also auch Hausfrauen und Studenten. Weiterlesen

Elterngeld plus Teilzeit

Eltergeld plus Teilzeit – so kann man zusammenfassend die Änderungen im Elterngeldgesetz charakterisieren.

Elterngeld auf neuen Füßen
Elterngeld auf neuen Füßen

Anfang November 2014 hat der Bundestag die Einführung des sogenannten Elterngeld Plus beschlossen. Es vereinfacht die Möglichkeit für Eltern künftig Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Auch die Elternzeit wird flexibler ausgestaltet
Kernpunkt der Neuregelung des Elterngeldes ist künftige Möglichkeit, während der Elternzeit weiter in Teilzeit zu arbeiten und dafür mit der doppelten Bezugsdauer von Elterngeld unterstützt zu werden. Weiterlesen

Elterngeld für Väter wenig nachgefragt

Nur jeder fünfte Vater nimmt Elternzeit und Elterngeld für sich in Anspruch, wenn man nach NRW blickt. Damit liegt das Land um die Metropole Düsseldorf hinter dem Bundesdurchschnitt zurück. Dann dort ist es jeder vierte Vater, der sich nach der Geburt für einige Zeit um sein Kind kümmern will. In Bayern und Sachsen sind es sogar 35 Prozent der Väter.

Ein Grund für die geringere Nutzung des Elterngeldes in NRW ist die vergleichsweise geringe Erwerbstätigkeit von Müttern mit kleineren Kindern unter drei Jahren. Zwei Drittel bleiben zuhause. Vor der Geburt gehen hingegen noch ca. 60 Prozent arbeiten. Weiterlesen

Elterngeld: CDU denkt über Abschaffung nach

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat eine Überprüfung des Elterngeldes nach der Bundestagswahl 2013 gefordert. Die Koalition debattiert gegenwärtig über den Sinn familienpolitischer Leistungen vor dem Hintergrund sinkender Geburtenzahlen.  Auch weitere Politiker aus der CDU hatten sich angesichts der Geburtenentwicklung kritisch zu den ausgeweiteten familienpolitischen Leistungen geäußert. Sie würden ihr Ziel nicht erreichen und damit sinnentleert sein.
Die FDP will neben dem Elterngeld auch das noch nicht verabschiedete Betreuungsgeld überprüfen.
Die SPD fordert die CDU auf, ihre Ideen zum Elterngeld vor der Wahl 2013 offenzulegen.  Die Familien müssten wissen, was auf sie zukäme. Dann könnten sie entsprechend reagieren. Gemeint ist: die Regierung abwählen. Weiterlesen

Elterngeld zeigt noch keine Wirkung auf die Geburtenrate

Das Elterngeld wurde unter anderem deshalb eingeführt, damit die Geburtenrate in Deutschland ansteigen sollte. Doch der Babyboom ist ausgeblieben. 2011 wurde ein historischer Tiefstand erreicht. Die Zahl der Geburten war noch nie so niedrig in der Geschichte der Bundesrepublik – trotz Elterngeld, dem Ausbau der Kitas und Familienförderung.
Warum zeigt die aktive Familienpolitik der Regierung noch keine Wirkung. Nun, sie braucht  mehr Zeit und Kontinuität – erst dann können Ergebnisse erzielt werden, wie der Blick nach Frankreich oder etwa Norwegen zeigt.
Am Horizont ist ein Hoffnungsstreifen sichtbar, wenn man sich die Statistik anschaut. Zwischen den Jahren 2005 und 2010 stieg die Geburtenrate von 1,34 auf 1,39. Dieser Zeitraum ist jedoch zu kurz, um verlässliche Zahlen und Schlüsse liefern zu können.
Um ein Schrumpfen der Bevölkerung zu verhindern, müssen wenigstens so viele Kinder geboren werden wie Menschen sterben, die Frauen mindestens 2,1 Kinder im Schnitt bekommen. Von dieser Zahl ist Deutschland weit entfernt sind. Aber auch die anderen EU-Länder. Frankreich ist das einzige EU-Land, das eine Geburtenrate von knapp über 2,0 vorweisen kann. Das kommt nicht von ungefähr, denn das Land hatte bereits 1981 seine Familienpolitik einschneidend verändert.
Bei der Entscheidung für ein reagieren Familien auf Leistungskürzungen des Staates viel sensibler als auf die allgemeine Wirtschaftslage. Dennoch sind Punkte wie die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und die eigene soziale Sicherheit wichtiges Kriterium für die Entscheidung. Weiterlesen

Elterngeld soll schneller gezahlt werden

Die Länder wollen den Bezug des Elterngeldes vereinfachen. Der Familienausschuss des Bundesrats verabschiedete am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesrates.  Durch die Änderung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes soll bei der Berechnung des Elterngeldes die Ermittlung des Einkommens durch eine Pauschalisierung von Steuern und Abgaben deutlich vereinfacht werden. Der Verwaltungsaufwand für die Bundesländer soll verringert werden und dadurch die Wartezeiten bis zur Auszahlung des Elterngeldes. Desweiteren soll eine Bestandsstatistik sowie eine Ergänzung der Übermittlungsbefugnisse des Statistischen Bundesamtes eingeführt werden.
Die Opposition bemängelte, dass der bisher geltende doppelte Anspruchsverbrauch bei Teilzeitelternzeit durch die Gesetzesänderung nicht aufgehoben wird. Demnach verkürzt sich die Bezugszeit des Elterngeldes um die Hälfte, wenn beide Eltern gleichzeitig in Elternzeit gehen und gleichzeitig in Teilzeit arbeiten.
Die Opposition  befürchtet zudem, dass durch die Pauschalisierung der Steuern und Abgaben bei der Berechnung des Elterngeldes steuerliche Freibeträge für Eltern mit behinderten Kindern nicht mehr berücksichtigt werden. Es müsse  geprüft werden, ob das dadurch eventuell verringerte Elterngeld beispielsweise durch einen zusätzlichen Pauschbetrag ausgeglichen werden könne. Weiterlesen

Elterngeld und Elternzeit beantragen

Berufstätige Paare, die bald Eltern werden, sollten sich frühzeitig über Elternzeit und Elterngeld informieren. Die wenigsten wissen, wo und wie die Leistungen beantragt werden müssen.

Was ist Elterngeld? Was ist Elternzeit?

Elterngeld ist eine finanzielle Unterstützungsleistung vom Staat. Anspruch hat jeder, der Kinder bekommt.  Einen Anspruch auf Elternzeit haben nur Eltern, die Arbeitnehmer sind. Sie haben das Recht, nach der Geburt des Kindes ihr Arbeitsverhältnis für eine Zeit ruhen zu lassen.

Wie hoch ist das Elterngeld?

Der Mindestbetrag des Elterngeldes liebt bei 300 Euro pro Monat. Voraussetzung für den Bezug ist, dass die Eltern ihr Kind selbst betreuen und die Person, die Elterngeld bezieht, nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeitet. Bezugsberechtigte Eltern bekommen 67 Prozent des in den zwölf Monaten vor der Geburt des Kindes durchschnittlich erzielten Einkommens, bis zu einem Höchstbetrag von 1800 Euro monatlich. Weiterlesen