Der DGB fordert einen Mindestlohn. Bisher lag die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes bei 7,50 Euro. Das hält er nun für nicht mehr zeitgemäß und für zu niedrig. Die Untergrenze für den Mindeslohn müsse deutlich angehoben werden. Zudem solle die Bundesregierung stärker gegen Lohnsenkungen oder Lohnverzicht in der Finanzkrise vorgehen.

Die Arbeitslosenversicherung solle außerdem um ein zeitlich befristetes Überbrückungsgeld ergänzt werden, um die Wirtschaftskrise und die Krise am Arbeitsmarkt besser zu meistern. Dies würde verhindern, dass noch mehr Menschen in den Hartz IV Bereich abgleiten und auf Arbeitslosengeld 2 angewiesen wären.

Unterstützung findet der DGB mit seinen Forderunge bei der SPD. Auch sie fordert flächendeckende Mindestlöhne. Die Union hingegen setzt auf ordentliche Tariflöhne.