450 Euro Job im Privathaushalt

450-Euro-Job
Auch im Hauhalt wird auf 450-Euro-Basis gearbeitet.

Es hat viele Vorteile, Minijobber in Privathaushalten bei der Minijob-Zentrale anzumelden. Minnijobber ist, wer einen 450-Euro-Job ausübt. Schwarzarbeit lohnt sich nicht und ist verboten.

Minijobber in Privathaushalten versorgen den Haushalt, pflegen den Garten, betreuen Kinder oder Senioren sowie Haustiere.  Sie unterstützen dadurch viele Berufstätige und Familien.

300.000 Personen in Privathaushalten sind offizielle bei der Minijob-Zentrale angemeldet. Sie haben dadurch einen Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung. Auch der Arbeitgeber ist so abgesichert. Denn was passiert, wenn eine Haushaltshilfe bei ihrer Arbeit ausrutscht und unglücklich stürzt? Wenn die Haftungsverhältnisse unklar sind, kann sich ein Rechtsstreit mit finanziell unsicherem Ausgang anschließen.  Ist die Haushaltshilfe angemeldet, ist sogar ihr Arbeitsweg versichert.

Unfallversicherung greift

Tritt ein Schadensfall ein, so muss der Arbeitgeber den Unfall dem Unfallversicherungsträger unverzüglich melden.  Dieser übernimmt die Kosten für die medizinische Behandlung, die Arzneimittel und die Heilmittel. Auch Krankentransporte werden übernommen. Ist eine Rehabilitation notwendig, finanziert diese ebenfalls der Unfallversicherungsträger. Er ermöglicht Umschulungen, zahlt ein Verletztengeld oder eine Unfallrente.

Diesen Leistungen stehen  Abgaben in Höhe von maximal 14,8 Prozent des monatlichen Verdienstes gegenüber.

Doch diese Abgaben fallen durch Steuervorteile oft gar nicht zu Buche, denn bis zu 20 Prozent der entstandenen Kosten, maximal 510 Euro jährlich, können Arbeitgeber von der Steuer absetzen.  Zahlt etwa der Arbeitgeber monatlich 300 Euro an den Minijobber, so fallen 44,40 Euro an Steuern an, jährlich 532,80 Euro. Zieht man die 510 Euro ab, so sind es gerade einmal 22,80 Euro, die der Arbeitgeber faktisch zahlen muss.

Arbeitsrecht gilt

Minijobs unterfallen dem regulären Arbeitsrecht, so dass 450-Euro-Jobber die gleichen Rechte wie vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer haben. Sie haben einen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn, auf bezahlten Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.  Der Arbeitgeber bekommt auf Antrag 80 Prozent des Bruttoarbeitsentgelts im Rahmen der Arbeitgeberversicherung erstattet. Bei einer Schwangerschaft oder Mutterschaft der Arbeitnehmerin sind es sogar 100 Prozent.

Rentenversicherung

Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen einen Beitrag in die Rentenversicherung. Auf Antrag kann sich der Arbeitnehmer von der Rentenversicherung befreien lassen.

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