Im Mai 2007 waren 3.806.000 Menschen ohne Arbeit. Das ist der tiefste Stand der Arbeitslosenzahl seit 5 1/2 Jahren. Vergleicht man mit dem Mai 2006, so sank die Arbeitslosenzahl um 732 000. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,4 % auf 9,1 %. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 10,9 %.

Nach Prognosen der Bundesagentur für Arbeit kann die Arbeitslosenzahl im Herbst 2007 bei unter 3, 5 Millionen liegen.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist auf den anhaltenden konjunkturellen Aufschwung zurückzuführen. Der saisonübliche Frühjahrsaufschwung ist hier mit eingerechnet.

Bereits jetzt zeichnet sich nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ein Mangel an Fachkräften ab, insbesondere bei Ingenieurberufen, auf dem Bau und im Elektronikbereich.

Das IWH (Institut für Wirtschaftsforschung in Halle) prognostiziert bei anhaltendem Wirtschaftswachstum eine Arbeitslosenzahl von 2 1/2 Millionen.

Dabei muss man zwischen Ost- und Westdeutschland differenzieren. Im Osten ist der Aufschwung weniger stark. Etwa 60 % der Arbeitslosen in den neuen Bundesländern sind Hartz IV Empfänger.