Eine Studie zu den Auswirkungen der Globalisierung wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenwirken mit dem Centrum für Angewandte Wirtschaftsforschung der Uni Münster erstellt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland weiter geht. Dennoch wird auch in Deutschland die Nachfrage nach Arbeitskräften auf dem heimischen Arbeitsmarkt in den nächsten 15 Jahren stärker wachsen als das Angebot. Folglich gehe die Arbeitslosigkeit in Deutschland strukturell deutlich zurück, so die Studie. Die stärksten Vorteile von diesem Trend zu mehr Beschäftigung werden gut ausgebildete Arbeitskräfte haben. Deshalb sei Qualifizierung besonders wichtig. Besonders gefragt werden Akademiker sein. Der Bedarf bis zum Jahr 2020 werde um und 800.000  Uni-Absolventen und um 1,1 Millionen Fachhochschulabsolventen steigen. Geringer qualifizierte Menschen würden von dem Trend hingegen nur wenig profitieren.