Neben dem Elterngeld für Hartz IV Bezieher und dem befristeten Zuschlag zum Arbeitslosengeld 2 beim Übergang vom normalen Arbeitslosengeld zu Hartz IV  hat die Bundesregierung noch weitere Sparmaßnahmen bei den Sozialleistungsbeziehern geplant. Die Jobcenter zahlen für die Hartz IV Bezieher künftig auch keine Beiträge in die Rentenversicherung ein. Desweiteren erhalten die Jobcenter bei der Leistungsbewilligung einen größeren Ermessensspielraum. Dadruch will die Bundesregierung zwei bis drei Milliarden Euro einsparen.
In die gleiche Schublade fällt die Streichung des Heizkostenzuschusses beim Wohngeld.

Betrachtet man das Sparpaket insgesamt, so läßt sich die soziale Gerchtigkeit vermissen. Neuere Studien belegen, dass die soziale Struktur in Deutschland immer weiter auseinander driftet: Arme werden ärmer, Reiche werden reicher. Die Sparpläne lassen den Sparbeitrag der einkommensstarken Gruppe der Bevölkerung vermissen.