Kurz vor der NRW-Wahl macht der amtierende Ministerpräsident aus den Reihen der CDU einen neuen Vorstoss in Richtung Hartz IV Korrektur.  Er fordert eine Verbesserung der Hinzuverdienstmöglichkeiten, die stärkere Berücksichtigung von Kindern und eine bessere Hilfe für Alleinerziehende.

Der NRW Ministerpräsident erklärte zudem, es sei falsch, das Arbeitslosengeld I ohne Bezug auf die Betragszahlung zu verlängern. Denn sonst entstehe für Unternehmen der Anreiz, Beschäftigte frühzeitig zu entlassen.

Auch schon zuvor hatte sich die NRW-CDU für Korrekturen bei den Hartz IV Regelungen ausgesprochen.  Jetzt steht die Hinzuverdienstgrenze  bei Hartz IV oben auf der Wunschliste der Veränderungen. Zu viele Hartz IV Empfänger begnügten sich immer noch mit einem relativ geringen Hinzuverdienst. Größere Hinzuverdienste müssten deshalb attraktiver werden, kleinere dagegen unattraktiver. Außerdem möchte die NRW-CDU die besondere finanzielle Belastung druch den Schulbedarf und die Kosten für ein warmes Mittagessen für Kinder ausgleichen – vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Kinder Hartz IV Regelsatz.