Die Regierungskoalition ist sich uneinig über eine mögliche Beitragsanhebung bei der Arbeitslosenversicherung.  CDU/CSU sieht eine Erhöhung bei den Sozialbeiträgen als Möglichkeit für die Finanzierung der Steuerentlastungen. Die FDP spricht sich dagegen aus und will an den Ausgaben sparen. Die Arbeit als Faktor dürfe nicht noch weiter belastet werden.

Hintergrund für die Debatte sind auch Berechungen der Bundesagentur für Arbeit, auf die hiernach ein Defizit zukommt. Der BA-Chef hält den derzeitigen Satz von 2,8 Prozent für zu niedrig. Er will aber den Beitrag auch künftig klar unter 4 Prozent halten.

Fest steht jetzt schon eine Anhebung auf 3 Prozent.

Beispielsrechung:

Wenn die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung um 4,5 Prozent angehoben werden sollten, so  würde dise bei einem Bruttoverdienst von 2000 Euro monatlich17 Euro mehr an Beitragszahlungen bedeuten. Bei einem Bruttoverdienst von 3000 Euro wären es 25,50 Euro mehr und bei 4000 Euro monatlich 34 Euro mehr an Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung