CDU und FDP haben sich bei der Hartz IV Problematik dahingehend geeinigt, dass noch im Jahr 2009 das Schonvermögen für Hartz-IV-Empfänger nicht unerheblich angehoben werden soll. In der Arbeitsgruppe der Koaltionspartner habe man sich, so Presseberichte, darauf geneinigt, in Zukunft die Freibeträge für das Vermögen, also insbesondere die Ersparnisse der Arbeitslosengeld II Bezieher zur Altersvorsorge zu verdreifachen (ungefähr).

Eine konkrete Zahl soll in den Koalitionsvertrag nicht aufgenommen werden. Die CDU will den bisherigen Freibetrag von 250 EUR pro Lebensjahr auf 700 Euro erhöhen, die FDP will sogar noch 50 Euro mehr „bewilligen“. Vieles deutet darauf hin, dass hier der höhre Wert Gesetz werden wird.

Des weiteren sollen die Anreize für die Aufnahme einer Beschäftigung angehoben werden. Darum soll die Einkommensfreibeträge erhöht werden.
Hartz IV Bezieher,  die in Zuverdienst-arbeit gelangen, werden mehr von ihrem Nebeneinkommen anrechnungsfrei behalten dürfen als nach der bisherigen Rechtslage. Zur Zeit gilt ein Grundfreibetrag von 100 Euro, der nicht angerechnet wird. Von dem darüber hinausgehenden Erwerbseinkommen dürfen Hartz IV Empfänger 20% behalten. Die künftigen Koalitionspartner planen für geringe Einkommen knapp oberhalb der 100 Euro Marke  höhere Freibeträge zu gewähren Diese sinken ab, je höher der Zuverdienst ist.