Der ehemalige Berliner Finanzsenator im Berliner Abgeordnetenhaus Thilo Sarrazin wendet sich nun erneut der Hartz IV Problematik zu. Mit den Worten „Kinder soll kriegen, wer damit fertig wird.“ Die Frage sei, „Wie kann ich es schaffen, dass nur diejenigen Kinder bekommen, die damit fertig werden?“, so der ehemalige Senator und jetzige Bundesbank-Vorstand zu den derzeitigen staatlichen Leistungen im Hinblick auf Kinder und Erziehung. Hartz IV und andere soziale Leistungen sollten das Kinder-Bekommen nicht lukrativ machen. Das Hartz IV und angegliederte Sozialsystem müsse so angepasst werden, dass Eltern durch Kinder den eigenen Lebensstandard nicht verbesseren könnten.
Er stellte sich der Meinung entgegen, dass Kinder ein Armutsrisiko seien.  Er erklärte, es sei ein „totaler Unterschied“, ob man sage, „du bist arm, weil du Kinder hast“, oder ob man sage, „du hast in deinem Leben Probleme und du hast zwei, drei oder mehr Kinder, obwohl du nicht das Umfeld oder die persönlichen Eigenschaften hast, um die Erziehung zu bewältigen“.
Als Finanzsenator in Berlin hatte Sarazin seinerzeit den Umgang der Hartz IV Bezieher mit Energie kritisiert und ihnen geraten in der Wohnung einen dicken Pullover zu tragen, um gestiegenen Energiekosten entgegenzutreten.

Auch jetzt nimmt er diesen Kritikpunkt wieder auf. Weil die Leistungsträger, die ARGEn die Heizkosten übernähmen, verschwendeten viele Hartz IV Bedürftige Heiz- und Stromenergie. Viele würden die Temperatur mit dem Fenster regulieren.

Die Bundesbank ließ durch einen Sprecher mitteilen, dass diese  Aussagen nicht die Position des Instituts wiederspiegelten.