Gut, für die Stadt Köln, dass es das Institut des Ein-Euro-Jobs gibt. Denn so kann die Stadt auf diese Hilfskräfte zurückgreifen und sie bei der Bergung der Dokumente aus dem eingestürzten Stadtarchiv einsetzen. Die Ein-Euro-Jobber kümmern sich um die geborgenen Dokumente. Es sind bereits an die 20 Personen, die im Lagerzentrum im Süden von Köln im Einsatz sind. Insgesamt werden 50 Ein-Euro-Jobber gesucht. Die 1-Euro-Jobber sortieren und verpakcen die Archivalien oder notieren Informationen zu den Funden. Mögliche Schäden beim unsachgemäßen Umgang mit den wertvollen Materialien schließt die Stadt Köln aus. Es seien keine schwierigen Tätigkeiten zu verrichten. Außerdem würden die neuen Hilfskräfte eine intensive Einarbeitung bekommen. Und sie stünden und arbeiteten unter einen fachlichen Aufsicht.

Hintergrund Ein-Euro-Job:  Ein Ein-Euro-Job ist ein Maßnahme, mit der der Gesetzgeber vor allem Langzeitsarbeitslose und Hartz 4 Empfänger wieder in den Arbeitsmarkt integrieren will. Das Entgelt, das der 1-Euro-Jobber erhält, wird nicht auf die Hartz 4 Leistung angerechnet. Es handelt sich bei dem 1-Euro-Job nicht um ein Arbeitsverhältnis, sondern um eine Intergrationsmaßnahme. Ein Hartz 4 Bezieher ist grundsätzlich verpflichtet, einen 1-Euro-Job anzunehmen.