Das Vorstandsmitglied der BA, der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, fordert laut Presseberichten eine Absenkung der Hartz IV Relgelsätze für Jugendliche unter 25 Jahren, kurz U 25 genannt. Jugendliche, die nicht arbeiteten, sollen wirtschaftliche nicht besser gestellt werden als Jugendliche, die eine Ausbildung absolvieren.
Es müsse ein vernünftiges Verhältnis zwischen denen, die wenig verdienen und Steuern zahlen, und denen, die ein Transfereinkommen beziehen hergestellt werden. Ein Transfereinkommen das umgangssprachlich Hartz IV bezeichnete ALG 2, das Arbeitslosengeld 2. Ein Jugendlicher in Ausbildung dürfe keinesfalls schlechter gestellt werden, als ein Jugendlicher, der von ALG 2 lebe. Ansonsten würde der Eindruck erweckt, dass letztere von der Gesellschaft stärker belohnt werden.
Diese Aussagen fallen in zeitlichen Zusammenhang mit einer Entscheidung
das Bundessozialgericht (BSG), dass die Hartz-IV-Sätze für Kinder unter 14 Jahren mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind. Der Gesetzgeber habe die Beschränkung auf 60 Prozent des Erwachsenen-Satzes nicht in ausreichendem Maß begründet. Kinder würden so gegenüber Erwachsenen und anderen Hilfeempfängern benachteiligt. Allerdings hatten die Richter des Bundessozialgerichts nicht die über Höhe des Hartz IV Satzes für Kinder geurteilt.