Die Arbeits- und Sozialminister der Länder haben die Überprüfung der Hartz-IV Sätze für Kinder gefordert. Man solle sich daran orientieren, was Kinder kosten, erklärte Hamburgs Sozialminister nach einer Konferenz der Minister in Hamburg. Der Bund habe jedoch hierzu noch keine Daten vorgelegt. Dies solle unbedingt bis Ende des Jahres geschehen.  Aktuell wird der Bedarf von Kindern prozentual vom Eckregelsatz für Erwachsene abgeleitet.

Bereits im Jahr 200z hatte die Konferenz der Arbeits- und Sozialminister die Bundesregierung aufgefordert, den speziellen Bedarf von Kindern bei der monatlichen Zahlung an Hartz IV Empfänger zu berücksichtigen.

Es müsse die Frage gestellt werden, ob die bisherigen Sätze der Lebenswirklichkeit der Kinder entspräche. Dabei gehe  es nicht allein um mehr Geld, sondern um die Frage, ob die derzeitige Einteilung in zwei Stufen richtig sei. Derzeit bekommen Kinder unter 14 Jahren 60 Prozent und Kinder über 14 Jahren 80 Prozent des Eckregelsatzes des ALG II.