Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung sieht die Altersarmut nicht als aktuelles, sondern als Zukunftsproblem. Heute seien vor allem Familien mit mehreren Kindern, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose diejenigen Bevölkerungsgruppen, die in besonderem Maß von Armut betroffen seien, nicht so sehr alte Menschen. Die Altersarmut sei aber sei ein in Zukunft drohendes Problem, die durch Invalidität, Versicherungslücken, Langzeitarbeitslosigkeit (Hartz IV Bezug) sowie Niedriglohnbeschäftigung verstärkt zu einem Risiko werde.

Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung sprach sich in diesem Zusammenhang für eine Weiterentwicklung der Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung aus, die auch Selbständige mit umfassen sollte.