Nach Mitteilungen des Statistischen Bundesamts, haben im Jahr 2005 in Deutschland rund 828 000 Personen ( das waren etwa  321 000 Schüler und Schülerinnen sowie 507 000 Studierende) Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Im Vergleich zum Jahr 2004 sind die Zahlen um 19 000 oder 2% gestiegen. Die Zahl der Studenten, die BAföG erhielten, stieg um ca  10 000 ( 2%), die Anzahl der geförderten Schüler um 9 000 ( 3%).

Zu beachten ist dabei, dass sich die Förderung nicht immer über ein volles Jahr erstreckte. Durchschnittlich wurden im  Jahr 2005 544 000 Personen (199 000 Schüler und Schülerinnen, 345 000 Studierende) pro Monat gefördert (Zuwachs um 2%).

47% der BAföG-Empfänger erhielten Vollförderung, also den maximalen Förderungs­betrag. Seine Höhe hängt ab von der Ausbildungsstätte (etwa Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (etwa bei den Eltern oder auswärts). 53% der BAföG-Empfänger bekamen eine Teilförderung, die geleistet wird, wenn das Einkommen der Geförderten oder deren Eltern bestimmte Grenzen übersteigt. In absoluten Zahlen gab es 2005 rund 393 000 Vollgeförderte, 13 000 mehr als 2004. Die Zahl der Teilgeförderten stieg auf 435 000, das sind 5 000 mehr als 2004.

Die Ausgabenzahlen für die Leistungen nach dem BAföG im Jahr 2005 lauten wie folgt: 2 280 Millionen Euro. Das sind 69 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, eine Steigerung  von 3 %. Für die Schüler­förderung betrug der Anteil  726 Millionen Euro (+ 28 Millionen) bereitgestellt und für die Studie­renden 1 555 Millionen Euro (+ 41 Millionen). Im Durchschnitt erhielten geförderte Schüler im Monat  304 Euro pro Kopf und geförderte Studenten 375 Euro pro Kopf. Der durchschnittliche Förderungsbetrag je Person und Monat ist damit seit 2004 in etwa unverändert.

Schließlich ist interessant, das 31% aller Geförderten  bei ihren Eltern, 69% außerhalb des Eltern­hauses wohnten.