Das Bundesarbeitsministerium erarbeitet gegenwärtig einen Gesetzentwurf für die Rente, in dem die abschlagsfreie Rente mit 63, die Mütterrente und Verbesserungen für Erwerbsminderungsrentner eingebaut werden. Die entsprechenden Vorschriften sollen zum 1. Juli 2014 in Kraft treten.

Schon im Februar 2014 soll sich das Bundeskabinett mit dem Entwurf befassen. Zuvor müssen allerdings noch alle mit dem Gesetz befassten Ministerien zustimmen.

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) kritisiert die Pläne der Regierung, die mit Milliardenausgaben verbunden sind. Wenn bei der geplanten Rente mit 63 für langjährige Beitragszahler auch noch Zeiten der Arbeitslosigkeit angerechnet würden, werde ein ganz weites Tor für neue Frühverrentungsmodelle geöffnet. Dann wäre es möglich, bereits mit 61 Jahren aufhören zu arbeiten um nach dem Bezug von Arbeitslosengeld vorzeitig in die abschlagsfreie Rente zu gehen.

Das Bundesarbeitsministerium wies die Kritik zurück; das Gesetz habe nicht die Frühverrentung zum Ziel.

Der DGB erklärte hierzu, dass nicht einmal ein Drittel der Beschäftigten 45 Versicherungsjahre zusammenbrächte.

Umfragen in der Bevölkerung ergeben, dass mehr als 80 Prozent es gut finden, wenn Arbeitnehmer mit 45 Beitragsjahren bald mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können.

Weiter Informationen zur Rente mit 63: www.renten-recht.org/fruehrente/mit-63.html