Die EU-Kommission schätzt, dass etwa eine Million Menschen in Deutschland kein eigenes Girokonto haben. Nun hat der Bundesrat die Initiative ergriffen und die Banken in die Pflicht nehmen. Sie sollen verpflichtet werden, auch Hartz IV Empfängern ein reguläres Girokonto einzurichten. Gegenwärtig gibt es eine solche Pflicht nur für Sparkassen.  Die NRW-Regierung hat einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen.  Jeder Empfänger von Hartz IV soll Zugang zu einem Girokonto auf Guthabenbasis bekommen. Natürlich müsse das nicht kostenlos sein.
Ein Girokonto sei die Grundlage, um am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Ausnahmen soll es nur in für Banken unzumutbaren Einzelfällen geben.  Die NRW-Initiative kommt einer Richtlinie der EU-Kommission zuvor.