Eine Umfrage der Bundesstiftung „Mutter-Kind“ hat schlechte Ergebnisse für die Jobcenter und Argen an den Tag gebracht. In 14.500 Fällen hatten schwangeren Frauen in den ersten drei Monaten 2010 Kontakt mit den Jobcentern in NRW. In 5600 von diesen Fällen wurde schlecht beraten und Beratungsstellen mussten intervenieren, damit die Frauen die ihnen zustehenden Hartz IV – oder Grundsicherungs-Hilfen überhaupt erhielten. Viele Arge-Mitarbeiter fehlte das Wissen über die Förderungsmöglichkeiten für Schwangere.

Den Schwangeren stehen Einmal-Beihilfen wie Umstandskleidung, Säuglings- und Wohnungsausstattung sowie ein Mehrbedarf von 17 Prozent des Regelsatzes.