Posts by Turtle1972

    Weil du nach §7 Abs. 6 SGB II tatsächlich Bafög erhalten musst. Oder Bafög darf nur wegen Einkommen oder Vermögen abgelehnt worden sein. Ist bei dir aber sicher aus anderen Gründen abgelehnt worden (Scheine nicht geschafft, Föderhöchstdauer überschritten oder so?).

    Da gibt es nichts zu prüfen. Der Gesetzgeber wollte nunmal selbst bewohnte Eigentum vom angemessener Größe schützen und Barvermögen nicht, jedenfalls nicht in dem Umfang.


    Im Übrigen ist Fall 3 Blödsinn. Es steht jedem frei, sein Barvermögen "Hartz IV sicher" anzulegen. Ob als selbst bewohnte Immobilie oder Altersvorsorge mit Verwertungsausschluss. Eine Ablehnung in Fall 3 wäre rechtswidrig.

    Hi Leute, sorry dass ich das hier ausgrabe, aber ich habe das auch gehoert, dass es einen Zuschuss gibt wenn man einen Hund hat, und zwar fuer die Hundehaftpflicht, die ja Verpflichtend ist. Ich bin mir relativ sicher, dass das stimmt!


    lg,

    Maximilian


    Wenn du dir so sicher bist, wieso fragst du dann und vertraust nicht einfach deiner imaginären und uns vorenthaltenen Quelle des Wissens?!

    Von welcher Behörde oder Institution ist der Teamleiter? Wenn dein ALG 2 im Dezember oder Januar eingestellt wurde, gab es sicherlich einen Aufhebungsbescheid mit Berechnungsbogen, um wieviel euer Einkommen den Bedarf übersteigt. Wie hoch war das übersteigende Einkommen?


    Als du ausgelernt hattest und er alo wurde, habt ihr dann wieder ALG 2 bezogen? Und wieso sollte das JC den Bildungsgutschein finanzieren, hatte dein Freund nach seiner Kündigung keinen Anspruch auf ALG 1, so dass du ggf. Agentur für Arbeit und Jobcenter verwechselst? Gibt es eine Kopie des Bildungsgutscheines?

    Im Prinzip sagt man dir, dass du nicht von Wohnungslosigkeit bedroht bist, dass man deine jetzige Miete als angemessen anerkennen will und es keinen wichtigen Grund für den Auszug gibt. Wenn du das mit Schimmel und Gesundheit nicht belegen kannst, ist gegen die Ablehnung erstmal nichts einzuwenden. Umziehen kannst du trotzdem, es gibt dann eben keine mit dem Umzug verbundenen Kosten erstattet.

    Damm schaue zu, ob du mit einem ärztlichen Attest, welches dir zum Auszug rät, was durchsetzen kannst. Wenn es ein ärztliches Gutachten der BA gibt, dass du unter 3 Stunden/Tag arbeitsfähig, mithin erwerbsunfähig, bist, wird das aber mit der Begründung "Schule + Ausbildung" eher schlecht gehen. Komisch, dass man nach dem Gutachten nicht das Sozialamt und die Rentenversicherung eingeschaltet hat, ob das mit dir überhaupt noch was wird in Richtung Erwerbsfähigkeit. Der normale Werdegang wäre gewesen, dass in der Schulzeit die Berufsberatung deine Defizite erkennt und dich an die Rehaabteilung weiter gibt, die dann entscheidet, ob du z. B. eine geschützte Ausbildung machen kannst oder besser in eine Werkstatt für behinderte Menschen gehst. Dass man seit Jahren zuschaut, wie du dahinvegetierst, irritiert etwas.

    Schwierig, da ja das JC anscheinend schon seit Jahren mit falschen Angaben zu deinem Aufenthalt gefüttert wird. Wenn du jetzt angibst, dass du sowieso schon seit X Jahren nicht mehr zuhause wohnst, so dass der § 22 Abs. 5 SGB II auf dich nicht zutrifft, dann dürfte auf deinen Vater eine nette Betrugsanzeige warten.


    Du bist jetzt 20 Jahre alt, also volljährig. Wenn du seit 5 Jahren nichts machst, wurdest du nie zum JC eingeladen wegen Ausbildung, Arbeit, Maßnahmen etc? Was hast du in den 5 Jahren bzgl. Gesundung unternommen? Gar nichts? Noch nichtmal zur Berufsberatung gegangen? Wie hast du dir dein weiteres Leben überhaupt vorgestellt?

    Wenn du und dein Arzt meinen, dass du auch nicht rehafähig bist, dann hättest du Erwerbsminderungsrente bezahlen müssen. Ansonsten musst du als Empfänger staatlicher Leistungen nunmal mitwirken, dazu gehört, alles zu tun, um wieder arbeitsfähig zu werden und das halt in dem Fall durch Rehaleistungen. Verweigerst du die Mitwirkung, hast du keinen Anspruch auf ALG 1.


    ALG 1 wird gezahlt bis dein Jahr rum ist oder bis du Übergangsgeld wegen der Reha bekommst bzw. z. B. Rente wegen Erwerbsminderung. Wenn dein Antrag bei der DRV nicht vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes für ALG 1 durch ist, musst du entweder ALG 2 beantragen oder von vorhandenem Vermögen bzw. Einkommen des/der Partner/s/in leben.


    Ob du deinen Rehaantrag jetzt noch auf einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente umstellen kannst, weiß ich nicht. Dazu solltest du erstmal deine Ärzte befragen, ob sie dich als erwerbsgemindert (auf Zeit) sehen. Wenn ja, dann lass dir das bestätigen und sprich nochmal mit der DRV.

    Vielleicht trifft § 151 Abs. 4 SGB III auf dich zu:


    (4) Haben Arbeitslose innerhalb der letzten zwei Jahre vor der Entstehung des Anspruchs Arbeitslosengeld bezogen, ist Bemessungsentgelt mindestens das Entgelt, nach dem das Arbeitslosengeld zuletzt bemessen worden ist.