Beiträge von Turtle1972

    Dann stelle bitte die Nebenkostenabrechnung sowie den Bescheid des JC bitte anonymisiert hier ein. Das muss man sich anschauen. Wenn der Vermieter tatsächlich Positionen abrechnen sollte, die nicht umgelegt werden dürfen (kann ich jetzt bei deiner Nennung erstmal nicht erkennen), müsstest du natürlich gegen die falsche Abrechnung vorgehen. Das würde jeder normale Bürger, der seine Miete + Nebenkosten selbst bezahlen muss, auch machen. Das geht nicht, dass man das einfach zu Lasten des Steuerzahlers nicht macht, frei nach dem Motto "Ist ja nicht mein Geld."

    Einmalzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld werden auf 6 Monate verteilt, wenn ansonsten in dem Monat, in dem es zufließt kein Leistungsanspruch bestünde, was bei euch anscheinend der Fall ist.


    Die 330 Euro Freibetrag sind korrekt, das sind 100 Euro Grundfreibetrag, + 20% von 900 Euro + 10% von 500 Euro. Er wäre nur dann höher, wenn deine Freundin nachweisen kann, dass sie Ausgaben für den Job hat, der höher ist als die 100 Euro Grundfreibetrag.


    Für minderjährige Kinder gibt es nur dann die Versicherungspauschale, wenn sie notwendige Versicherungen abgeschlossen haben.


    Das JC hat 2460 Euro für Nebenkosten gezahlt, verbraucht hast du 2533,88 Euro. Die Differenz sind 73,88 Euro. Wieso will der Vermieter dann 193 Euro von dir? Wenn das JC 2460 Euro für Nebenkosten gezahlt hat, gibt es nur 3 Möglichkeiten, wieso der Vermieter mehr als 73,88 Euro von dir will:

    1. er hat sich verrechnet

    2. du hast die Abschläge nicht vollständig gezahlt

    3. die Abschlagsforderung ist im Laufe des Jahres irgendwann niedriger geworden


    Was davon zutrifft, musst du doch wissen. Du kannst aber doch nicht erwarten, dass das JC dir 2460 Euro (im Laufe des Jahres) + 193 Euro = 2653 Euro insgesamt zahlt, wenn du nur 2533,88 Euro verbraucht hast?!

    Nö. Wieso auch? Das ist halt das Risiko, wenn man mit wildfremden Menschen eine WG gründet, dass manche ihren Mietanteil nicht zahlen. Ob sie deshalb nicht zahlen, weil sie nicht wollen oder nicht können, ist doch egal.

    Wenn es nie eine Kostensenkungsaufforderung gab, dann werden die Kosten hälftig berücksichtigt. Deine Tochter ist im Übrigen nicht vom ALG 2 Bezug ausgeschlossen, wenn sie bei dir wohnt. Das sind nämlich nur Studenten, die nicht mehr zuhause wohnen.

    Die 4 Jahre Geltendmachung eines bereits festgestellten Anspruches setzen voraus, dass dieser bereits festgestellt wurde. Was bei dir nicht der Fall ist, wenn die Entbindung vor Ende des AV war.

    Da wird auch nicht viel kommen, da zuviele Baustellen. Den Kindesunterhalt für die Tochter, die bei der Mutter wohnt, wirst du wohl prüfen lassen müssen, immerhin bist du dann 3 Kindern unterhaltsverpflichtet. Ob da überhaupt noch 300 Euro zu zahlen sind. Dann gibt es diverse mögliche staatliche Leistungen, die ihr abchecken könntet, wie Wohngeld, Kinderzuschlag, Kita-Zuschüsse durch das Jugendamt etc. Ich weiß auch nicht, mit welchen Steuerklassen ihr derzeit euer Einkommen bezieht, ggf. ist auch ein Steuerklassenwechsel günstiger.

    Nur, wenn es vor diesen 3 Monaten bereits mind. 9 Monate gibt, die bei dem bisherigen ALG 1 Anspruch noch nicht berücksichtigt wurden, also, wenn insgesamt NEU 360 Tage Versicherungspflicht zusammen kommen. Ansonsten gibt es nur den Restanspruch.

    Alg 2 definiert sich nunmal über Pauschalen. Klar hat jem3, dessen Arbeitsstelle direkt neben der Haustür liegt (keine Fahrtkosten) und der keine Versicherungen hat, mehr vom Grundfreibetrag als jemand, der diese 100 Euro oder mehr tatsächlich als Ausgaben hat.


    Eine von dir geforderte individuelle Gerechtigkeit wird es aber nicht geben, solange halt das Existenzminimum nicht gefährdet ist. Und das ist es nicht.

    Nö, das ist nicht anders zu sehen. Aber dann halt nur anteilig Miete, also entweder für 3 oder für 9 Tage. Und da das JC das noch nicht weiß, was soll es dann zahlen so ohne Berechnungsgrundlage? Denn: wenn du trotz Wissen über den Umzug nicht rechtzeitig gekündigt hast und so Doppelmieten entstehen, dann ist das erstmal dein Bier. Kosten der Unterkunft werden nur für eine tatsächlich bewohnte Wohnung gezahlt.


    Du wirst doch wohl wissen, zu wann du deine alte Wohnung gekündigt hast. Bei einer Kündigungsfrist von 3 Monaten sollte das doch wohl schon längst passiert sein. Dein Rumgeeiere "ich weiß nicht, wann.." verstehe ich daher nicht.

    Ich verstehe keinen Ton. Zu wann genau ziehst du denn nun um? Wenn du Anfang September bereits umziehst oder umgezogen bist, dann ist das neue JC für ALG2 und Miete zuständig. Wieso nennst du nicht einfach mal konkrete Fakten?! Du hast doch sicherlich zwischenzeitlich mitbekommen, dass es um die Frage geht, wer ab wann für was zuständig ist!


    Es kann nicht einfach so mal der unzuständige Landkreis weiterzahlen.