Posts by Turtle1972

    Wenn das wirklich so stimmt mit dem Wert. Wir können es ja nicht nachprüfen mangels konkreter Angaben. Das Sozialamt wird wohl eher prüfen können, ob es (unrealistisch weit) unter Wert verkauft wurde. Am besten dann noch an die Mutter oder so, damit es richtig zum Himmel stinkt.


    Vielleicht kommt ja auch noch wer auf die Idee, mal genauer nachzuprüfen, wo die 7000 Euro tatsächlich herkamen und ob sie nicht als Einkommen zu melden gewesen wären. Irgendwie reitest du dich immer weiter rein.

    Naja, das mit dem Darlehen müsstest du erstmal beweisen. Das mit Darlehensverträgen unter Verwandten ist nicht ganz so einfach, weil das BSG durchaus etliche Urteile gefällt hat um verdeckte Schenkungen von tatsächlichen Darlehen zu trennen. Du müsstest daher z. B. glaubwürdig darlegen, wie das Darlehen jemals von dir, einem fast 60 jährigen Sozialleistungsempfänger ohne großartige Aussicht darauf, dass sich daran bis zum Lebensende was ändert, zurück gezahlt werden sollte. Mir fällt da gerade nichts ein...


    Vielleicht solltest du eher die Schiene versuchen, ob das Teil überhaupt noch soviel wert ist. Vielleicht liegt es ja inzwischen bei unter 5000 Euro.

    Es ist möglich. Aber es bleibt dabei: früher oder später wird man euch unterstellen, ein Paar zu sein. Ob man das nun eheähnliche Gemeinschaft oder Bedarfsgemeinschaft nennt, ist doch egal.


    Eine WG ist immer von notwendiger gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt, denn es treffen nunmal unterschiedliche Persönlichkeiten, die ihre Haushalte nach eigenem Gefallen geführt haben, aufeinander. Wieso verzichtet man ohne Not auf die Eigenständigkeit und das "zuhause kann ich tun und lassen, was ich will"? Selbst, wenn es der beste Freund ist, gibt es im Zusammenleben denknotwenigerweise Reibungspunkte.


    Was also ist tatsächlich der Grund der Aufgabe der eigenen Wohnung zugunsten einer WG?

    Man ermittelt das Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit aus deinem Umsatz abzüglich der notwendigen angemessenen Betriebsausgaben. Die Betriebsausgaben, die im. SGB II berücksichtigt werden, müssen daher nicht den tatsächlichen Ausgaben entsprechen. Wenn jemand z. B. einen Porsche als Betriebswagen absetzen will, wird das nix. Auf das so errechnete Einkommen wird dann noch der Freibetrag für Erwerbstätigkeit gewährt, schaust du in § 12b SGB II.

    Strom ist eigentlich eure Sache und aus dem Regelsatz zu zahlen. Hier geht es um ein Darlehen, d. h. es ist eine Ermessensleistung. Und da hat doch der Darlehensgeber bei den Konditionen usw. ein Wörtchen mitzureden. § 42a SGB II bestimmt z. B., dass es Darlehen nur dann gibt, wenn die Notlage nicht anderweitig beseitigt werden kann. Wenn also gerade aktuell eine Nachzahlung erfolgt ist, können die 200 Euro tatsächlich für die Schulden genommen werden.


    Im Übrigen wundert es mich, dass man überhaupt bereit ist, ein Darlehen zu geben. Du könntest den Stromanbieter wechseln, dann kann man dir auch nicht den Strom abstellen oder der Stromanbieter kann einen Vorkassenzähler installieren. Oder du kannst auch mit dem Versorger Ratenzahlung vereinbaren. Alles vorrangig vor der Gewährung eines Darlehens.


    Ansonsten solltet ihr vielleicht mal eine Energieberatung in Anspruch nehmen. Allein nur die Tatsache, dass ihr ältere Geräte in der Wohnung hattet, begründet keinen solchen Mehrverbrauch von fast 100 Euro im Monat zusätzlich zu den eh schon gezahlten Stromabschlägen.

    § 1615l BGB. Die Aufforderung muss schriftlich erfolgen, am besten mit Nachweis. Im Falle der Bewilligung von ALG2 wird wahrscheinlich das JC eh an den Kindesvater wegen Unterhalt herantreten.

    Ein Beschluss ist immer nur vorläufig. Alles andere wird im Hauptsacheverfahren (Klage) geklärt. Dir sowas zu erklären, ist Aufgabe deines Anwaltes, der bekommt dafür Geld.


    Was das JC in Zukunft macht, wird dir wohl niemand sagen können, hier ist ja kein Wahrsagerforum. Klar kann es sein, dass weitere Hausbesuche folgen. Es kann sein, dass das Gericht deinen Ex als Zeugen lädt, es kann sein, dass das JC einen Zeugen benennt, es kann sein, dass das Gericht eine Inaugenscheinnahme vornimmt, vieles kann sein.

    Die Ausführungen des JC sind vollkommen korrekt, erst ab Geburt besteht eine eigene BG. Nach dem BSG ist sogar eine 3-Generationen-BG möglich. Der geringere Regelsatz U 25 ist daher korrekt. Dazu kommt der MB Schwangerschaft. Miete scheint nicht anzufallen. Dagegen wird das Einkommen gestellt.


    Da der Entbindungstermin am 9.1. ist, ist der MB Schwangerschaft im Januar nur für 9 Tage und im Februar weggefallen. Deshalb ist es im Januar weniger als im Dezember und im Februar noch weniger.


    Deine Lebensmittel musst du aus dem Regelsatz bezahlen, wofür soll der denn sonst sein? Übrigens ist der Kindesvater dir zum Unterhalt verpflichtet, da solltest du vielleicht auch mal in diese Richtung denken.


    Wenn deine Eltern das Taschengeld einstellen, dann ist das eine Veränderung, die man einfach meldet. Einen Widerspruch macht man, wenn von Anfang an was falsch ist und nicht, wenn sich im Laufe der Zeit was ändert.

    Und daraufhin habe ich dich gefragt, wieso du nach Untermietvertrag (vermutlich) mehr als 1/3 der Gesamtmiete bezahlen sollst, was du gekonnt ignorierst.


    Stell das Urteil hier ein, wenn du es hast, dann kann man dir die Gründe, die den Richter bewogen haben, gegen dich zu entscheiden und deinen Untermietvertrag als Scheinvertrag anzusehen, erläutern.


    Ohne dem Urteil wird das wohl kaum möglich sein.

    Ich glaube, es reicht jetzt. Wer sich hier wie und wann äußert, bestimmst nicht du!


    Dir haben hier Leute geantwortet, die täglich beruflich mit solchen Themen zu tun haben. Du musst also nicht antworten, dass es Situationen gibt, in denen man sich ausschließlich privat versichern kann. Eine freiwillige gesetzliche Versicherung ist auch bei Selbstständigkeit möglich, deine Aussage ist daher falsch.


    Die dir gegebenen Antworten sind vollkommen korrekt. Du hast dich irgendwann für PKV und deren Vergünstigungen entschieden und das fällt dir jetzt zur Last. Daran kann niemand was ändern. Der Gesetzgeber hatte seine Gründe, einen späteren Wechsel zurück in die von der Solidargemeinschaft getragene GKV auszuschließen. Die wurden genannt und sind nicht von der Hand zu weisen.

    Und wieso mehr als 1/3? Es muss ja einen Grund geben, wieso das Gericht den Mietvertrag nicht anerkannt hat. Den kann hier niemand erahnen.


    Wenn Rechtsmittel zugelassen ist, kannst du als nächstes zum LSG. Ansonsten ist es, wie es ist. Reichen dir 1/3 kopfteilig nicht? Das andere Drittel kommt über das Sozialamt. Wo ist das Problem eigentlich genau?