Posts by Turtle1972

    Dann kannst du TazD in dem anderen Forum ganz lieb danken. Auch dafür, dass er Tacheles gesprochen hat zu deiner tollen Anfrage heute, obwohl du gestern in Wirklichkeit gleich mehrere Personen des Sozialamtes am Telefon hattest. Im Übrigen war dir doch bewusst, dass es dauert, waren ja beim letzten Mal auch 3 Monate.

    Ich bezweifle, dass direkte Kollegen nicht in den Computer schauen können. Noch dazu bezweifle ich, dass jemand 3 Monate im Urlaub ist. Im Weiteren bezweifle ich, dass es keine Vertretung geben soll.


    Wenn du jemanden erreichst und abgewimmelt wirst, verlange den Vorgesetzten.


    Wie hoch ist jetzt die Miete?

    Das kann nicht sein, dass es nicht mehr Berechnungsbögen gibt. Der Berechnungsbogen ist nur für Juni sagt bei " Zuschuss zu..." 0,00 Euro. Da es immer nur dann einzelne Berechnungsbögen gibt, wenn sich was ändert, muss es noch mehr geben.


    Und Miete steht da sehr wohl, nur recht wenig. Wahrscheinlich, weil ihr im Juni ein Betriebskostenguthaben hattet. Und daher glaube ich, dass der Berechnungsbogen zu einem Änderungsbescheid gehört und nicht zu dem ersten Bescheid.


    Da du die Angaben zum Datum auch geschwärzt hast, kann man nicht nachvollziehen, zu welchem Bescheid der Berechnungsbogen gehört. Wahrscheinlich zu keinem von beiden.


    Bei beiden Bescheiden steht aber, dass ein Berechnungsbogen anlag und solange du nicht beide hochlädst, erübrigt sich jede weitere Diskussion, da es nur Rätselraten wäre.


    Lade alles hoch, sonst ist Hilfe nicht möglich.

    Lt. Dem ersten Bescheid lag ein Berechnungsbogen an. Den musst du hochladen, damit man vergleichen kann. Vielleicht hat sich Wohngeld oder Kiz geändert. Wenn du Zahlen stimmen, habt ihr ausreichend Geld, deinen KV/PV Betrag zu bezahlen.

    Das musst du mit deinem zuständigen Vermittler absprechen. Die Entscheidung dürfte stark davon abhängen, wie erfolgversprechend man dein Vorhaben einschätzt. Da aber die schnellstmögliche Beendigung von ALG2 das Ziel ist und dadurch die Vermittlung in abhängige Beschäftigung immer Vorrang hat, musst du da schon eine echt gute Prognose vorweisen können.

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    Durch die vom Sozialamt überwiesenen Beträge ist es ja gerade zu einem

    erhöhten Kontostand bei meinem Sohn gekommen

    Nicht dein Ernst, oder? Dass sich jemand beschwert, dass die Sozialhilfe so hoch ist, dass er es nicht schafft, das Geld auszugeben (ist doch eh nur das Taschengeld im Heim, oder?), hab ich weiß Gott noch nie gehört...

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    Was ich wirklich nicht einsehe, ist, dass ich dafür, dass das Sozialamt offensichtlich falsche, d. h. zu hohe

    Bemessungssätze ansetzt, sozusagen "bestraft" werden soll.

    Die Logik verstehe ich nicht. Was haben zu hohe Bemessungssätze mit der Tatsache, dass dein Sohn zuviel Vermögen hat, zu tun? Und wenn dein Sohn volljährig ist, erhält er die Leistungen, wieso meinst du, dass du was zahlen musst und nicht er?

    Das moralische ist die eine Seite, das will die TE wohl nicht verstehen. Aber auch rechtlich hat sie mit einem MV mit den Eltern ein Problem. Wird dieser anerkannt, ist sie mit Wohnraum versorgt. Es gibt dann keinen wichtigen Grund für einen Umzug und bei einem Umzug wird dann eben nur die bisherige Miete berücksichtigt.

    Ist es. Ich kann dir nur empfehlen, keinen Mietvertrag mit den Eltern abzuschließen und die Unterkunft dort als vorrübergehende Notsituation darzustellen, wenn die richtige Miete später teurer ist. Auf § 22 Absatz 1 SGB II habe ich ja bereits hingewiesen.

    Bestreitet doch auch niemand, dass du ausziehen kannst. Nur, wenn deine Eltern als Vermieter fungieren, bist du bereits dein eigener Haushalt. Und willst du dann umziehen, gilt für dich § 23 Abs. 1 SGB II, der besagt, dass es bei einem Umzug ohne wichtigen Grund nur die bisherige Miete weiter gibt.


    Mit diskriminieren hat das gar nichts zu tun. Nur damit, dass ALG2 kein Ponyhof ist. Wenn egal ist, für welche Wohnung Miete gezahlt wird, dann miete dir doch eine Villa für 19.000 Euro im Monat an und schau mal, wie weit du damit kommst.

    Aber natürlich kannst du ausziehen. Du bist ein freier Mensch. Aber mit Mietvertrag hast du eine Wohnung und damit Privatsphäre, womit es eben keinen wichtigen Grund gibt, dir das zu finanzieren. Das ist ein gewichtiger Unterschied.

    Wenn du meinst, viel Glück. Allerdings solltest du dann wissen, dass, wenn du z. B. bei deinen Eltern für 300 Euro im Monat wohnst und dann in eine eigene Wohnung für z. B. 500 Euro umziehen willst, du wohl eher mit einer Ablehnung rechnen kannst, da du ja keinen wichtigen Grund für einen Umzug hast.

    Nun, dann richte dich schon mal auf Probleme ein, da die wenigsten das normal finden und an Mietverträge unter Verwandten hohe Anforderungen gestellt werden. Im Übrigen gibt es dann ja auch keinen Grund mehr für einen Umzug innerhalb des Ortes. Du hast dann ja eine ausreichende Wohnung mit deinen Eltern als Vermieter.

    Kannst du wenigstens verraten, welchen Umzug du meinst? Den zu deinen Eltern? Den von den Eltern in eine eigene Wohnung? Natürlich kann es sein, dass man dir für das Wohnen bei den Eltern keine Miete zahlt. In intakten Familien ist es nämlich üblich, dass man notleidende Verwandte für eine Übergangszeit kostenlos aufnimmt.


    Schaffst du es überhaupt mit dem Umzug, wegen der Reiseübelkeit?

    Wenn das Wohnen bei deinen Eltern günstiger ist, wo ist das Problem?


    Welche Probleme siehst du denn? Was genau möchtest du vom Jobcenter? Umzugskosten? Neue Miete?


    Es ist nicht meine Aufgabe, dir jede notwendige Angabe aus der Nase zu popeln. Wenn du jetzt bitte dein Problem vollständig beschreiben könntest?


    Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums:


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    Bitte die Fragen so genau wie möglich stellen und eure Situation genau beschreiben. Ansonsten entstehen vielleicht Missverständnisse und die Antworten werden schwieriger.