Posts by Ixi

    "Kauf bricht nicht Miete" (§ 566 BGB) - d.h., dass sie dir nicht grundsätzlich kündigen kann, weil sie das Haus verkauft. Der neue Eigentümer übernimmt das Objekt mit Mietern. Dann kann ggf. der neue Eigentümer kündigen, z.B. wenn Eigenbedarf vorliegt.


    So ist die Kündigung nicht rechtmäßig und das Jobcenter würde dann auch keine Kosten übernehmen.

    In einigen Jobcentern wurde festgelegt, dass in Fällen, in denen Änderungen noch nicht absehbar sind, oder keine Einkommensschwankungen vorliegen aufgrund der Einführung der neuen Leistungssoftware der längere Bewilligungszeitraum genutzt werden soll, damit durch die dann reduzierten Fortzahlungsanträge die Zeit da ist, die Dinge zu bearbeiten, die aufgrund der umfangreichen Umstellung liegen geblieben sind....

    Na, was erwartest du denn, wenn du derartige Fragen stellst? Das ist ja fast schon Hohn für Leute, die ernsthaft bedüftig sind....

    Die Lösung ist doch ganz einfach, du bleibst mit allen Kindern in der Wohnung, dein Mann zieht aus, sucht sich was eigenes, zahlt Unterhalt und wenn das mit Kindergeld (Kinderzuschlag, Wohngeld oder anderem Einkommen) nicht ausreicht, beantragst du aufstockend Arbeitslosengeld II....

    Quote from pAp;270850



    Das heißt, dass Du die Kinder während seiner beruflichen Abwesenheit betreust.
    Dass er eine ALG I-Sperre bekommt und ggfs. zusätzlich eine ALG II-Sanktion ist Euch klar, oder?



    ...und wenn es ganz blöd läuft, zweifelt die Agentur die Verfügbarkeit - zumindest in Vollzeit - an, und bewilligt gar kein ALG I in voller Höhe...

    [QUOTE=Hütchen;266631]Hallo liebes Forum!!

    Ich habe ein grosses Problem. Nachdem ich meine Kinder lange zuhause betreuen Konnte (Alter 5,6,8,9.13) und ihnen deshalb immer zur Seite stehen konnte, was Schule betrifft (durch nachmittägliches Pauken haben sie Bestnoten ereicht, die Grosse ist klassenbeste im Gymnasium) ist nuin alle´s anders.


    QUOTE]

    Und was denkst du, wovon die Kinder später mehr haben? Davon, dass sie irgendwann mal Klassenbeste waren, oder dass sie ein Vorbild hatten, von dem sie gelernt haben, dass Geld eben nicht vom Himmel fällt? Also, ich bin NIE mehr in meinem Leben nach meinem Abi-Schnitt oder meinem Examen gefragt worden. Aber zu sehen, wie viele Stunden mein Vater arbeiten musste, damit Klassenfahrten etc. drin waren, hat mir viel fürs Leben gebracht.

    Solltest du tatsächlich gemobbt werden, wurden dir hier genug Möglichkeiten aufgezeigt. Solltest du nur wissen wollen, wie du die lästige Arbeit wieder los wirst, hoffe ich, dass wenigstens der Sanktionseintritt dich zum Nachdenken bringt.....

    [QUOTE=Kettchen;266639]

    Klar ist die Mutter-Kind Beziehung gestört....Das kann ich zugeben u. ich wünschte der Staat würde da etwas mehr Rücksicht nehmen, aber so ist es nunmal nicht...
    QUOTE]

    Worauf soll der Staat da Rücksicht nehmen? Für eine gestörte Mutter-Kind-Beziehung den Staat verantwortlich machen, finde ich schon mutig.

    Übrigens gehen mein Mann und ich auch Vollzeit arbeiten, unser Kind ist 19 Monate und wir haben ganz sicher keine gestörte Beziehung. Wir nutzen die Zeit, die wir haben, eben intensiver, das heißt halt für mich, dass ich wenig Zeit für mich habe, aber das sollte jedem bewusst sein, der ein Kind bekommt...

    Manchen Kindern würde es gut tun, etwas weniger begluckt zu werden und stattdessen tatsächlich Vorbilder zu haben, die ihnen beibringen, dass man eben arbeiten muss, wenn man was erreichen und sich etwas leisten möchte....

    Hat das Jobcenter denn nicht dazu geschrieben, wie es auf den Betrag kommt? Falls nicht, würde ich erst einmal das klären, so wird es schwierig sein, dir zu antworten.

    So was liebe ich ja.... Hauptsache andere Leute anschwärzen... Weißt du, ob das Jobcenter nicht vielleicht sogar Vermittlungsbemühungen unternimmt?

    Ob sie sich ihren Möglichkeiten entsprechend um Arbeit bemüht, wird schon durch das Jobcenter geprüft.

    Hast du vielleicht selber zu viel Zeit? Wenn du meinst, dass die Frau arbeiten könnte, biete ihr doch mal deine Hilfe an...

    In Bezug auf die Überziehung kann ich jetzt nicht mit Sicherheit sagen, ob es da Besonderheiten während des SGB II-Bezuges gibt. Aber die Lastschrift des Kredites ist gerechtfertigt. Du hast schließlich mit Unterschrift unter dem Kreditvertrag zugestimmt, dass der Betrag X monatlich von deinem Konto eingezogen werden darf. Du kannst natürlich die Einzugsermächtigung widerrufen, dann werden irgendwann Pfändungen kommen und die wären dann nicht möglich.

    Ob das allerdings eine gute Lösung ist (zumal es zusätzliche Kosten verursacht), wage ich zu bezweifeln. Vielleicht lieber mit dem Kreditgeber auf geringere Raten einigen oder vielleicht ist sogar eine kleine Zahlpause möglich?

    Wurde die Rate denn tatsächlich gepfändet, oder war es nur die übliche EInziehung per Lastschrift?

    Das Einziehen von "normalen" Raten aus einem Vertrag ist genauso, wie das Ausgleichen eines genutzten Dispos nicht verboten, wenn jemand ALG II bezieht. Eine Pfändung ist etwas ganz anderes, dies bedeutet, dass ein Gläubiger quasi Geld von deinem Konto einzieht, ohne dass du zustimmst. Dagegen gibt es einen Schutz.

    Aber natürlich darf der Kreditgeber weiterhin die Raten aus einem Vertrag abbuchen, genauso, wie die Bank den Dispo "auffüllen" darf.... Diese Schuldverpflichtungen entfallen doch nicht, nur weil du jetzt ALG II beziehst. Wenn du die Raten nicht mehr tragen kannst, handel mit dem Kreditgeber eine geringere Rate aus, falls möglich...

    Du kannst dich an den Teamleiter wenden, allerdings wird das bei der aktuellen Personalsituation in vielen Jobcentern nicht wirklich viel bringen.

    Erhältst du monatlich Geld unter Anrechnung eines fiktiven Einkommens oder hast du jetzt seit 2 Monaten gar keine Zahlung mehr erhalten?

    Sonst sprich persönlich vor und mach Mittellosigkeit geltend.