Posts by little

    Hallo!


    Bitte erschlagt mich nicht, ob meiner Penetranz ;-)


    Wenn ich jetzt mit den Policen zum Amt gehe und die (teilweise) Übernahme beantrage und die vom Amt sagt "gibbet nüscht", kann ich schlecht sagen "oh, gfr und Turtle1972 aus dem sozialhilfe24-Forum sagen was anderes" ;-)


    Könnt ihr mir eine Arbeitsanweisung nennen oder eine Rechtsvorschrift, aufgrund dessen diese Zuschüsse gewährt werden?
    Damit ich was in der Hand habe, wenn ich zum Amt spaziere.


    Vielen Dank vorab und viele Grüsse,


    little

    Noch eine Frage, ich sprach mit meiner Betreuerin darüber und sie meinte, in Berlin gäbe es das nur, wenn eben noch zusätzliches "Einkommen" zur Grundsicherung dazu käme.


    Kann es regionale Unterschiede geben bei der Gewährung oder gibts eine Arbeitsanweisung diesbezüglich, die bundesweit gilt? Vielleicht ein § auf den ich mich berufen kann, bei der Vorlage der Policen?


    Sry, möchte nicht nerven, aber die Situation erfordert die Nachfrage.


    Viele Grüsse,
    little

    Hallo!


    Ich werde bald ins OEG-Rentenverfahren gehen und hätte da eine Frage:


    Soweit ich weiss, ist die OEG-Rente priviligiert und darf auf Sozialleistungen z.B. nicht angerechnet werden.


    Gilt das unbegrenzt? Soweit ich weiss, ist bei voller Erwerbsunfähigkeit eine OEG-Rente von rund 600€ möglich. Wären diese komplett unangetastet von der Grundsicherung?


    Und was ist mit Nachzahlungen? Egal welche Höhe, trotz geringem Schonvermögen, bleiben diese unangerechnet?


    Gruss,
    little

    Hallo Turtle,


    nur zum besseren Verständnis,


    auch OHNE Rente, nur mit reiner Grundsicherung, kann das Amt die angemessenen Kosten für eine Private Haftpflicht und Hausratversicherung übernehmen?
    Wie beantrage ich das und unter welchen Voraussetzungen wird sowas gewährt?


    Gruss,
    little

    Hallo Carmen,


    könnten deine Eltern nicht Lastenzuschuss beantragen? Das ist Wohngeld für Eigenheimbesitzer.
    Alternativ könnte dein Vater natürlich schauen (wenn er fit genug ist), ob er sich nicht noch was zur Rente dazu verdient, im kleinen Rahmen.


    Gruss,
    little

    Drollig, ich bekam heute normale Grusi + Nachzahlung ab Januar für alles (5€-Erhöhung, WW-Pauschale und Mehrbedarfserhöhung).
    Somit gibts min. 3 Varianten, wie es laufen kann ;-)


    Sonst noch wer mit einer Möglichkeit? :rolleyes:


    little

    Hallo!


    Welche AOK ist das?
    Bei meiner gebe ich grad morgen die sog. Chronikerbescheinigung ab, sowie die ganzen, bisher angefallenen Quittungen und erhalte dann meinen Befreiungsausweis für den Rest des Jahres, sowie innerhalb von etwa 4 Wochen das zuviel Bezahlte aufs Konto.


    Ich habe noch nie gehört, dass ein ALG2-Empfänger mit der Rückzahlung bis zum kommenden Jahr vertröstet wurde!


    Gruss,
    little

    Ihr habt beide Recht, Maria und Turtle.
    Zum einen KÖNNTE es sein, dass es noch behinderungsbedingte Ausgaben gibt, andererseits dürfte die Threadstarterin eben soviel mehr Geld pro Monat zur Verfügung haben, dass es ihr sehr wohl zuzumuten wäre, einen Teil davon für, die von ihr gewählte Wohnung auszugeben!
    Maria, ich stocke ein wenig bei den möglichen Bedarfen, die da sein könnten. Schuhe könnens nicht sein, dann hätte sie Merkzeichen G und hätte keine Kosten für die erwähnte Monatsfahrkarte. Ausserdem werden diese ja ab 1.4. übernommen. Hätte sie Gluten oder ähnliche Unverträglichkeit, gäbe es einen zusätzlichen Mehrbedarf. Lactose wäre denkbar, aber frisst keine ~300 € Mehrbedarf im Monat auf.
    Was schwebt dir da also so vor?


    Übrigens, am Rande, würde Sie soviel verdienen, dass sie (mit Wohngeld und Kinderzuschuss) gerade so überm Satz liegt, hätte sie noch mehr Kosten! GEZ, teurere Fahrkarte, da kein Berlin-Pass und noch einiges mehr. Und die Wohnung wäre voll von ihr zu bezahlen, inklusive jeder Mieterhöhung!


    Gruss,
    little

    Ich höre immer nur "Horrobezirke" Marzahn und Wedding. Früher hiess es Neukölln und Friedrichshain, als ich nach Berlin zog und die sind heute "In-Bezirke" :rolleyes:


    Ich selbst bin grad frisch nach Hellersdorf gezogen, an den Stadtrand, wo es noch durchaus bezahlbare Unterkünfte gibt und bereue es bislang nicht! Hier ists deutlich ruhiger als da, wo ich vorher wohnte!! (Lichtenberg)


    In jedem Bezirk gibts bessere und schlechtere Ecken und die ach so hohen Kosten für eine Fahrkarte kann ich auch nicht nachvollziehen. Die liegen bei HartzIV-Empfängern bei 33,50€ im Monat! Und eventuell kann sich die Schwerbehinderte Threadstarterin ja um ein G im Ausweis bemühen, dann zahlt sie gar nix.


    Es kommt nicht oft vor, aber ich muss hier Turtle Recht geben. Es handelt sich um Jammern auf hohem Niveau! (Auch wenn ich nachvollziehen kann, dass man in einer schönen Ecke gerne wohnen bleiben möchte!)


    Gruss,
    little

    Hallo Vegas,


    ich habe es genauso selbst erlebt!
    Nach Bekanntwerden des Ergebnisses kam ein Brief, dass die Leistung zum nä 1sten eingestellt wird und ich mich ans Grusi-Amt wenden solle, möglichst schnell. Da gabs nix mit Verrechnung!


    Zum Glück waren aber die Unterlagen schon seit einem halben Jahr alle beim Grusi-Amt (bekomme von dort auch BEW, so dass ich dort bereits eine Ansprechpartnerin hatte).


    Lediglich aktuelle Kontoauszüge musste ich dann Nachreichen, so dass mich 1 Tag vorm 1.11.2010 der Bescheid vom SGB XII erreichte.


    Gruss,
    little

    Hallo Cathy,


    bei mir lief das folgendermassen ab :


    1) ALG2-Bezug bei fortlaufender Krankschreibung über ins. 5 Jahre
    2) jährliche Gutachtertermine zwecks Entscheidung über Arbeitsfähigkeit
    3) Nachdem die letzte Gutachterin dauerhafte Erwerbsunfähigkeit attestierte (dauerhaft), wurde ich aufgefordert eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen
    4) Bis zum vollständigen Abschluss des Rentenverfahrens Verbleib im SGB II
    5) Feststellung der dauerhaften, vollen Erwerbsminderung, jedoch ohne Rentenbezug, da zu wenig Beiträge
    6) Mit Feststellung der Erwerbsunfähigkeit Wechsel ins SGB XII (Cave! Geringere Vermögensgrenzen)


    Tipps am Rande :
    - Beantrage bereits mit Beginn des Rentenverfahrens Grundsicherung nach SGB XII. Grund : Dort liegen dann bereits alle Unterlagen vor und es kann, wenn es "ernst" wird, schneller beschieden werden! Das Jobcenter kam nämlich nach Bekanntwerden des Rentenbescheides auf die Idee, die laufenden Zahlungen binnen 10 Tagen (!!) einzustellen. Und auch das Grusi-Amt braucht eine gewisse Bearbeitungszeit!
    - Hast du schon einen Schwerbehindertenausweis? Mit Merkzeichen? Falls du auch das Merkzeichen G hast, kannst du, mit Eintritt in die Grusi einen Mehrbedarf für Behinderte mit Merkzeichen G in Höhe von 17% (ca. 61€ monatlich) geltend machen. Gilt aber nur bei G!


    Das soweit von mir.


    Viele Grüsse,


    little


    P.S.: Stelle dich auf eine längere Bearbeitungszeit bis zum Rentenentscheid ein (bei ungeklärter Kontenlage kanns durchaus locker 12 Monate dauern!)

    Quote from little;152346

    Falls das wichtig ist, ich erhalte Grundsicherung wegen dauerhafter, voller Erwerbsminderung.


    Gruss,
    little


    Ich habe doch von Anfang an von Grundsicherung gesprochen. War euch da nicht klar, dass ich von SGB XII spreche? Nu bin ich irritiert.


    little

    Hallo!


    Da Mandy mir ja unterstellt, ich würde unwahre Tatsachen behaupten, gibts nun den Scan des Bescheids.


    Und, was sagt ihr nu?


    little

    Tja Turtle,


    bis auf den Nachsendeantrag wurde alles genehmigt. Heute musste ich noch die Höhe und Breite der Fensterfronten in der Wohnung mitteilen. Kommende Woche erhalte ich den Bescheid mit der Überweisung.


    Was sagst du nun?


    little

    Das sehe ich ein wenig anders!


    Die erwähnten Dinge sind ja erst im Zusammenhang mit dem anerkannt, notwenigen Umzug erforderlich, ergo müssten sie doch eigentlich Umzugskosten sein, oder?


    little

    Hallo!
    Ich ziehe Ende des Monats endlich in eine behindertengerechte Wohnung. Umzug mit Firma ist genehmigt, Kaution ebenso.


    Nun war heute Vorabnahme der bisherigen Wohnung und ich muss 1 Wand in der Küche streichen, sowie diverse Bohrlöcher stopfen und des Fussboden entfernen lassen.
    Aus gesundheitlichen Gründen kann ich das nicht selbst tun. (Familie wohnt 400km entfernt und meine einzige Freundin vor Ort sitzt selbst im Rollstuhl). Bin also auf Hilfe angewiesen :-/
    Kann ich die Kosten für diese Auszugsrenovierung beim Amt beantragen?
    Desweiteren, zahlt das Amt auch eine neue Küchenarbeitsplatte (alte passt nicht in die neue Küche, da die Anschlüsse völlig anders liegen), desweiteren eine neue Spüle (muss um 180° gedreht werden), ein Nachsendeantrag, Gardinen (brauchte im 2ten Stock bislang keine und ziehe nun ins Erdgeschoss), sowie 2 Deckenlampen für Küche und Flur, da die jetzigen nicht meine sind und zuguterletzt ein WC-Sitz für die alte Wohnung, da der frühere kaputt ging?


    Falls das wichtig ist, ich erhalte Grundsicherung wegen dauerhafter, voller Erwerbsminderung.


    Gruss,
    little