Posts by DerBeobachter

    Zu den Fahrtkosten: Nach meinem letzten Stand werden 20 Ct pro Entfernungskilometer anerkannt. Das deckt nicht ansatzweise die Kosten.


    Ist die Strecke mit ÖPNV erreichbar, werden bei uns die Kosten auf die einer Monatskarte gedeckelt.


    Das ist zwar mit zeitlicher Erreichbarkeit des Kindergartens etc. nicht vereinbar, aber noch mal ein Sonderfall und interessiert keinen.


    Kann man aber gar nicht ohne Auto zur Arbeit kommen, würde ich zumindest die tatsächlichen unvermeidbaren weit höheren Kosten: Steuer, Kraftstoff, Abschreibung des Autos ( ohne Ersatz irgendwann - Kein Job mehr ) beantragen, ggf. als Anlage, und am SG einklagen.


    PS: Deinen Anwalt kannst du vergessen. Lies dich ein, es gibt alle Texte sogar auf der Seite der BA. Das ist dem Anwalt zuviel Arbeit, und bringt kein Geld. Dich kostet das SG nichts, und du brauchst nicht zwingend einen Anwalt.

    Für die Autos ist "für jedes erwerbsfähige BG-Mitglied" die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht vom Einkommen abzugsfähig, und zwar auch vom Einkommen anderer BG-Mitglieder, wenn einer kein / zu wenig eigenes Einkommen hat.


    Da die JC anscheinend aber immer nur nach 0815=Langzeitarbeitslos=PC-Vorgabe arbeiten,


    ist genau dieser Sachverhalt bei uns regelmäßig Auslöser für Widerspruchsverfahren -> JC tut auch nach vielen Monaten nichts -> Klage auf Untätigkeit am Sozialgericht -> JC erkennt zumindest das an.


    ...laufende SG-Verfahren wegen noch mehr Ignoranz für 2009 :mad::mad::mad: und 2012 :mad::mad::mad:

    Die Beiträge #12 und #13 zeugen von reichlich Unwissenheit: Auch jemand, der 1300 € netto verdient, kann sehr wohl als Angehöriger der zu ihm gehörenden BG ALG2-Empfänger sein. Und als solchem, wird ihm jegliches Einkommen, auch Steuererstattung, angerechnet. Und wenn dieser nun noch jeden Tag 120 km Arbeitsweg hat, dann rollt sich jeder Arbeitslose vor Lachen auf dem Boden, denn diese Kosten werden auch nicht nur annähernd anerkannt! Denkt mal ein bisschen mehr nach. Von Arbeit muss man leben können! Und mal eben in Teilzeit gehen aus Lust und Laune finanziert das Amt wohl kaum.

    Als jemand, der auch die ersten zwei Monate seines Babys miterlebt hat, kann ich dir sagen: Für dich und dein Baby ist diese Zeit lebenslang unvergesslich und unbezahlbar! Klar geht dir mindestens der Erwerbstätigenfreibetrag verloren - aber du hast ja auch viel weniger Aufwendungen als auf Montage. und so Dinge wie Autoversicherung etc. sind dennoch zu berücksichtigen. Lass den Entscheid kommen. Alternativ geht auch Wohngeld und Kinderzuschlag - da wird seltsamerweise immer anders gerechnet. Im Zweifel am Sozialgericht klagen (kostet nichts) und nur aufs Baby freuen ...

    Da darf ich selbst ja mal gespannt sein, denn genau den Fall habe ich selbst. Ich muss eben jetzt ALG2 ab Januar rückwirkend beantragen, weil Bedarf im Januar nicht gedeckt.


    Heißt: Seit Januar sind hunderte Euro an Lebensunterhalt aus Ersparnissen zu finanzieren. Zum Glück gibt es bei mir diese...


    Das Chaos bei Bildungspaket, Kindergarten etc. bleibt..


    Vielleicht hat ja Herr Wullf freie Kapazitäten mit seinem Büro ???...

    Du stehst wahrlich nicht allein mit deinen Gefühlen.


    Tausende Ossis sind in den Westen gegangen und wiedergekehrt, sehr oft aus den von dir beschrieben Gründen. Heimat ist Heimat, da kann auch das Gesetz nichts ändern.


    Selbst wenn du dich weit fremd bewerben musst - tu es doch - und sage dem AG, er soll eine Niederlassung bei dir aufmachen. -> Er wird es tun - oder dich ablehnen - na und...:):):) Bundesweit bewerben ist doch sowieso Schwachsinn, denn es gibt überall genau so viel Arbeitslose.

    Dieses Einkommen könnte abhängig vom Einkommen auf den Euro genau den Albtraum aller erwerbstätigen Eltern realisieren:


    Verdienstnachweis jeden Monat ans Amt und dann je nach Bedürftigkeit auch gern hin- und her-wechselnd ->


    A: Bedarfsgemeinschaft mit ALG 2 plus Bildungspaket ( Kindergartenessen...) und/oder Kindergartenbefreiung und/oder Sozialpass (etliche städtische Ermäßigungen) ohne weiteres Trara


    B: Kinderzuschlag von der Familienkasse und/oder Wohngeld und/oder mit erheblichem Aufwand von Nachweisen aller Art Bildungspaket (Kindergartenessen...), Kindergarten, Sozialpass...

    Der aktuelle Stand wird immer interessanter: Es gab auf einen Widerspruch einen Änderungsbescheid mit Datum vom 02.12.11. aber nie einen Widerspruchsbescheid, der ja die Grundlage für eine Klage am Sozialgericht wäre.


    Bei einer persönlichen Vorsprache auf der Widerspruchstelle in 12/11 wurde behauptet, die SB sei im Urlaub und würde als Erstes nach ihrer Rückkkehr den Bescheid erstellen. Telefonische Nachfrage in 02/12 wurde "weitergeleitet"


    Nun steht nur noch eine Forderung des Inkasso für nächste Woche, parallel zu noch nicht bearbeiteten neuen Ansprüchen über mehrere hundert Euro in der Welt, und jegliche Frist zu Klage oder Widerspruch zu alten Sachverhalten scheint verstrichen.


    Aber zugegangen ist ein "Widerspruchsbescheid" nie. Der Sachverhalt wird also anscheinend auf ganz neue Art ( Inkasso -> ja, Bescheid -> nein ) zu Lasten des Kunden ausgesessen.


    Was nun? Danke für Tipps.

    Wir haben eine Versicherung, wo ein Erwachsener schon der Vertragsinhaber ist, aber für jedes Kind einzeln die Beiträge und die Leistungen ausgewiesen sind.


    Leider gibt es keine Entscheidung. Ein Widerspruchsverfahren, bei dem allerdings Rückforderungen aus 2009 überwiegen, dauert nun seit 08/2011 und die SB scheint seit der letzten Vorsprache in 12/2011 nun schon die siebte Woche im Urlaub zu sein . :rolleyes::rolleyes::rolleyes:


    Sollte es irgendwann doch noch vor Gericht gehen, wovon ich ausgehe, denn man scheint eine Entscheidung ja aussitzen zu wollen, kann es länger dauern. Aber ich geb dann mal bescheid. :)

    Hallo,


    ich wünsche allen Nutzern zunächst mal alles Gute fürs neue Jahr.


    Zur Frage : Für die Bearbeitung einer Änderung hat sich das JC 1,5 Jahre Zeit gelassen, der folgende Widerspruch ist seit 6 Monaten in Bearbeitung.


    Im Laufe der Jahre gibt es zu den bemängelten Sachverhalten unterschiedliche Ausgaben von Gesetzestexten.


    Welche sind nun gültig: Die zum Bezugszeitraum gültigen oder die von heute :confused:


    Vielen Dank.

    Hallo, ich wünsche zunächst mal alles Gute fürs neue Jahr.


    Du hast zweifellos recht - ALg 2 soll eine vorübergehende Leistung sein.


    Dennoch wird es vielen Familien mit Kindern in Ostdeutschland und zunehmend auch in Westdeutschland in Zukunft nicht erspart bleiben, Alg 2 oder vergleichbare Leistungen möglicherweise über Jahrzehnte zu beziehen, weil sie allein aufgrund des beim besten Willen zu erzielenden möglichen Einkommens nicht über die von unseren Politikern zugestandenen Armutsgrenzen hinaus kommen.

    Um mal eine klare Antwort zu geben: Es wird jedes Einkommen abzüglich der Freibeträge angerechnet. Und ja - es bezahlt der Steuerzahler. ABER: Wenn es wegen mal 50 Euro mehr oder 20 weniger und dann mal wieder 30 mehr zu ewigen, manchmal Jahre dauernden, Rechtsstreitigkeiten bis vor die Sozialgerichte kommt, weil man sich uneinig ist, und die prozentuale Erfolgsquote von Klagen sagt da ja einiges, stellt sich letztlich die Frage, was ist wirklich teurer für die Gesellschaft. Ich als Verbraucher schätze da eine ehrliche Verbraucherberatung wesentlich mehr.

    Nun mag jeder eine persönliche Meinung haben, aber ich glaube, selbständig und gleichzeitig ALG2-Empfänger zu sein, ist allein wegen der Bürokratie Hölle genug, um sich das nicht freiwillig auszusuchen. Und wo steht eigentlich das:

    Quote from Birgit63;198387

    Im Übrigen ist Hartz IV... eine vorübergehende Leistung...

    Diese Aussage ist m.E. einfach nur falsch.

    Du solltest auf jeden Fall die Widerspruchsfrist nicht aus den Augen verlieren !!! Abhängig von deinen bisherigen Erfahrungen kannst du eine Klärung beim Amt versuchen oder parallel unverzüglich Widerspruch einlegen. Dann kannst du zumindest nach drei Monaten kostenlos auf eine Entscheidung am Sozialgericht klagen (ist nur ein Blatt Papier) , falls man dich hinhalten will. Drei Kinder in einem Zimmer sollten auf jeden Fall, erst recht bei diesem Altersunterschied, einen Umzug rechtfertigen.

    Ohne die genaue Gesetzeslage aktuell zu kennen, denke ich, du hast zumindest bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes Anspruch auf Unterstützung in Form von ALG2, oder KiZ+WoG, wenn du dein Baby zu Hause versorgst - geht ja auch oft gar nicht anders. Ob dein AG dich deshalb kündigen kann, ist eine andere Sache. Du solltest also zunächst keine Angst haben, sondern dich informieren. Zweifellos ist der Vater unterhaltspflichtig, und da musst du unbedingt dran bleiben. Frag mal da das Jugendamt. Für eine Sperre irgend eines Leistungsbezuges gibt es keinerlei Grund.

    Quote from AaronK;193172

    ... und dann ins Hartz4 komme? (ALG II ist nicht möglich)...


    Das ist das Selbe. Der Begriff "Arbeitslosengeld 2" hat nichts mit Arbeitslosigkeit zu tun - das ist politisch gewollte Volksverdummung.

    Falls der jetzige Wohn- und Arbeitsort nicht der gemeldete ist, kann das vielleicht gegenüber des Jobcenters ein positives Argument sein. Dem Meldeamt gegenüber wäre es in Sachsen ein Tatbestand für ein Ordnungsgeld - 20-30 € ca. ...