Posts by mmmbaerbl

    Ich würde mich sofort an das Jugendamt wenden und um Hilfe nachsuchen. Vielleicht ergibt sich da die Möglichkeit die Kinder während deiner Abwesenheit zu betreuen. Andererseits wenn das nicht möglich ist, muss dich das Jugendamt auffordern deiner Aufsichtspflicht nachzukommen und dir eine andere Arbeit zu suchen. Lass dir das natürlich schriftlich geben, damit du falls du keine andere Arbeitsstelle findest, einen wichtigen Grund vorweisen kannst. Damit würdest du im Falle einer Kündigung evtl. einer Sperre entgehen., wenn du Glück hast.

    Die Aussage im Entlassungsbericht bezieht sich ja nur auf den momantanen Gesundheitszustand. Für gewöhnlich bessert sich ja der Gesundheitszustand wieder sehr schnell nach der Reha, dann kann der Arzt ja nach kurzer Zeit wieder volle Arbeitsfähigkeit bescheinigen.
    Sollte wenig Aussicht auf volle Erwerbsfähigkeit bestehen, auf alle Fälle sofort Erwerbsminderungsrente beantragen.

    Danke Mercury, dass sie mich so "nett" als sozusagen geldgeil hinstellen. Aus welchem Grunde unterstellen sie mir, dass ich nur die Eurozeichen im Auge habe?


    Mein Arbeitsplatz ist einfach nicht mehr da, falls das überlesen wurde. Einen anderen hat mein Arbeitgeber nicht, obwohl er sich bemüht hat.


    Ich werde mich die nächsten 2 Jahre finanziell einschränken müssen, da sehe ich keinerlei Eurozeichen in den Augen. Ich habe eben auch Angst, dass ich bei meinem Arbeitgeber wieder die Arbeit machen muss, die ich vor meinem Behinderten-Arbeitsplatz hatte (darüber wurde eben auch gesprochen) und das bedeutet für mich starke körperliche Schmerzen, und Medikamente mit erheblichen Nebenwirkungen. Lieber greife ich mein Erspartes an als nochmals solche Schmerzen zu haben.


    Somit ist eben bei mir Hopfen und Malz verloren, dazu stehe ich! Lieber etwas weniger Geld, aber nicht völlig körperlich kaputt die Rente erreichen.

    Wenn ich gerade schreibe, kann ich nicht gleichzeitig lesen hier im Forum, sorry.
    @ Birgit
    Ja die Abfindung gleicht die Sperre aus.
    @ Mercury
    Ich möchte nicht gegen meinen Arbeitgeber klagen, der mir ermöglicht hat noch einige Jahre arbeiten zu können trotz Behinderung. Sonst wäre ich schon lange arbeitslos.

    Meinen Job wäre ich also sowieso los, da das Integrationsamt die Zustimmung mit Sicherheit nicht verweigert bei einem Arbeitnehmer, der vorhat in 2 Jahren in Rente zu gehen.
    Die Frage ist also: Unterschreiben, Sperre in Kauf nehmen und Abfindung nehmen. Oder, nicht unterschreiben, Kündigung bekommen und ohne Abfindung den Arbeitsplatz verlieren.

    Meine Abteilung ist geschlossen worden, bzw. ist an einen anderen Arbeitgeber übergegangen. Ich wurde vom neuen Arbeitgeber nicht übernommen.
    Folglich bin ich in bisher ungekündigter Stellung allerdings ohne Beschäftigung bei meinem bisherigen Arbeitgeber.
    Allerdings fand sich, nach intensivem Suchen, für mich keine geeignete Arbeit, da ich körperbehindert bin und nur eine leichte Tätigkeit ausüben kann.


    Nun möchte man mit mir einen Aufhebungsvertrag schließen, da ich wirklich in dem Betrieb keine der vorhandenen Tätigkeiten ausüben kann.
    Ich würde meinem Chef schon gerne entgegenkommen, da man meinen vorigen Arbeitsplatz (Schwerbehinderten-Arbeitsplatz) extra für mich geschaffen hatte. Darum würde ich diesen Aufhebungsvertrag unterschreiben, auch weil man mir eine Abfindung angeboten hat.


    Mir ist schon klar, dass ich eine 3-monatige Sperre in Kauf nehmen müsste, da ich ja wohl arbeitslos werden würde.


    Was müsste ich denn genau beachten?

    Wichtig ist, dass du dich weiter beim Arbeitsamt als arbeitssuchend registrieren lässt, auch wenn du keine anderen Ansprüche hast. Es könnten Lücken in den Rentenanwartschaftszeiten entstehen, das wäre evtl. ein Hinderungsgrud in vorzeitig in den Ruhestand gehen zu können.

    Danke Turtle, dass du meinen Tippfehler so "nett" berichtigt hast. Ich hoffe du hattest Freude an dem "Spässle" :D


    Aber ob die Frau jetzt 2 1/2 oder 3 Stunden Pendelzeit zu leisten hätte ist in dem Zusammenhang völlig wurscht, da sie ohnehin mit 4 Stunden weit darüber liegt.


    Außerdem wird hier sowieso gegen das Arbeitszeitgesezt verstoßen, was als Ablehnungsgrund viel mehr zählt. Bei Gesetztesverstößen gibt es meines Wissens keinerlei Ermessensspielraum.


    http://"http://dejure.org/gesetze/ArbZG/5.html"§ 5 ArbZG Ruhezeit
    (1) Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben.

    Laut §121 SBG,
    ist eine Beschäftigung nicht zumutbar, wenn sie gegen gesetzliche Vereinbarungen verstößt (hier Arbeitszeitgesetz).


    Außerdem ist eine Beschäftigung nicht zumutbar, wenn die "tägliche" Pendelzeit im Regelfall mehr als 2 1/2 Stunden beträgt.

    Die Arbeitszeiten verstoßen gegen das Arbeitszeitgesetz, nach Beendigung der täglichen Arbeit muss der Arbeitnehmer eine Ruhepause von mindestens 11 Sunden haben, was hier nicht der Fall ist.


    Des weiteren beträgt die tägliche Fahrtzeit 4 Stunden, was auch unbillig ist.

    Na ja ich finde auch, dass da die "Kleinen" es den "Großen" nur abgeschaut haben.
    Hat mal einer von Euch gebaut oder groß renoviert? Da geht verdammt vieles "günstiger" wenn man nicht auf einer Rechnung besteht. Da wird man sogar von den Handwerkern angesprochen ob man eine Rechnung braucht, ansonsten könnte man natürlich mit dem Preis schon runtergehen.


    Im Werkzeughandel ist das auch regelmäßig der Fall, dass ohne Rechnung Teile verkauft werden, auch günstiger natürlich.


    Betrogen wird meiner Meinung überall wo dies möglich ist, ohne dass es gleich rauskommt. Den Handwerkern und Händlern wird aber einfach "vertraut" weil es denen nicht so leicht nachzuweisen ist. Außerdem lässt sich da bei Verdacht eben nicht einfach die "Leistung" kürzen :rolleyes:


    Was bei den Großfirmen alles so passiert, darüber kann ich allerdings nur spekulieren. Wenn ich dann lese wie schnell manche reagieren wenn mal wieder eine Steuersünder-CD aufgetaucht ist, geht da auch einiges.

    Nun das scheint mit durchaus nachvollziehbar, dass so ein Haus das vor 20 Jahren gekauft wurde, zu damals horrenden Preisen, heute nicht mal mehr die Hälfte wert ist.


    Genau dies habe ich in der Nachbarschaft mitbekommen. Da wurde das Baugrundstück vor 20 Jahren zu Höchstpreisen als Spekulationsobjekt zu 50.000 € gekauft.
    Nach 18 Jahren musste es versteigert werden und ging als Schnäppchen für 22.000 € weg.

    Hab da mal ein paar kurze Fragen zur Arbeitslosmeldung.


    Meine Kollegin ist vor knapp 3 Jahren schwer erkrankt, dass sie erst Krankengeld bis zur Aussteuerung, anschließend Arbeitslosengeld erhielt. Nun will sie zum 1.6. wieder arbeiten, weil sie sich gesundheitlich wieder dazu in der Lage sieht.


    Was mich nun interessiert, ist die Situation der Kollegein, die als Krankheitsvertretung eingestellt wurde, und deren Arbeitsvertrag beinhaltet, dass ihr Arbeitsverhältnis mit dem Tag des Wiedereintritts der kranken Kollegin endet.


    Noch ist in der Schwebe, wann genau ihr letzter Arbeitstag ist, da sie noch über 20 Tage Urlaub hat und auch etliche Überstunden.
    Auch muss sie für mich noch die Urlaubsvertretung für 2 Wochen übernehmen, nach dem Wiedereintritt der ehem. kranken Kollegin.


    Muss sie sich nun sofort Arbeitssuchend melden, oder wenn vom Arbeitgeber errechnet ist, wann nun ihr letzter Arbeitstag ist, und sie dies schriftlich hat.


    Die letze Frage ist jetzt nur hypothetisch:
    Wie sieht das Arbeitsrechtlich aus, wenn im Arbeitsvertrag steht, dass das Arbeitsverhältnis automatisch beim Wiedereintritt endet, sie aber über diese Zeit hinaus weiterbeschäftigt wird wegen Urlaubsvertretung.
    Nach meiner Kenntnis ist eine Weiterbeschäftigung über das Ende des Zeitvertrages hinaus, die Bestätigung für ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.


    Vielen Dank im Voraus