Posts by Schneeflocke

    Mein Mann ist nach langer schwerer Krankheit am 5. Dezember verstorben. Dieses habe ich am 10.Dezember telefonisch beim Jobcenter gemeldet.
    Laut Auskunft der Hotline wird mir eine Veränderungsmitteilung zugeschickt und ich soll diese zurückschicken wenn die Sterbeurkunde vorliegt. Dreimonatige Sofortrente beantragt das Beerdigungsinstitut. Antrag auf Witwenrente kann ich erst am 15.01. stellen (Termin).
    Wie sieht es mit den Leistungen im Sterbemonat aus. Seine Erwerbsunfähigkeitsrente wurde rückwirkend gezahlt und auf uns beide aufgesplittet. Somit haben wir noch einen geringen Teil des Regelsatzes bekommen und seine Behindertenpauschale.


    Ich habe folgendes im Netzt gefunden aber wie es aussieht ist es eine Kannbestimmung.


    Grundsätzlich entfällt der Leistungsanspruch des Verstorbenen mit Ablauf des Todestages. Der Leistungsfall ist daher - auch aus sozialversicherungsrechtlichen Gründen - ab dem Folgetag einzustellen.
    Von einer Rückforderung der überzahlten Regelleistung für den Sterbemonat kann aber aus verwaltungsökonomischen Gründen abgesehen werden. Da mit der Regelleistung pauschal auch alle einmaligen Bedarfe gedeckt werden, ist es vertretbar, wenn auf die Rückforderung der überzahlten Beträge verzichtet wird, weil davon ausgegangen werden kann, dass die Regelleistung des Verstorbenen zur Deckung einmaliger Bedarfe im Zusammenhang mit seinem Ableben (Trauerfeier, Grabschmuck etc.) verwendet wird. Auf eine Rückforderung für den Folgemonat / die Folgemonate kann aber nicht verzichtet werden.


    Weitere Veranlassungen ergeben sich möglicherweise aus § 35 SGB II.
    KV/PV-Beiträge:


    • Pflichtversicherung:
      Da die Versicherungspflicht in diesen Fällen kraft Gesetz endet (vgl. § 190 Abs. 1 SGB V, § 49 Abs. 1 SGB XI), sind für die Zeit nach dem Ableben entrichtete Beiträge vom Bundesversicherungsamt (BVA) zurückzufordern (abzusetzen). Eine Familienversicherung der übrigen Bedarfsgemeinschaft-Mitglieder ist dann nicht mehr möglich. Der Versicherungsstatus aller Mitglieder ist zu prüfen.
    • Freiwillige/Private Versicherung:
      Eine Rückforderung von Beiträgen scheidet vollständig aus, da dem Verstorbenen selbstverständlich kein Verschulden zugerechnet werden kann.


    RV:
    Die Meldung des Leistungsbezugs ist für die Zeit nach Ablauf des Todestages zu korrigieren. Aufgrund der Falleinstellung wird eine korrekte Meldung erzeugt.


    http://www.arbeitsagentur.de/w…ntId=L6019022DSTBAI400059


    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Quote from Fee74;300045

    Und mit Verlaub: Was hat denn jetzt das Anbringen Deines "Elendes" mit der Frage nach rechtlichen Möglichkeiten zu tun? Mensch, in anderen Ländern wären die ja froh, wenn die den totkranken Angehörigen wenigstens noch in einem Haus mit Dach pflegen könnten... also stell Dich nicht so an... oh, der Vergleich hinkt? Tut mir leid... Dieses ewige "Es geht anderen noch viel schlechter" ist nervig. Abgesehen davon: Gerne... ja, gerne mache ich die Nächte durch (ungeachtet meiner Krankheiten und ..


    Ich habe nicht gejammert sondern Dir nur klar machen wollen das Ihr wenn Eure Bruchbude nicht auskühlen soll Nachts die Arschbacken zusammenkneifen müsst und eben alle zwei Stunden nachlegen müsst. Menschen in anderen Ländern wären auch froh so eine Bruchbude wie Deine zu haben ohne jemanden dafür verantwortlich zu machen das man eine falsche Entscheidung getroffen hat .


    Nein wenn ich Deine Beiträge hier lese kann ich nur sagen selber Schuld..Mein Mitleid hält sich da ganz arg in Grenzen.


    Hey Mädel es geht mir sogar sehr gut weil ich mich im Gegensatz zu Dir nie auf andere verlassen habe. Wenn hier jemand jammert dann bist Du weil Du nicht begreifst das Du Dich selbst in die Scheiße geritten hast.


    Sorry Mods..das musste jetzt doch noch raus bevor ich das Gelübte des großen Schweigens in diesem Tread ablege.

    Argen gibt es schon lange nicht mehr. Und wenn vor drei Wochen ein Aussenteam da war um euer Haus auf Beschaffenheit zu überprüfen war es bis jetzt auch nicht bekannt.Und Arbeitsfaulheit habe ich Dir hier in keinster Weise unterstellt. Und wenn Du dagst das man nächtens alle zwei Stunden Brikets nachlegen muss damit das Objekt sich nicht abkühlt dann müsst ihr Euch mit dem Nachlegen abwechseln. Sorry ich wohne zwar nicht in einer kalten Hütte habe aber einen totkranken Mann zu hause und bin Tag und Nacht im Einsatz. Der Vergleich ist zwar ganz schlecht aber auch da stehe ich Nachts stündlich Gewehr bei Fuß um das schlimmste abzufedern.

    Was ist denn mit dem Restbestand in dem anderem Haus passiert? Man muss es ja nicht abpumpen und mitnehmen aber man hätte sich mit dem Vermieter einigen können das der Wert an den Vormieter ausgezahlt wird. Im Moment scheint das Problem vorzuliegen, dass genug Heizmaterial vorganden ist aber die alte Hütte nicht warm wird. Ergo falsche Entscheidung bei der Wahl der vier Wände getroffen.

    Quote from nelly1965;299223

    Ja, ich habe einen Dispo. Ich frage auch nur, ob mir das Sozialamt, daraus einen Strick drehen kann.


    Ne aber die Bank wenn Du ihn irgendwannmal ausgleichen sollst.

    Irgend etwas stimmt da trotzdem nicht. Wenn die Eltern monatlich 60 Euros bezahlen sind das 720 Euro im Jahr. Wenn ich die 3000 durch fünf teile kämen noch einmal 600 pro Jahr hinzu. Auch wenn ich viel koche ist der Betrag immens. Wir haben gerade unsere Abrechnung bekommen und haben für zwei Leute einen Gesamtverbrauch von 600 Euro. Hier wird auch viel gekocht, habe aufgrund der Krankheit meines Mannes die Waschmaschine regelmäßig laufen, bist April sogar noch zusätzlich einen Wäschetrockner selbst da waren die Beträge immer im grünen Bereich.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Sie reissen Euch mit runter nur weil es ihnen zu viel ist beim Amt vorzusprechen. Wie lange wollt ihr die beiden noch in Pampers wickeln. Es gibt jede Menge Hilfsprogramme gerade für Menschen mit Suchtproblemen.

    Das weiß niemand, außer der Meister selbst. Er erhebe sich über das Volk, über die Arbeitsämter.


    Ein Traum :'D


    Ich warte nur auf den Tag an dem die Sozialleistungen Europaweit angepasst werde und zwar nach unten. Dein gequicke höre ich jetzt schon. Ach nein ich vergaß Du bist ja im Amiland ohne Sozialhilfe und Krankenversicherungsschutz. Zahnschmerzen können ohne Abhilfe grauenhaft sein.:o