Posts by Ille

    Hallo

    ich mache ab August eine Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ich werde Übergangsgeld bekommen. Da ich aus gesundheitlichen Gründen vorher Teilzeit (25 Std.(Woche) gearbeitet habe, wird mein Übergangsgeld nicht besonders hoch sein.

    Jetzt hat mir der Sozialarbeiter von der Maßnahme von Fällen erzählt, bei denen das Gehalt der TZ-Stelle auf das Gehalt einer VZ-Stelle hochgerechnet wurde und das galt dann als Berechnungsgrundlage. Grund wäre, dass ich ja aus gesundheitlichen Gründen TZ gearbeitet habe. Die Maßnahme jetzt wird eine VZ-Maßnahme sein. Gesetzliche Grundlagen konnte er mir aber nicht nennen.

    Gibt es dafür eine Gesetztesgrundlage? Wie kann ich da vor dem Kostenträger vorgehen?

    Ille

    Hallo

    das verstehe ich nicht ganz.
    Mit Ü-Geld +Wohngeld hätte ich zusammen 787 Euro.
    Mit Ü-Geld + ALG 2 + MB hätte ich 889 Euro

    Ü-Geld und Wohngeld wären nur dann besser, wenn ich dann trotzdem noch den MB bekommen würde. Geht das überhaupt oder ist der MB immer auch an ALG 2 gebunden?

    Ille

    Hallo,

    meine Miete beträgt zurzeit 385 Euro (wahrscheinlich wird sie ab Sept. 410 Euro betragen.
    Ich habe jetzt 724 Euro (ALG 1) und 77 Euro (Wohngeld).
    Wenn ich das Wohngeld generell nicht verändern würde, hätte ich
    710 Euro (Übergangsgeld) und weiterhin 77 Euro Wohngeld.

    Mit weniger als jetzt ist es schon schwierig auszukommen.

    Wäre es sinnvoll, das Wohngeld aufheben zu lassen und ALG 2 zu beantragen?
    Dann hätte ich 374 Euro + 385 Euro (oder 410 Euro) Miete = 759 Euro. Dann käme dann auf jeden Fall noch der Mehrbedarf hinzu. Dann stünde ich auf jeden Fall besser da.

    Rente bekomme ich nicht mehr, da die Berechnungsgrundlage für das ALG 1 zu hoch war, und den Freibetrag für eine Rentenzahlung überschritten wurde.

    Ille

    Hallo,

    ja, das habe ich mir schon gedacht. Aber jetzt sieht es folgendermaßen aus.
    Zurzeit bekomme ich ALG 1 (724 Euro) und zusätzlich Wohngeld (77 Euro).

    Wenn ich die Teilhabe am Arbeitsleben anfange, bekomme ich vermutlich nur noch 710 Euro Übergangsgeld (Rentenversicherung).
    Mir ist nicht klar, ob ich dann weiterhin Wohngeld bekomme, dass dann ja etwas höher ausfallen müsste oder eine Aufstockung ALG 2.

    Wenn letzteres zutreffen würde, würde ich dann zusätzlich noch den Mehrbedarf bekommen.
    Wenn ich keine Aufstockung bekomme, würde es kein Mehrbedarf geben, obwohl ich ja diese Reha mache. Das würde bedeuten, dass ich ganze 100 Euro weniger im Monat zur Verfügung hätte, obwohl ein Mehrbedarf bestehen würde.
    Gibt es da ein Anspruch auf Mehrleistung (bei Teilhabe am Arbeitsleben)? Gibt es andere Quellen (z.B. Rentenversicherung), die dann stattdessen einen Mehrbedarf zahlen würde?

    Ille

    Hallo

    ich werde ab August/September evtl. mein Übergangsgeld mit Hartz4 aufstocken müssen.

    Ich mache eine berufliche Reha (wird über die Rentenversicherung bezahlt).

    Habe ich da Anspruch auf Mehrbedarf?

    Ille

    Jetzt bin ich etwas schlauer.

    ALG 1 und Rente werden ungefähr 600 Euro bei mir ausmachen.
    Ich war bereits beim Wohngeld-Amt. Die haben mir nur den Antrag mitgegeben und gesagt, ich solle dann alles, was gebraucht wird, einreichen. Die Bearbeitung dauert dann 6-8 Wochen.

    Den ALG 2 -Antrag kann ich nicht abgeben, da mir eine Bescheinigung von der Wohngeldstelle fehlt, die besagt, dass mir Wohngeld zusteht oder nicht. Darauf kann ich doch jetzt nicht 2 Monate warten. Wie soll ich denn von 600 Euro leben? Lt. AlG2-Beratung käme auch kein Vorschuss in Frage, da ich noch keinen Antrag gestellt habe.

    Die Wohngeldstelle zahlt auch keinen Vorschuss, da es sich ja nur um einen Mietzuschuss handeln würde.

    Wie komme ich früher an das Geld heran, was mir zusteht?

    Ille

    Danke für die Antwort,

    ich habe einen Wohngeldrechner genutzt. Mal fiktive 700 Euro eingegeben und da kamen fast 300 Euro Wohngeld heraus. Das wären dann fast 1000 Euro.
    Mit Alg. 1, Teilrente und aufgestockt ALG 2 würden das dann ungefähr 750 Euro (einschl. Wohnungskosten) ergeben. Vorausgesetzt, dass das ALG 1 und die Rente voll auf ALG 2 angerechnet wird.

    Mir hat man nichts von der Alternative gesagt. Als ich nach Wohngeld fragte, meinte die Frau beim Jobcenter nur, ich könnte mir überlegen, ob ich lieber Wohngeld beantragen möchte. Darüber, was Vorang hat, hat sie mir nichts gesagt. Das bleibt jetzt wohl an mir hängen.

    Morgen habe ich dann den Termin beim Jobcenter, um die ersten Unterlagen abzugeben. Ich kann da ja nochmal nachfragen.
    Könnte ich denn parallel auch im Vorfeld Wohngeld beantragen? Oder muss ich erst abwarten?

    Wenn die das erst prüfen müssen und mich dann in 4-6 Wochen zum Wohnungsamt schicken, dann sieht es finanziell nicht so rosig bei mir aus. da ich schon Mitte Dezember mein letztes Gehalt bekomme (und das nur von einer TZ-Stelle.

    Ille

    Hallo
    leider läuft Ende des Jahres mein Job aus.
    Das ALG I wird zum Leben nicht reichen - und ich muss AlG II als Aufstocker beantragen.

    Jetzt habe ich in einem Wohngeldrechner gesehen, dass ich einiges mehr zu leben hätte, wenn ich statt ALG II Wohngeld beantragen würde.

    Hätte ich da generell Anspruch drauf?

    Ille

    Eine weitere Frage:

    Meine Kaution hatte ich vor Bezug von GS aus einer Sparanlage finanziert. Durch den Verkauf von Anteilen (die dann direkt auf das Kautionskonto geflossen sind), sind Zinsen hervorgegangen. Die sind auch auf dem Kautionskonto.
    Das habe ich jetzt durch meine Bank erfahren. Ich denke, dass ich diese Zinsen dann angeben muss. Aber: Können die mir diese Zinsen anrechnen, wenn diese vor dem Bezug von GS mir zugeflossen sind?

    Ille

    Hallo

    Ihr macht mich ja ganz jeck!

    Also es handelt sich um ein klassisches Kautionskonto. Das ist "mein" Konto, auf das nur der Vermieter Zugriff hat. Nur der Vermieter bekommt die Kontoauszüge etc.
    Da ich Onlinebanking mache, müsste ich eigentlich den Betrag einsehen können, das ist aber nicht so. Es ist sozusagen für mich gesperrt.

    Ich halte die Kaution für nicht verfügbares Vermögen. Nehme ich mal an, ich hätte eine Kaution in Höhe der Vermögensfreigrenze - dann würde ich keine GS bekommen und an das Vermögen käme ich nicht dran.

    Ich glaube schon, dass es ähnlich ist wie in SGB II.

    Was die Zinsen betrifft: Bisher habe ich nichts davon erfahren, auch das Amt bei seiner Prüfung nicht.
    Es ist doch üblich, dass man eine Kaution hinterlegt hat, wenn man eine Wohnung mietet - das Amt fragt nicht nach, auch nicht auf den Antragsformularen.

    Ille

    Hallo

    ich habe eine Frage zum Kautionskonto und Vermögen.

    Ich habe vor Bezug der GS bereits eine Kautionskonto für meine Wohnung (das Übliche - klassisches Kautionskonto, auf das nur der Vermieter Zugriff hat und auch der nur die Kontobewegungen etc. einsehen kann)

    Gilt diese Kaution als Vermögen? Wie sieht es mit den Zinsen aus, die ja auch jährlich anfallen?

    Frage deshalb, weil ich mir nicht vorstellen kann, das Geld berücksichtigt wird, auf das man keinen Zugriff hat. Und, weil ich von den Kontobewegungen, insbesondere Zinsen, nichts mitkriege und so dem Amt diese Dinge nicht mitteilen kann.

    Ille

    Danke für die Antworten.
    Mit dem Link komme ich nicht zurecht. Wo hast du den her? Vielleicht gibt es da auch einen "Rechner"?
    Was ist denn Arbeitsförderungsgeld?

    Ille

    Hallo

    ich bekomme GS und EM-Rente.

    Wenn ich in den Arbeitsbereich der Werkstatt eintrete, würde ich dort einen Werkstattlohn beskommen.

    Angenommen, meine Rente und der Werkstattlohn würden den GS-Bedarf übersteigen (oder gleich sein), dann hieße das für mich, dass ich durch die Arbeit keinen finanziellen Vorteil hätte, sogar schlechter dastehen würde, als jetzt, wo ich noch anrechnungsfreies Ausbildungsgeld bekomme.

    Angenommen, meine Rente und der Werkstattlohn würden nicht ganz den GS-Bedarf decken. Dann würde ich den Rest als GS bekommen. Wie sieht es aus? Würde das GS-Amt mir eher zu Wohngeld raten? Laut Wohngeldrechner hätte ich dann weniger als die GS.

    Kann mir jemand sagen, wie diese Sache normalerweise gehandhabt wird?

    Ich will dem Staat nicht auf der Tasche liegen. Aber wenn ich arbeite, will ich wenigsten mehr Geld bekommen als wenn ich zu Hause bleiben würde; einfach, weil die Arbeit mich sehr anstrengt und ich auch mal in Urlaub fahren will.

    Ille

    Hallo

    vielleicht ein interessanter Hinweis.
    Ich habe heute mit meinem SB gesprochen und er hat den Fehler eingestanden.

    Wenn die Rentenerhöhung erstmalig Anfang Juli ausgezahlt wird, wird diese auch im Juli-Bescheid (GS) angerechnet.

    Wird hingegen die Rentenerhöhung erstmalig Ende Juli ausgezahlt, dann wird diese erst im August auf die GS angerechnet.

    Er meinte, aus den Rentenbescheiden ginge nicht immer hervor, wann die Rente ausgezahlt wird. Ich habe ihn entsprechend informiert. Er wird (wie bei weiteren Leuten, wie er sagt), den Einbehalt im September wieder rückrechnen.

    Ille

    Hallo

    Im Juli ist die Rente erhöht worden und wird dann erstmalig Ende Juli ausgezahlt.
    Dann wird im August-Bescheid (Grundsicherung) der neue Rentenbetrag angerechnet.

    Das ist auch alles so passiert bei mir. Jedoch ist mir rückwirkend für Juli die Differenz (alte und neue Rentenhöhe) im August abgezogen worden.

    Fakt ist, dass die Rentenerhöhung bereits im Juli angerechnet wurde, ich diese aber erst im August (bzw. Ende Juli) bekommen habe.

    Ist das korrekt?
    Ich werde meinen Sachbearbeiter auf jeden Fall fragen. Aber es wäre schön, von Euch bereits eine Antwort zu bekommen.

    Danke

    Ille
    Da mir die erhöhte Rente erst im August zur Verfügung steht, kann die Rentenerhöhung doch nicht

    Hallo

    ich fahre in zwei Wochen in Urlaub.
    Meine Frage ist, ob ich kürzere Abwesenheitszeiten melden muss.

    Ich weiß, dass man das bei der ARGE muss, da man ja 24-Std. einsatzbereit sein muss für jeden Job.

    Ich bekomme Grundsicherung und arbeite in einer Werkstatt - habe also eine normale Arbeitswoche und Anspruch auf Urlaub.

    Ille

    Hausratversicherung


    Hallo

    ich habe da auch eine Frage zur Absetzbarkeit der Hausratversicherungs-Beiträge.
    Sie kann vom "Einkommen" abgesetzt werden...

    bedeutet das in meinem Falle, dass diese von der Rente (EM-Rente) abgezogen werden kann?
    Ich will die Jahresrechnung (habe ich jetzt bezahlt (Juli)) einreichen.

    Ille

    Also bedeutet das,

    dass der Bewilligungszeitraum in meinem Fall am 1.8. beginnt, weil durch die Änderung keine Begünstigung eingetreten ist.
    Die Gutschrift habe ich aber im Sept 08 bekommen?

    Verstehen tue ich das nicht so richtig. Wie soll ich denn argumentieren?
    Oder auf was könnte ich verweisen?

    Was mich auch stutzig macht, ist dieses Zuflussprinzip.
    Dazu zählt doch alles das Geld, was jemand "zusätzlich" bekommt, z.B. Einkommen.
    Kautionsrückzahlungen zählen nicht dazu, da es Vermögen ist.

    In meinem Falle ist diese Gutschrift ja auch mein Geld, das ich dem Vermieter so gesagt "vorgestreckt" habe und ich nun zurückbekomme???

    Ille