Posts by BaldExStudentin

    Hallo!

    Ich hätte mal wieder eine Frage. Ich werde Mitte nächsten Jahres mein Studium beenden. Nun hätte ich dazu mal ein paar Fragen: Ich würde es gerne vermeiden, Hartz 4 zu beantragen und wenn ich mich mit Nebenjobs bis zum Antritt einer (hoffentlich kurzfristig darauf beginnenden) Vollzeitstelle über Wasser halten kann, werde ich dies auch nicht tun. Meine Frage wäre nun: muss ich mich trotzdem in jedem Fall arbeitsSUCHEND melden? (Habe gehört, dass dies bezüglich späterer Rentenansprüchen wichtig sei) oder reicht es, wenn ich einen MidiJob habe (also 400 - 800€ brutto ), da ich hier ja auch schon Sozialabgaben leisten muss (das muss ich ja sogar jetzt schon als Studentin, da allerdings nur knapp 10%). Wäre dies equivalent? Da ich ja leider noch nicht weiß, wie lange ich nach einer Vollzeitstelle suchen muss, wäre es schade, im schlimmsten Fall mehrere Monate für die Rentenansprüche zu verlieren. Möchte aber eben nicht, dass ich dann gezwungen werden kann, mich auf Stellen zu bewerben, die nicht meinem Studium entsprechen (wobei dies schon relativ weitgefächert ist und mein jetziger Nebenjob sehr Studiennah ist und daher auch meine Chancen für andere Stellen erhöht).
    Wie gesagt, das Szenario ist jetzt, dass ich mich selbst finanziere ohne Unterstützung vom Amt. Es geht mir rein um die Meldung "Arbeitssuchend" und damit die Meldung an die RV, nicht um irgend einen sonstigen Leistungsbezug.
    also nochmal zusammengefasst:

    a) muss ich mich bei der Arge "arbeitssuchend" melden für die späteren RV-Ansprüche oder genügen da die Abgaben eines Midi-Jobs?

    b) Inwieweit kann mich die Arge verpflichten, SOLLTE ich mich arbeitssuchend melden, auch Jobs anzunehmen, die nichts mit meinem Studium zu tun haben (z.B. Callcenter, Putzen u.Ä.), wenn ich KEINE Leistungen beziehe?

    Hintergrund ist, dass es für mich und meine Bewerbungen garantiert besser wäre, sich aus einer in eine "normale Midijob" umgewandelten Studentenstelle zu bewerben, da diese sehr studiennah ist und auch in dem Bereich, in dem ich mich bewerben werde. Ich denke, dass eine Bewerbung aus so einer Stelle wesentlich mehr Chancen verspricht als ein eventuell etwas höher bezahlte Callcenterjob, der aber nix mit meinem angestrebten Berufsfeld zu tun hat.

    Vielen Dank für die Hilfe!
    Schöne Weihnachten noch!

    Ich mag mich irren und sei dies der Fall, kann ich gerne von einem der anwesenden Sachbearbeiter korrigiert werden... aber wenn ich mich an dem Merkblatt zum SGB II der Arbeitsagentur orientiere, würde dir durchaus etwas Geld zustehen. Nicht in dem Rahmen, wie jemand, der über 25 Jahre ist. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, stehen dir 80% der Regelleistung zu (man möge mich berichtigen, aber selbst wenn ich von den . Was nicht unbedingt extra übernommen wird, sind Kosten der Unterkunft, weil du ja noch unter 25 bist.


    Wobei es dazu auch Regelungen gibt, und ich bin mir nicht sicher ob die Nachweise des Jugendamtes nicht ausreichend sein sollten, als "schwerwiegende soziale Gründe" zu gelten. Wenn nicht mal ein gilt, würde ich mich fragen, wie kaputt eine soziale Beziehung sein muss, um unter diese Definition zu fallen.


    Auf jeden Fall, wenn ich auf die auf dieser Seite ausgewiesenen Betrag für "Kinder" über 14 ausgehe von 276 würde dies einen Betrag von 220€ bedeuten, der dir insgesamt zustände, bzw. wenn vom "normalen" Regelsatz von 351€ ausginge (welcher Anwendung finden würde, mögen bitte die SB hier klären), wären die 80%=280€. Allerdings kann sich diese Berechnung noch ändern, weil ja dein Einkommen da auch noch mit reinspielt und im Zweifelsfall das Einkommen deines Freundes. Dies bitte mit den entsprechenden angaben selbst errechnen oder von jemanden, der alle Eventualitäten berechnen kann, ausrechnen lassen


    "4.5.1 Zusätzliche Besonderheiten bei
    Umzug aus dem Haushalt der Eltern
    Wenn Sie unverheiratet sind, das 25. Lebensjahr noch nicht
    vollendet haben und bei den Eltern oder einem Elternteil ausziehen
    wollen, dann können Sie Miete und Heizkosten für die
    neue Unterkunft nur erhalten, wenn Sie zuvor eine so genannte
    Zusicherung Ihres bisherigen Trägers einholen. Ziehen Sie in
    den Zuständigkeitsbereich eines neuen Trägers um, benötigen
    Sie auch dessen Zusicherung.
    Sie erhalten die Zusicherung, wenn
    schwerwiegende soziale Gründe gegen ein Verbleiben
    in der elterlichen Wohnung sprechen und dies nachgewiesen
    wird,
    der Umzug in die neue Unterkunft zur Eingliederung in
    den Arbeitsmarkt erforderlich ist,
    nachweislich ein ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt.
    Ziehen Sie ohne die erforderliche Zusicherung um, dann
    erhalten Sie nur 80 % der Regelleistung für Alleinstehende.
    Leistungen für Miete und Heizkosten werden dann nicht
    erbracht. Auch Leistungen für die Erstausstattung der Wohnung
    - vgl. Punkt 4.6.3 - werden dann nicht übernommen."
    Siehe : http://www.arbeitsagentur.de/z…B-II-Merkblatt-Alg-II.pdf


    Außerdem würde mir noch einfallen, dass ihr bei der Stadt eventuell einen Wohnberechtigungsschein beantragen könnt. Es gibt in den meisten größeren Städten (wie es in den kleineren ist, weiß ich nicht, aber dies ließe sich bei der STadt erfragen) eine gewisse Anzahl an "Sozialwohnungen", die an die Inhaber eines WBS vermietet werden. Deren Miete ist meist wesentlich günstiger als auf dem normalen Wohnungsmarkt. Eine Bekannte von mir hat während ihres Studiums in so einer Wohnung gewohnt. Ihre zwei Zimmer Wohnung (als 2er WG genutzt) mit ca. 60qm hat dabei 360, später 380€ Warmmiete (insgesamt) gekostet. Meine 1 Zimmer Wohnung mit 30qm hat mich 310€ Warmmiete gekostet (was im übrigen für den "normalen" Mietspiegel in dieser Stadt schon sehr günstig ist, da es sich um ein älteres Haus handelt). Aber der Vergleich zeigt, dass Wohnungen mit WBS wesentlich günstiger sind. Damit wären sie für euch vermutlich selbst ohne weitere Unterstützung finanzierbar. Schau mal hier: http://www.familienratgeber-nrw.de/index.php?id=605
    Aber dazu bitte noch konkrete Informationen vor Ort bei der Stadt einholen, da dies die Bearbeiter sind, die über eine Erteilung entscheiden.


    Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, Wohngeld zu beantragen. Dies ist auch noch mal was anderes als die Mietkostenübernahme beim Alg2. Weitere Infos findest du hier: http://www.wohngeld.de/wohngeld.de_neu/portal/index.aspx


    Wieviel Geld hat denn dein Freund zur Verfügung? Bist du noch in der Schule? Wenn ja: wichtig ist dein Abschluss! Der hat Vorrang! Denn der bietet dir eine Basis für dein späteres Berufsleben!
    Wenn ich deine Angaben richtig lese, hast du einen 400€ Job + Kindergeld (ab 2009 laut dem neuen Gesetz, dass grade durch den Bundesrat durch ist, 164€). damit hättest du selbst ohne weitere Unterstützung 564€ zur Verfügung. Wenn dein Freund zum Beispiel den selben BEtrag hat (und wenn er sich zur Zeit selbst eine Wohnung leisten kann, gehe ich von aus, dass er vermutlich mindestens über einen ähnlichen oder höheren Betrag verfügen kann, oder?) dann wäre eine Wohnung mit zum Beispiel 400-500€ Warmmiete finanzierbar. Würde also z.B. für jeden ca. 250€ Mietkostenanteil bedeuten (wenn dein Freund mehr hat, könnte man sich ja eventuell auf einen prozentualen Anteil einigen. Heißt: jeder gibt den selben Prozenanteil des verfügbaren Geldes in einen gemeinsamen Pott). Wenn dann jeder noch z.b. 150€ für Essen und andere anstehende Ausgaben wie Wäsche waschen, Hygieneartikel und so beisteuert würde dies eine Fixbelastung von ca. 400€ pro Person bedeuteten. D.H. wenn du wirkich 400€ bei deinem Minijob raus haben solltest, hättest du noch 164 € für sonstige Ausgaben zur Verfügung.(ohne eine weitere Unterstützung) Ist nicht die Welt, aber reicht für das Wichtigste. (bitte beachten: ich schreibe im Konjunktiv, da ich ja weder genau weiß, wieviel du verdienst noch den Mietspiegel der Stadt kenne...)


    Viel Glück!

    Elterngeld Bezugszeit



    Beide Eltern haben zusammen einen Anspruch auf 12 Monatsbeträge. Sie haben darüber hinaus Anspruch auf zwei weitere Monatsbeträge (Partnermonate), wenn für zwei Lebensmonate eine Reduzierung des Erwerbseinkommens erfolgt. Maximal können also 14 Monatsbeträge Elterngeld bezogen werden.
    Die Monatsbeträge können die Eltern frei auf die ersten 14 Lebensmonate des Kindes aufteilen. Sie haben auch die Möglichkeit die Monatsbeträge gleichzeitig in Anspruch zu nehmen. Jedes Elternteil darf allerdings nicht mehr als 12 Monatsbeträge Elterngeld beziehen. Somit sind bei einem Bezug von 14 Monatsbeträgen jeweils 2 dieser Beträge dem anderen Partner vorbehalten.



    http://www.elterngeld.net/elterngeld-bezugszeitraum.html



    Entspricht also den Aussagen von Turtle dass pro Person maximal 12 Monate Elterngeld gezahlt wird.




    Das Elterngeldgesetzt ist hier zu finden: http://www.elterngeld.net/elterngeldgesetz.html Vielleicht klärt das Fragen zu Fakten ab, die wir nicht haben.

    Hallo Drangonson,


    ist es möglich, dass es sich bei der Stelle um einen Minijob handelt. Da ja die Berechnung zeigt, dass es sich um weniger als 400€ handelt, könnte ich mir dies vorstellen. SOLLTE dies der Fall sein, würden da keine Abgaben drauf kommen und brutto WÄRE gleich netto. Dies kann der Bruder ja vielleicht nochmal in der Personalabteilung erfragen.

    Da auf meine Argumente zu keinem Zeitpunkt von Ihnn, Max56 eingegangen wird, wird es irgendwann auch obsolutet, diese anzubringen. Im übrigen ist es durchaus mein Recht, zu sagen, ab wann es unangebracht ist, weiter auf Dingen herum zu hacken, die nicht im entferntesten dem entsprechen, was von mir ausgesagt wird. Aber Hauptsache mal, man kann jemanden niedermachen.
    "wenn ich selbst Mutter sein werde" beinhaltet in keinster Weise eine Zeitangabe sondern ist sehr allgemein gehalten. Im übrigen, wer den Beitrag gelesen hat, hätte dies bemerken können, stand da auch drin, dass ich dabei bin, mich zu bewerben. Glauben sie wirklich, jemand würde mich in fünf Monaten einstellen, wenn ich jetzt schon schwanger wäre? Tja, arme Logik, wird heutzutage nicht mehr angewendet.
    Dieser Tread hat eine Frage, auf die ich versuche einzugehen. Sie jedoch müssen sich immer wieder an Einzelheiten aufhängen, die nicht in den Zusammenhang gehören.
    Im übrigen, keine Angst, SIE haben mein Studium garantiert nicht mit ihren Steuern finanziert. Das habe ich schon selbst gemacht. Denn ich arbeite seit ich 15 bin, erst neben der Schule, dann neben dem Studium. Im übrigen steht in Deutschland ja prinzipiell jedem der Gang in Studium frei. Aber warum wohl können so viele Kinder von Handwerksmeistern nicht studieren? Neben den Unterhaltskosten, die bestritten werden müssen, sind in den meisten Bundesländern mittlerweile Studiengebühren gang und gäbe. Ich weiß nicht, ob es ihnen leicht fällt, jedes Jahr 1300-1500€ (denn zu den 500€ Studiengebühren kommen ja jewels noch an die 200€ Verwaltungskosten u.Ä.) zu zahlen. Dazu kommen ja noch Unterhaltskosten und Lehrbücher, von denen jedes einzelne gut und gerne 30-50€ kostet. Dazu Kopierkosten für Hausarbeiten und Referate, die ebenfalls jeden Monat einen nicht geringen Teil der Kosten ausmachen.


    Glauben Sie wirklich, dass eine Familie, die vier Kinder groß zieht, großes Vermögen anhäufen kann? Wenn ja, würde ich gerne wissen, wo man soviel außerhalb oberer Managementetagen verdienen kann. Eine Finanzierung sovieler Kinder ist überhaupt nur möglich, wenn beide Elternteile arbeiten (NEIN, wir sind zu keinem Zeitpunkt von Ihren Steuergeldern finanziert worden). Eine adäquate Ausbildung kostet ebenfalls. http://www.focus.de/finanzen/v…ienlasten_aid_113823.html Wenn Sie das mal vier multuplizieren, sollte es nicht verwundern, dass ein Vermögen mit mehreren Kindern nicht angehäuft werden kann. Ich habe auch zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass meine Eltern am Hungertuch nagen. Auch dies wieder eine Unterstellung Ihrerseits. Was ich gesagt HABE ist, dass bei einer Finanzierung, wie das Amt es gefordert hat, würde dafür, dass beide Vollzeit gearbeitet haben (mittlerweile ist einer von beiden in Rente) ein nicht entsprechendes Leben mehr möglich sein. Warum bitte sollen meine Eltern, weil sie meine Ausbildung mitfinanzieren, sich zwanzig mal überlegen müssen ob sie mal einen Kinoabend machen können. Das BafögAmt hat eine Bedarf von über 580€ festgestellt (was im übrigen utopisch ist, mit diesem Betrag in dieser STadt ein Studium zu finanzieren), der von den Eltern laut ihren Angaben zu leisten sei. Jetzt ist es natürlich höhere Mathematik, dass mal 3 (die zu diesem Zeitpunkt außerhalb Studierenden Kinder) zu multiplizieren plus die Ausgaben für die noch in der Schule befindlichen Tochter. Wenn Sie es sich aus dem Ärmel schütteln können, annährend 1800-2000€ (selbst wenn bereits voneiner Eigenleistung ausgegangen wird) einfach mal so im Monat zu zahlen, ohne empfindlichste Einschnitte zu haben: Glückwunsch für Sie. Dies dürfte jedoch auf die wenigstens zutreffen Wie es trotzdem möglich ist, dass wir studieren? Ganz einfach: wir ARBEITEN dafür.


    Klar, hätten unsere Eltern uns auch nach der 9. Klasse von der Schule nehmen können und in eine Friseurlehre stecken lassen. Aber was denken Sie, woher die ganzen Bedürftigen her kommen, die aufstockendes ALG2 beantragen müssen. Leider Gottes sind zu viele Handwerks- und Lehrberufe in Deutschland massiv unterbezahlt. Warum also soll ich mir selbst die Chance nehmen, wenn es von den Talenten her passt, eine höhere Schulbildung zu erreichen? Um eventuell drei Jahre früher fertig zu sein, dafür aber dann ALG 2 empfangen zu müssen?

    Aber bei Wohnungen mit WBS ist auch die Kaution meist im Rahmen. Die Kaution von der jetzigen würde ja auch zurück gezahlt werden. So dass dies nur eine Umverteilung wäre. Ein Umzug muss nicht immer mit allzu hohen kosten verbunden sein. Gibt es soetwas wie Die Arche oder ähnliche Hilfswerke in der GEgend. Dort könnte man eventuell für wenig Geld einen Transporter mieten und dann ist alles finanziell nur noch halb so schlimm.

    Vielleicht wäre ein übergangsweise Umzug in die Stadt, bzw. in die "entfernteste" Wohnung mit WBS, gut, bis man wieder fest im Job ist und aus der Probezeit raus? Danach kann einem keiner mehr was, wenn man wieder auf´s Land zieht. Außerdem wäre bis dahin eine Bezahlung der MPU möglich und damit durch den PKW die Mobilität gesteigert.

    Bestünde die Möglichkeit sich das Geld für die MPU im Freunde- oder familären Kreis zu leihen? Denn wenn die Erfahrung besteht, dass ohne Auto und Führerschein die Jobsuche erschwert ist, würde ich alles daran setzen, diesen Umstand zu ändern. (und hinterher drauf achten, durch entsprechendes Fahrverhalten KEINE Punkte mehr zu kassieren)

    Ich glaube nicht, dass almera nicht selbst diese Variante gerne nutzen würde. Nur müsste dafür ja erstmal eine Jobzusage kommen...


    @almera: ja, hatte den ersten Beitrag gelesen (und fand die Erfahrungen echt heftig... ). Gäbe es denn irgendeine Möglichkeit, ein kleines Auto zu finanzieren? Vielleicht würde diese erhöhte Mobilität die Chancen für eine Jobzusage erhöhen. Desweiteren fällt mir noch die Möglichkeit einer Zeitarbeitsfirma ein. Ist nicht besonders toll, aber immer noch besser als sich als faul und unkooperativ beschuldigen zu lassen, oder? Was für eine Ausbildung besteht denn? Wäre ansonsten eine Alternative, bei der ARGE eine Weiterbildung zu beantragen?

    Lieber Almera,
    nicht entmutigen lassen. Hier scheint erstmal allgemein das schlimmste unterstellt zu werden. Weil ja anscheinend, nach der Meinung so einiger hier, jeder erstmal verdächtig ist, ein Schmarotzer zu sein. Darf man fragen, in welcher Region ihr jetzt wohnt? Vielleicht ist es ja möglich, einen Umzug in die Mitte von der jetzigen Gegend und dem nächsten Ballungszentrum zu organisieren? So dass ein morgendliches Pendeln im Rahmen wäre ohne dass es die Wohnung mitten in der Stadt sein muss...


    Wünsche euch alles Gute!

    Schön, dass Sie wieder mal absoluten SChwachsinn in Aussagen interpretieren. Habe ich geschrieben, dass ich schwanger bin? NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN! Habe ich gesagt, ich will mich vom Staat finanzieren lassen? NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN!!!!!!!!!!
    Finanziert der Staat die Ausbildung, wenn die Eltern es nicht können? Das ich nicht lache. Vier Kinder, alle in Schule und Studium und was habe ich als dritte bekommen? Wenn man deren Aussagen Folge leisten würde und die Eltern entsprechend den vom Amt vorgeschlagenen Betrag zahlen würden, dürften Sie selbst noch bei ihrer ganzen SChufterei wenn´s hochkommt zu dritt in einer 2 Zimmer Wohnung wohnen und sich nichts leisten. Das ist doch auch nicht Sinn und Zweck der GEschichte. Mal ganz abgesehen davon, dass Bafög im Gegensatz zu Hartz 4 zur Hälfte ein DARLEHEN ist, was dann auch zurück gezahlt wird. Immer noch bessere Kondotionen als andere Darlehen, zugegeben, aber eben nicht einfach eine Komplett-FINANZIERUNG durch den Staat (wenn man überhaupt bekommt), sondern eine UNTERSTÜTZUNG. Ein kleiner, aber sehr wichtiger Unterschied.


    Sie sollten bei Ihrer wilden Interpretation von Aussagen die Feinheiten der deutschen Sprache nicht ganz außer Acht lassen, dann würden Sie nicht ständig Missverständnisse hochtreiben, und damit andere Menschen auf die Palme bringen. Im Übrigen möchte ich jetzt, dass dazu hier nichts weiter geschrieben wird, da sie mich a) eh nur falsch verstehen und b) dies nicht Ort und Platz einer solchen Diskussion ist, da die Treadstellerin Padde eine konkrete Frage hatte. Diese Diskussion ist --CLOSED---


    @ Padde. Wie ja nun in der ganzen Diskussion aufgekommen ist, ist es unwahrscheinlich, dass Hartz 4 gezahlt wird. Aber du könntest eventuell versuchen, Bafög für Schüler zu beantragen. Für erste Informationen:
    http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/schueler-bafoeg.php und ansonsten bringt ein Gang zum Bafög Amt der Stadt eventuell Klarheit. Wichtig ist jetzt vor allen Dingen, dass du dein Abi fertig machst, damit dann eine gute Grundlage für eine berufliche Ausbildung oder Studium gelegt ist. Als Tipp: gut als Nebenjob in der SChulzeit eigenen sich zum Beispiel Abenddienste im Hotel an der Rezeption (dann kann man meist in ruhigen Stunden gleich noch etwas lernen), Aushilfe im Fitnessstudio, abends und am WE kellnern... oder du könntest dir zusätzlich einen Gewerbeschein für nebenerwerb bei der Stadt besorgen. über http://www.promotionbasis.de lassen sich dann Catering, Messe oder Promotionjobs finden. Wenn du da in den Ferien und das ein oder andere Wochenende richtig reinhaust, könntest du damit die restliche Zeit mitfinanzieren.

    Diesen Irrtum bezüglich des Gerichts hatte ich aber bereits längst zugegeben. Aber auch so müsste für jeden, der sich nicht nur einen Halbsatz durchgelesen hat, ersichtlich sein, worauf ich hinaus wollte. Ich bin keine zugelassene Rechtsanwältin, da sollte auch ein kleiner Fehler - der dann ja aber auch schon längst geklärt war - nicht dazu führen, dass ich beschimpft werde. Lieber erst in Ruhe lesen, anstatt sich wegen einem Wort zu echauffieren und andere niedermachen.


    Padde : ich hoffe und denke, es ist angekommen was ich sagen wollte. Ich wünsche viel Glück.


    Ich selbst werde mich jetzt aus dem Forum verabschieden, weil ich den Ton, der hier gegenüber Fragen stellenden und auf Leuten, die Helfen wollen, angeschlagen wird, absolut daneben finde. Nicht jeder der hier eine Frage stellt, hat vor, den Staat zu betrügen und den Steuerzahlern auf der Tasche rumzusitzen. Weder habe ich bisher Geld vom Staat bezogen noch hoffe ich, jemals (abgesehen vom zustehenden Kindergeld, wenn ich selbst Mutter sein werde) darauf angewiesen zu sein.Nicht umsonst kümmere ich mich ein halbes Jahr vor meinem Studienabschluss um meine Bewerbungen in der Hoffnung, in den schweren Zeiten einer weltweiten Finanzkrise eine Stelle zu bekommen. Aber der Besuch hier im Forum hat mir mal wieder gezeigt, wie "angesehen" man doch ist, wenn man tatsächlich mal hilfsbedürftig werden sollte. Da wird dann grundsätzlich erstmal unterstellt, man wolle beschei*en und andere dazu anstiften. Aber warum bitte, habe ich dann - zusätzlich zu den 20-30 Lehrveranstaltungen je Woche und der nochmal doppelt draufkommenden Zeit an Vor- und Nachbereitung noch 15-20 Stunden gearbeitet um mein Studium zu finanzieren? Ach, ich weiß, weil ich ja so ein Schmarotzer bin. und natürlich alle Studenten nur faul sind und den ganzen Tag schlafen... Klaaar doch...
    Es tut mir leid, so einen Umgang mit Hilfesuchenden finde ich daneben. Ich kann es selbst nicht ab, wenn jemand nicht arbeitet, weil er faul ist. Aber wenn man ehrlich ist, trifft dies vermutlich nur auf den geringsten Teil der Hilfe-Empfänger zu. Und nur weil diese in den Medien vermehrt vertreten sind, ist dies noch lange kein Grund, alle über einen Kamm zu scheren.

    max56
    Ich habe zu KEINEM Zeitpunkt von einer Unterstützung durch den STEUERZAHLER gesprochen oder geschrieben. Es ging- ganz im Gegenteil zu den Vorwürfen die mir hier gemacht werden - um einen Unterhalt von den ELTERN aus. Den konkreten Paragraphen habe ich jetzt nicht parat und - in Anbetracht der Tatsache dass ich noch vor Weihnachten meine Magisterarbeit abgeben werde auch keine Zeit danach zu suchen. Aber gerne mal zum nachlesen: http://www.familienrecht-ratge…unterhalt/content_02.html


    Es ist einfach so, dass prinzipiell die Eltern verpflichtet sind, dem Kind eine adäquate erste Berufsausbildung zu finanzieren (eben damit nicht jeder dann ohne einen gescheiten Abschluss als nächstes in die Bedürftigkeit abrutschen). Dabei habe ich aber - wer des lesens mächtig ist, ist klar im Vorteil - auch geschrieben, dass es um einen "angemessenen" Unterhalt geht und ihre Eltern nicht verpflichtet sind, komplett zu zahlen und sie eine Eigenleistung erbringen muss. Wer sich die Zeit nimmt, nicht nur angebliche "Profi" Kommentare sondern auch die Beiträge, auf die diese sich beziehen zu lesen, könnte solche Beschuldigen auch gleich weg lassen.


    Mal ganz abgesehen davon, ndass ich ihr Tipps gegeben habe, wie sie sich selbst finanzieren kann.


    Ich würde gerne mal wissen, wo jemand in meinem Text so einen Knick in der Optik haben kann, dass er in diesem Text auch nur einmal Hartz 4 oder Steuerzahler lesen konnte. Denn meine Aussage ging 100% in eine andere Richtung.


    Solche Anfeidungen bitte ich also zu unterlassen, wenn sich nicht einmal die Mühe gemacht wird, MEINEN Beitrag vorher durchzulesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Im übrigen sollte sich keiner hier erdreisten, sich eine Meinung über die familären Verhältnisse der Treadstellerin zu erlauben. Es gibt durchaus Gründe- die im anonymen Web NIEMANDEN von uns angehen - die gegen ein weiteres Verbleiben in der elterlichen Wohnnung sprechen. Oder glauben Sie wirklich, es ist besser, sie bleibe zu Hause, würde aber aufgrund der psysischen Belastung den Abschluss versemmeln und hinterher in die Bedürftigkeit abrutschen? Und auch wieder hier der Hinweis: ich habe nicht vom Steuerzahler gesprochen!!!!!!

    Hat sie denn schon was verkauft? Die Erträge müssten natürlich angegeben werden. Aber nur, dass sie malt? Würde da mal zum Sachbearbeiter gehen und erklären, dass es sich um -bisher- private Kunst handele und dass eventuell entstehende Einkünfte in Zukunft natürlich angegeben werden würden.

    Ich habe im Moment mit meiner Magisterarbeit gedanklich genug um die Ohren, ja, da habe ich mich mal vertan. Da wir hier ja nunmal in einem Forum mit Fragen der Grundsicherung unterwegs sind - und dafür sind nun mal die Sozialgerichte zuständig. Im übrigen würde aber für einen Gang vor´s Gericht eh ein Anwalt anzuraten sein, der dann ja wissen sollte, an welches Gericht er sich zu wenden hat. Was ich studiere, ist meine Sache. Zivilrecht, Familien- oder Sozialrecht ist es nicht, das ist wahr. Aber sonst hätte ich mir ja wohl kaum hier Rat holen wollen.
    Aber immer wieder "schön" zu sehen, wie einige User ihre Zeit nutzen, sich über andere zu mokieren.

    Es ist bestimmt nicht leicht, sich wieder aufzurappeln, wenn das Kind einmal in den Brunnen gefallen ist (wie es so schön heißt). Aber es ist nie zu spät, nach vorne zu schauen und von vorne anzufangen. such dir eine Möglichkeit, entweder deinen Realschulabschluss nachzuholen oder aber Ausbildung. Wird nciht leicht mit 28, ist aber auch nicht vollkommen unmöglich. Bei gesundheitlichen Problemen muss es ja nicht grade was körperlich sehr anstrengendes sein. Kauffrau für Bürokommunikation? Einzelhandel (ist zwar anstrengend, aber auch nicht anstrengender als Putzen zu gehen). Kindergärtnerin, Hauswirtschafterin, Tagesmutter... die Liste ließe sich beliebig erweitern. Wichtig ist, dass du JETZT was unternimmst. Jünger wirst du nicht. Also nicht weiter auf die lange Bank schieben. Und nicht entmutigen lassen, wenn es nicht bei den ersten zehn Bewerbungen klappt. Es ist heutzutage halt nicht mehr einfach (und ich habe selbst genug Sch*ss davor, wie die Arbeitslage nächstes Jahr nach meinem Abschluss aussieht), aber unmöglich ist es nicht! Toi Toi Toi und nimm es dir direkt für Januar 2009 vor und fang jetzt schon an deine Unterlagen zusammen zu stellen und zu überlegen, was dich interessieren könnte und auch gesundheitlich machbar ist.

    Prinzipiell steht dir Unterhalt deiner Eltern bis zum Ende einer ersten beruflichen Ausbildung (sei es Ausbildung oder ein Studium) zu. Allerdings hast du nur zwei Möglichkeiten: entweder du gehst damit vor´s Sozialgericht und hoffst, dass das Gericht zu deinen Gunsten entscheidet... Oder vielleicht gibt es ja auch eine Möglichkeit, sich mit deiner Mutter im Guten zu einigen. Aber erwarte nicht allzuviel. Sie ist nicht verpflichtet, dich komplett zu finanzieren. Eine gewisse Eigenleistung sollte da auch schon drin sein. Für den Übergang: du könntest deine Einnahmen durch Nebenverdienst durchaus drastisch steigern. Bei 70-100€ sind das ja nur ca. 10-12 Stunden im Monat (gut, ich kenne den Stundenlohn bei euch nicht). Man kann auch neben der Schule mehr arbeiten. 10-12 Stunden in der Woche sind da auch drin (und ich weiß wovon ich rede, denn ich habe mit 16 angefangen neben der Schule zu arbeiten, an 2-4 Abenden in der Woche und trotzdem ein gutes Abi gemacht). Damit könntest du, je nach Stundenlohn, auf ca. 250-350€, evtl. sogar noch mehr, kommen. Und das zusätzlich zu dem Kindergeld und der Halbwaisenrente sollte dir eine kleine Wohnung oder besser noch ein WG Zimmer (ist meist günstiger) finanzieren können. Ich weiß nicht wo du wohnst, aber da wo die Mieten höher sind, ist es ja meist auch der Stundenlohn. Leicht wird es nicht, aber es ist machbar. Ich habe mein Studium mit weniger Unterstützung finanziert bekommen. Das schaffst du auch! Viel Glück!