Posts by yamato

    Vielleicht reicht es ja aus bei der Kontozahlung einfach einen passenden Verwendungszweck anzugeben, würde ich eh zur eigenen Absicherung tun.
    Ich hoffe die Barzahlungen vorher haben Sie sich auch quittieren lassen.


    Ansonsten würde ich das so auf sich beruhen lassen.
    1. Ein Pferd ist für Hartz 4 Empfänger nicht verboten
    2. Sie wissen nicht ob es sich um Schwarzarbeit handelt (vermutlich eher geringfügig angemeldet, Mehrarbeit schwarz und somit schwer nachweisbar)
    3. Wenn dann das Geld für das Pferd gar nicht mehr reicht wird es noch zu rheinischen Sauerbraten

    zu 2) Alleinerziehende ohne ausreichende Kindesbetreuung
    Aufstocker deren Einkommen nicht ausreicht die Familie zu ernähren
    erfolglose Selbständige
    Suchterkrankungen
    ältere Arbeitslose
    Querulanten


    Es gibt im SGB II Bereich ein paar Kunden, die würde ich (wenn ich Arbeitgeber wäre) nicht mal beschäftigen, wenn mir das Jobcenter für ein Jahr das gesamte Gehalt dazu zahlen würde. geschweige denn wenn ich die 8,50 €/h selber aufbringen müsste.

    Aber gut wen mein Ex Freund auch Unterhalt zahlen muss für mich wäre Hartz 4 eh hinfällig. Er ist als Soldat im Studium und verdient etwaaa 2,3k netto.
    hat jemand da schon erfahrung und kann mir sagen wieviel das da ungefähr wäre?

    Kann man so pauschal nicht sagen, weil die finanziellen Belastungen des Kindesvaters nicht bekannt sind.
    Würde ich mal pauschal mit 2100 € einsetzbaren Einkommen rechnen, wären es 274 € Kindesunterhalt und bis zu 626 € für Dich.

    Da kommt ggf. noch eine Anhörung des Ordnungswidrigkeitenteams, in der Kannst Du dann Deine Sicht der Dinge darlegen und dann entscheiden die im Rahmen ihres Ermessens ob ein Bußgeldbescheid erlassen wird oder nicht.


    Bei vielen Entscheidungen im Rahmen des SGB II hat der SB ein Ermessen und er ist verpflichtet dieses auszuüben, bedeutet im Endeffekt den Einzelfall von allen Seiten betrachten und dann im gesetzlich vorgegebenen Rahmen zu entscheiden.
    Der Satz selbst ist unnötig, entweder der SB hat sein Ermessen ausgeübt, dann brauch er es nicht reinschreiben oder er hat streng nach vorgegebenen Schema F entschieden, dann hilft der Satz später beim Sozialgericht ggf. auch nicht.

    Als ob das Jobcenter, wie von einigen hier gesagt Feuer unter dem Hintern machen würde.
    Ich glaube die meisten hier wissen, dass man sich mit ein bissel Intelligenz und freundlichen Auftreten jahrelang beim Jobcenter durchmogeln kann ohne die Finger zu sehr krümmen zu müssen. Mal ne Maßnahme im schlimmsten Fall ein 1-Euro Job, wenns hochkommt einmal im Monat ein Termin beim Vermittler.
    Solange man seine wenigen Termine wahrnimmt und dabei Arbeitswilligkeit vorspielt, gleichzeitig aber beim Vorstellungsgespräch über seine Hobbies (lange WOW spielen und nachts lange in der Disco abtanzen) spricht und seine nicht vorhandenen Kompetenzen in den Vordergrund rückt kann einem nicht viel passieren.

    Da Du ja schon ein gewisses Alter erreicht hast und ich Deinen bisherigen Lebenslauf nicht kenne.
    Solltest Du nach Rentenbeginn ins SGB XII rutschen (weil die Rente zu niedrig ist) gelten dort geringere Vermögensfreibeträge.


    Es könnte also Sinn machen vor einem solchen Antrag, wenn dann noch ein Großteil des Vermögens übrig ist, nochmal die alte Waschmaschine zu ersetzen oder beschädigte Möbelstücke oder ähnliches.

    Einen ausreichenden Grund für eine fristlose Kündigung sehe ich im Moment nicht, erst wenn die entsprechenden Mietrückstände tatsächlich aufgelaufen sind. Vielleicht zahlen die vollj. Kinder ja ihren Mietanteil noch.


    Außer Du erfüllst die Voraussetzungen des
    http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__573a.html


    Bei einem befristeten Mietvertrag würde ich diesen einfach auslaufen lassen und hoffen das 1/3 von Deinem Mieter zu erhalten.


    Vom Stromabdrehen würde ich auch abraten, außer er wird nicht mehr bezahlt.

    Hier fehlt aber ein Teil der Geschichte, ohne gerichtlichen oder notariellen Titel ist eine Pfändung gar nicht möglich.


    Ansonsten, sofern ein Titel existiert und Du kein Pfändungsschutzkonto hast kann hier erst mal das gesamte Guthaben gepfändet werden. Eine Ratenvereinbarung schützt davor nicht, außer es wurde ausdrücklich vereinbart auf Zwangsvollstreckung zu verzichten.


    Vor der Einführung des Pfändungsschutzkontos gab es die Möglichkeit sich durch gerichtlichen Beschluss einen zum Lebensunterhalt unabdingbaren Betrag schützen zu lassen, keine Ahnung ob das heute auch noch geht.

    Ich denke solange Nr. 2 nicht geklärt ist, spielt Nr. 1 keine Rolle.


    Du musst jetzt wohl oder übel den Bescheid abwarten und dann, bei Einstellung der Leistung, dagegen Widerspruch einlegen.
    Die Indizien sprechen natürlich gegen Dich.
    Du müsstest wohl Widerspruch einlegen und eine einstweilige Anordnung beim Sozialgericht beantragen. Dort können dann Dein Ex und Dein Vermieter ggf. als Zeugen vernommen werden

    Ich persönlich finde es erschreckend, dass Leute wir Du und Deine Freundin die Zukunft von Deutschland sind, da kann man sich schon ausrechnen, wie es in unserem Land bergab geht...

    Bei solchen Zukunftsaussichten kann man vielleicht doch Vorteile bei der Zuwanderung zumindest einiger iranischer, syrischer und afghanischer Flüchtlinge sehen. Von denen werden zumindest viele noch den Aufstiegswillen haben und auch bereit sein sich dafür ins Zeug zu legen.

    Scheinbar bewirbt sich der TE ja nur im "Osten" wo er herkommt, zumindest schließe ich das aus dem Eröffnungsbeitrag.
    Ich kann zwar verstehen, dass man gerne heimatnah arbeiten will, aber deswegen werden die suchenden Betriebe nicht alle in die jungen Bundesländer ziehen.
    Ggf. muss man sich dann halt auch mal nach BW oder BY bewerben, dort ist der Fachkräftemangel in diesem Bereich wohl eher vorhanden, vor allem bei mittelständischen Betrieben auf dem Land ohne glamouröse Produkte oder interessante Städte in der Nähe.

    Ihr solltet versuchen dem Jobcenter nachzuweisen wann der Gehaltseingang zu erwarten ist. Der AG sollte dies eigentlich wissen.


    Ist der Gehaltseingang tatsächlich erst im Februar, habt Ihr im Januar unverändert weiterhin Anspruch auf AlG2.
    Ist der Gehaltseingang im Januar könnt Ihr ein Überbrückungsdarlehen beantragen, was Ihr allerdings später zurückzahlen müsstet.


    Ist es nicht möglich den Gehaltseingang vorherzusagen, dann solltet Ihr das Darlehen beantragen, das kann ggf. später umgewandelt werden.


    PS: Wann kam denn der Aufhebungsbescheid, vielleicht war das Geld ja schon raus ?

    Naja Diskriminierung wegen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ist nicht verboten
    http://www.gesetze-im-internet.de/agg/__19.html


    Wobei das AGG eh nur bei größeren Vermietern (mehr als 50 Wohnungen) angewandt wird.
    Abgesehen davon können Sie bei einem Hartzer nichts pfänden, wenn der nicht zahlt oder Ihre Wohnung verwüstet bleiben Sie garantiert auf Ihren Kosten sitzen. Bei einem ordentlich geprüften erwerbstätigen Mieter (Schufa Selbstauskunft, Einkommensnachweise usw.) haben Sie zumindest eine Chance ggf. durch Lohnpfändung an Ihr Geld zu kommen.

    M.E. hat die Widerspruchsstelle hier recht. Es kann zwar für eine ehrenamtliche Tätigkeit bis zu 200 € Freibetrag geben, aber der Grundfreibetrag kann nicht höher sein als das Einkommen aus der ehrenamtlichen Tätigkeit. Weiterhin kann der Grundfreibetrag nur einmal abgezogen werden.
    Hierzu auch die fachlichen Weisungen der Bundesagentur zu § 11-11b Randnummer: 11.166 Beispiel 3 (Zu finden auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit)
    Evtl. kommt aber noch der Freibetrag nach § 11b Abs. 3 Nr. 1 dazu, zumindest aus dem o.g. Beispiel in den Hinweisen wäre das m.E. herauszulesen. Da bin ich mir aber nicht sicher. Wären aber immerhin nochmal 20 €

    Nein die KK kennt sein Einkommen nicht und geht deswegen erst mal von den Höchstbeträgen aus. Dem kann man entgegenwirken in dem man der KK sein Einkommen in der fraglichen Zeit nachweist. Dann wird der richtige Beitrag errechnet und der Rückstand festgesetzt.


    Ansonsten Arbeit suchen oder beim Jobcenter/Agentur für Arbeit (falls man Beiträge eingezahlt hat) melden.