Posts by ElkeReich

    Hallo,


    es geht um einen Umzug in ein anders Bundesland. Vom "neuem" Amt habe ich einen dicken Stapel an Antragsformulare erhalten, in welchem bis ins kleinste Detail private Dinge abgefragt werden, wie z.B. Scheidung, Unterhalte, Einkünfte meiner Kinder usw. Alles schon im "alten" Amt hinterlegt.


    Meine Frage: Muss man tatsächlich diesen Antrag komplett von vorne bis hinten bearbeiten (lassen) und sämtliche angeforderten Dokumente nochmals neu einreichen? Oder gibt es evtl. im Rahmen von "Amtshilfe" eine Zusammenarbeit dieser Ämter (Amt "neu" fordert von Amt "alt" vorhandene und geprüfte Unterlagen an), um so auf Amtsseite als auch auf Kundenseite effizienter vorzugehen?


    Danke und Gruß

    Diese Anträge solltest Du zunächst bei deinem derzeit zuständigen Amt stellen, und die Bescheinigung für die neue Wohnung vorlegen. Besprich mit deinem derzeitigen Sachbearbeiter, inwieweit die Gründe für eine doppelte Mietzahlung ausreichen. Eine Übernahme der von dir noch erwähnten Kosten dürfte nicht möglich sein.


    Es bietet sich übrigens immer an, zunächst den Kontakt zum Sachbearbeiter zu suchen. Dieser kennt Deine Gegebenheiten genau und wird normalerweise auch schnell Auskunft geben können.

    Danke, wurde gemacht. Leider konnte mir der Sachbearbeiter mangels Wissen keine Auskunft geben. Wir sollen nun erstmal alle Unterlagen einreichen und dann wird geprüft.

    Es stellt sich die Frage, ob das mit dem bestehenden Mietvertrag in Einklang zu bringen ist. Während Mieter von Wohnraum regelmäßig

    keine Möglichkeit haben, die Versorgung ihrer Wohnungen mit Fernseh- und Hörfunksignalen zu kündigen, wenn das Kabelfernsehen integraler Bestandteil des Mietvertrages ist, so gilt umgekehrt, dass es Sache des Vermieters ist, die Versorgung zu gewährleisten. Verträge sind einzuhalten.


    Wie kommt die Hausverwaltung also dazu, den Posten aus der Abrechnung zu streichen? Kann im Grunde nur zulässig sein, wenn Mieter und Vermieter den Mietvertrag insoweit einvernehmlich geändert haben. Eine einseitige Erklärung des Vermieters reicht nicht aus. Was ab 2024 ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Die Hausverwaltung hat den Posten aus dem Wirtschaftsplan gestrichen, da der Vertrag mit dem Anbieter aufgehoben wurde, also keine Zahlungen mehr laufen. Der Vermieter kann also auch nichts mehr umlegen.


    Mittlerweile ist bekannt, dass einige Verbände gegen diese o.g. neue Regelung vorgehen wollen.

    Hallo,


    bekanntermaßen hat das BGH das Nebenkostenprivileg beim Kabelfernsehen abgeschafft, der Vermieter/Hausverwaltung hatte dabei einen Sammelvertrag mit dem Telekommunikationsanbieter und legte die Kosten aus diesem Vertrag auf die Mieter um. Das Grundsicherungsamt musste in dem Fall auch die Kabelgebühren (die zudem wg. Sammelvertrag verbilligt waren) tragen (Nebenkostenprivileg).


    Das wurde nun abgeschafft. Die Hausverwaltung hat diesen Posten aus den Abrechnungen gestrichen, jeder Mieter "darf" sich selbst einen Anbieter suchen. Damit wird der Fernsehanschluss in Höhe von bisher 7,99 Euro auch nicht mehr vom Grundsicherungsamt berücksichtigt. Man muss die Kosten also künftig selbst tragen! Diese wurden zu allem Übel vom bisherigen Anbieter auf 14,99 Euro heraufgesetzt, wenn man den Vertrag fortführen möchte (da Einzelvertrag).


    Ist das so korrekt? Gibt es keine CHance mehr, einen Kabelanschluss in die Nebenkosten einzubringen, die dann als Wohnkosten vom Grundsicherungsamt berücksichtigt werden?

    Fernsehen über Internet ist leider über den Internetanbieter nochmals teurer, und über TVBT2 bekommt man nur eine kleine Senderauswahl, zumal sind keine entsprechenden Geräte vorhanden...


    Was für Alternativen hat man? Wird es hier evtl. Nachbesserungen vom Gesetzgeber geben?


    Danke und Gruß

    Hallo,

    ich bekomme Grundsicherung im Alter und werde u.a: aus gesundheitlichen Gründen demnächst in ein anders Bundesland umziehen. Dort habe ich bereits eine Wohnung und eine Zusicherung vom Grundsicherungsamt. Allerdings sind mir ein paar Punkte dabei völlig unklar, und möchte deshalb hier mal nachfragen:

    1. Das bisherige Grundsicherungsamt A zahlt die Grundsicherung und Mietzuschuss für die alte Wohnung noch bis Ende März. Der neue Mietvertrag beginnt aber bereits ab 1.3.2022. Eine Überschneidung lässt sich leider nicht vermeiden, weil ich in der alten Wohnung Schönheitsreparaturen ausführen lassen muss (bin selbst sehr krank und kann das nicht mehr so einfach), in der neuen Wohnung partiell Umbaumaßnahmen anstehen und der Umzug im laufenden Monat stattfindet. Ein nahtloser Wechsel ohne Doppelzahlung ist mir unmöglich.

    Frage: Ich möchte also die Grundsicherung für den neuen Wohnort ab 1.4.2022 beantragen. Aber bei welchem Amt stellt man dann die Kostenübernahme für die "Doppelmiete" der neuen Wohnung im Monat März, wenn doch das neue Grundsicherungsamt erst ab 1.4.2022 am neuen Wohnort zuständig ist und im März noch das alte Grundsicherungsamt für den alten Wohnort zahlt?


    2. Gibt es die Chance, dass das Grundsicherungsamt auch die Kosten für Um-Anmeldegebühren (Telefon, Ausweis usw.) übernimmt? Dann das "neue" Grundsicherungsamt oder noch das "alte"?


    Danke für eure Hilfe und viele Grüße

    Hallo,


    das Amt hat leider abgelehnt, die volle Miethöhe anzuerkennen, da diese rund 45 Euro (Vermieter hat schon gesenkt) über den "angemessenen" Grenzen liegt, obwohl der QM-Preis schon weit unter Mietspiegel und üblicher Vergleichsmiete liegt. Auch die familiären und gesundheitlichen Gründe wären in meinem Fall nicht für eine Ausnahme ausreichend. Ich frage mich, was denn noch für Gründe vorliegen müssen, damit ein Mehrbedarf in dieser Höhe anerkannt werden würde? Vielleicht habe ich auch nicht ausreichend genug begründet? Fakt ist, dass ich nicht mehr alleine ohne Hilfe leben kann und mein Sohn mir täglich helfenm muss. Ich kann nicht verlangen, dass dieser jeden Tag 50 km zu mir fährt, deshalb der Umzug in seine Nähe.


    Eine weiter Frage ist, wie man eine "doppelte Mietzahlung" vermeiden sol? Ich kann doch nicht nahtlos eine Tür abschließen und sofort in die neue Wohnung einziehen. Die muss renoviert werden, Küche eingebaut werden und und und..


    Danke für Hilfe.

    Hallo,


    ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 68 Jahre alt und wohne in einer großen Metropole. Ich bin Rentnerin mit Grundsicherung. Die letzten 20 Jahre habe ich meine Mutter gepflegt, die vor wenigen Jahren leider aufgrund Krankheit verstarb. Seit dem bin ich völlig allein. Meine derzeitige Wohnung ist mit 55qm etwas zu groß und zu teuer, wird vom Amt aber akzeptiert. Ich habe aber einen Sohn, der 50 km weit weg wohnt, welcher aber beruflich sehr eingespannt ist.


    Vor 2 Monaten hatte ich zwei Herzinfarkte hintereinander und mir geht es auch nicht gut. Aus diesem Grund würde ich gerne in die Nähe von meinem Sohn ziehen, der in einem anderen Landkreis wohnt - zum kümmern. Er würde evtl. eine kleine Wohnung an mich vermieten können, 40qm. Diese Wohnung ist auch preiswerter als meine jetzige, wäre aber dennoch (90,-) über der "angemessenen" Höhe; der Mietspiegel ist noch sehr viel höher, mein Sohn würde bereits unter Markwert vermieten ..., zahlt aber die Wohnung auch noch ab und ist auch nicht dolle aufgestellt.


    Meine Fragen zum Vorgehen: Welche Schritte in welcher Reihenfolge sind nötig für den Umzug? Wo fange ich an? Ich würde gern Umzugshilfe beantragen, da ich körperlich zu schwach bin...


    Mich bewegen Fragen wie: Muss ich z.B. zuerst den neuen Mietvertrag (ohne Unterschrift) beim "neuen" Grundsicherungsamt einreichen und fragen, ob dieser genehmigt wird? Was, wenn dieser abgelehnt wird? Wann darf ich das Mietverhältnis abschließen, bedarf es einer schriftlichen Bestätigung?


    Wann kommt das "alte" Grundsicherungsamt ins Spiel? Ich m uss mich dort ja abmelden und möchte dort Umzugsbeihilfe beantragen. Das geht doch aber erst, wenn ich einen neuen unterschriebenen und genehmigten Mietvertrag habe, oder? benötigt das "alte" Amt eine Bescheingung o.ä. vom "neuen" Amt?

    Was muss ich noch beachten?


    Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen und kann diese mit mir teilen, würde mich freuen.


    Elke