Posts by Sirius_

    Danke für eure Antworten. Ja ich denke da habe ich wohl zu viel hineininterpretiert.


    Das mit dem "einziger Ansprechpartner für viele ältere Menschen" ist ein guter Punkt. Finde es gut wenn SBs oder allgemein jeder Mensch auf ältere Menschen Rücksicht nimmt.


    Ich habe mal eine andere Frage: Was ist eig. der entscheidende Unterschied zwischen Grundsicherung und Erwerbsminderungsrente? Für beides muss man erwerbsgemindert sein aber für die EM-Rente muss ja auch glaube ich 5 Jahre in der DRV versichert sein und 3 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt haben.


    Aber wieso beantragen manche EM-Rente und bleiben nicht einfach in der Grundsicherung? Die Voraussetzungen für den Bezug einer EM-Rente sind ja höher als für die Grundsicherung. Es kann ja sogar sein dass man im Ausnahmefall nie auf die 3 Jahre Pflichtbeiträge kommt, dann kann man ja auch nie eine EM-Rente beantragen, obwohl man vielleicht lebenslang voll erwerbsgemindert ist. Wieso ist also EM-Rente teilweise so ein großes Thema wenn man auch "einfach" Grundsicherung beziehen könnte?

    Hallo, ich habe dieses Jahr von Januar bis Juli Gehalt bezogen. Seit August beziehe ich Grundsicherung vom Sozialamt. Ich könnte im Frühjahr nächsten Jahres logischerweise eine Steuererklärung einreichen und würde die Lohnsteuer von Januar bis Juli erstattet bekommen.


    Frage: Bin ich durch meinen Sozialhilfebezug gesetzlich verpflichtet eine Steuererklärung einzureichen? Ich gehe mal davon aus die Erstattung zählt als Einkommen und ich muss diese dem Sozialamt überweisen? Bzw. die Erstattung wird vom monatlichen Grundsicherungsbetrag abgezogen?


    Muss ich dem Sozialamt den Steuerbescheid vorlegen oder sehen die durch die Steuer-ID (die man ja angeben musste bei Antragsstellung) sowieso dass ich eine Erstattung bekommen habe bzw. bekommen das vom Finanzamt mitgeteilt?


    Angenommen man würde keine Sozialhilfe mehr beziehen in dem Moment in dem die Erstattung ausbezahlt wird, muss die Erstattung dann trotzdem an das Sozialamt gezahlt werden? Auch wenn man, erst nach 2 Jahren die Steuererklärung einreichen würde? Und man seit 2 Jahren nicht mehr Sozialhilfe bezieht?


    Keine Ahnung ob das stimmt aber hier auf der Seite habe ich folgendes gelesen:


    "Das Jobcenter berücksichtigt immer den Zeitpunkt, zu dem die Erstattung auf Ihrem Konto eingeht, nicht den Zeitpunkt, wann Sie Ihren Bescheid bekommen. Wenn möglich, sollten Sie also versuchen, eine Erstattung in einer Zeit zu bekommen, in der Sie gerade keine Hartz IV-Leistungen bekommen."


    https://www.gegen-hartz.de/ste…klaerung_angegeben_werden


    Falls das stimmen sollte, würde es ja Sinn machen die Steuererklärung erst so spät wie möglich einzureichen, in der Hoffnung dass man da kein Sozialhilfebezug mehr hat. Also spätestens oder wenn überhaupt, kurz vor Verjährung der Steuererstattung. Falls das stimmen sollte.

    Hallo, mehrere Fragen:


    Letztens meinte die SB vom Sozialamt bei dem ich Grundsicherung beziehe am Telefon so oder so ähnlich "Wissen Sie eig. dass Ihnen bei Bezug von Grundsicherung keine Maßnahmen angeboten werden? Sie bekommen das gleiche Geld wie bei ALG 2 aber das wars auch schon." Dann fragte sie mich noch was ich beruflich so vorhabe. Ich meinte dann dass ich vorhabe wieder zu studieren und dass ich nicht wisse ob die Maßnahmen des JC immer so hilfreich seien und dann meinte sie "Ich sage das nur weil viele Menschen die Grundsicherung beziehen mir als SB sagen dass sie es schade finden würden dass sie keine Maßnahmen angeboten bekommen könnten." Sie meinte auch noch dass man in der Grundsicherung nichts an verdientem Gehalt behalten kann und beim JC immerhin 100 Euro Freibetrag.


    Erstens wundert mich das, weil ich ehrlich gesagt immer nur das Gegenteil gehört habe, also dass Leute froh seien Grundsicherung zu beziehen, weil sie da Ihre Ruhe vor dem JC hätten und ich habe noch nie gehört dass jemand sagte "Boah, hat das JC mir eine tolle Maßnahme angeboten!". Ich meine Berufsberatung etc. kann man ja auch alles selber beantragen/sich drum kümmern, auch ohne JC.


    Hörte sich für mich so ein wenig an wie eine subtile Aufforderung im Sinne von "Verzichten sie doch bitte auf Grundsicherung und beantragen sie ALG 2.", getarnt als gut gemeinter Ratschlag oder interpretiere ich da zu viel hinein?


    Jetzt ist es auch noch so dass ich da ich ja privatversichert bin die Beiträge übernommen bekomme vom Sozialamt und ist dass nicht ein zusätzlicher Dorn im Auge vom Sozialamt?


    Oder gibt es derlei Erwägungen nicht und es ist einfach so "wenn man voll erwerbsgemindert ist, dann lässt das Sozialamt einen in Ruhe"?


    Das will ich jetzt mal nicht hoffen aber mal angenommen man ist auf langfristigen Bezug von Grundsicherung angewiesen. Muss man dann Weiterbewilligungsanträge stellen? Solange man voll erwerbsgemindert ist und sich einkommenstechnisch nichts ändert, müsste man doch in jeden Fall weiterbewilligt werden?


    Gibt es Fälle von Leuten die von Grundsicherung auf ALG 2 "abgeschoben" wurden oder existieren solche kostentechnischen Erwägungen von seitens der Sozialämter nicht?


    Wie würdet ihr den Anruf der SB interpretieren? Ist ja manchmal wirklich so dass man zuerst das formale mit Anträgen usw. macht und dann einem der SB metaphorisch auf die Schultern klopft und einem dann pseudo kumpelhaft smalltalkmäßig noch andere Fragen stellt und auf die Rückfrage ob das jetzt Teil des normalen Verfahrens sei kommt nur ein "Hat mich rein privat interessiert/war einfach neugierig/nein das ist nicht relevant/wollte nur einen Tipp geben."


    Also nicht jeder SB macht das aber manche. Mal abgesehen davon dass privater Smallltalk in der Behördenkommunikation nichts zu suchen hat und dieser "private" Smalltalk auch nicht privat sondern beruflich motiviert ist und etwaige Erkenntnisse in die Beantragung miteinfließen.


    Das ist einfach unprofessionell. Mich fragte auch mal eine Bankmitarbeiterin NACH der Antragsstellung "Was machen sie so beruflich?" und ich so "Ist das relevant für den Antrag?". Sie so "Nein, hat mich PRIVAT interessiert."


    Na klar, die Bankmitarbeiterin interessiert sich privat für mich und würde am liebsten mit mir einen Kaffee trinken gehen, wers glaubt, wird selig.


    Mal abgesehen davon dass aufgrund des Machtgefälles von SB zu Kunde solche "Privatgespräche" sowieso moralisch fragwürdig sind und verboten gehören bzw. sehr wahrscheinlich auch bereits verboten oder eine Grauzone sind und die Daten durch Täuschung erlangt wurden. Täuschung weil man vorgibt es wäre privat, obwohl es eig. beruflich ist und so auch ohne Einwilligung und Kenntnis des Kunden verwendet wird.


    Auch wenn es natürlich wirklich SBs gibt die einfach sehr freundlich und sozial sind und sich wirklich für die Menschen interessieren. Es ist nicht immer einfach zu erkennen was gerade Sache ist, das einzige was da hilft ist Menschenkenntnis.

    Hallo, ich habe aktuell bei meiner Bank noch ein Girokonto dass für Studierende und Auszubildende ist. Aktuell studiere ich jedoch nicht mehr und beziehe Grundsicherung. Muss ich der Bank das mitteilen? Muss ich somit das Kontomodell wechseln und muss ich Kontogebühren zahlen? Ich habe nicht viel im Internet gefunden aber mein bisheriges Konto ist kostenlos und ich habe gelesen dass Banken bei Sozialhilfeempfängern oft zu hohe Gebühren verlangen. Ich habe auch mal gehört dass man bei Sozialhilfebezug von Gebühren freigestellt ist, stimmt das?


    Wenn ich jetzt "vergesse" meiner Bank Bescheid zu geben, könnte sich das negativ auswirken oder muss ich dann einfach nur die Gebühren rückwirkend bezahlen? Sollte ich wieder studieren, müsste ich ja dann sowieso wieder umständlich zurückwechseln in mein aktuelles Kontomodell bzw. würde das dann ja logischerweise machen.


    Meine "Kundenberaterin" mit der ich nur 1-2 Mal zu tun haben (musste), ist eher eine Art "Werbemaklerin" die sowieso rein daran interessiert ist möglichst viele "Service"leistungen und Werbesachen einem anzudrehen. Kaum hatte ich damals Gehalt kam sie an und meinte "Wie ich gehört habe, verdienen sie ja jetzt GELD." Also wirklich erpicht mich mit ihr über ein anderes Kontomodell zu diskutieren bin ich wirklich nicht. Leider kann man nicht sagen dass man gar keine Kundenberaterin möchte/braucht. Die Servicemitarbeiter vor Ort oder in der Hotline sind sowieso 100 Mal kompetenter und freundlicher.


    Zahlt ihr Kontogebühren? Was für ein Kontomodell habt ihr? (falls ihr auch Sozialhilfe bezieht)

    Hallo, darf ein Jobcenter die Eltern kontaktieren um festzustellen ob ein Unterhaltsanspruch gegen einen U25 Leistungsbezieher vorliegt? Ist es Ermessenssache vom SB oder hat der SB selbst keine Wahl als die Eltern zu kontaktieren oder kann er auch auf andere überprüfen ob ein Unterhaltsanspruch wahrscheinlich oder gegeben ist?


    Es besteht doch das Sozialgeheimnis. Wird das Sozialgeheimnis nicht gegenüber den Eltern verletzt, weil der Leistungsbezieher vielleicht gar nicht möchte dass seine Eltern davon wissen dass er Leistungen bezieht?


    Oder ist das Auskunftsinteresse von Seiten des Jobcenters einfach höher?


    Ist es meistens oder immer so dass das Jobcenter so etwas macht oder ist das eher ein Ausnahmefall?

    Leider gibt es hier keine Editierfunktion...


    Ich habe noch eine etwas kompliziertere Frage: Ich bin aktuell noch privatversichert und die PKV "lässt mich auch nicht raus", da man in Deutschland ja nicht nicht versichert sein kann und das ist ja auch gut so. Nur ist es ja nicht so einfach in die GKV wieder reinzukommen. Familienversicherung geht bis 25 aber nur mit Studium, es wird aber aktuell geprüft ob das aufgrund der Erwerbsminderung nicht vielleicht trotzdem geht. Freiwillig gesetzlich wird aktuell auch geprüft.


    Jetzt ist es aber so die Beiträge für diesen Monat hat die PKV logischerweise schon eingezogen und die meinten dass sie die Beiträge von 50% auf 100% erhöhen würden, da es ja keinen AG mehr gibt der paritär den hälftigen Betrag zahlt.


    Die Grundsicherung meinte Sie müsste die Beiträge nur teilweise (Pflichtteil) und die PKV Beiträge auch nur dann übernehmen wenn GKV keine Option wäre. Solange die GKV keine Ablehnungsbescheide erstellt hat, übernehmen die gar nichts.


    Ist das rechtens? Wenn die PKV Beiträge jetzt auch noch steigen, dann kann ich sie mir absolut nicht mehr leisten. Kann ich mir die irgendwie stunden lassen oder Ratenzahlung vereinbaren? Habe von der PKV schriftlich noch nichts. Alle Auskünfte habe ich am Telefon bekommen (ich hab angerufen).

    Ergänzung: Ich habe beim Hauptantrag vergessen anzukreuzen "Ich habe KEIN erhebliches Vermögen."


    Der SB meint ich soll jetzt nochmal den kompletten Hauptantrag ausfüllen.


    Empfinde ich als Schikane. Reicht nicht auch die einfache Angabe "Ich bestätige hiermit dass ich kein erhebliches Vermögen besitze"?

    Hallo,


    Ich beziehe für diesen Monat noch Grundsicherung, da meine Erwerbsminderung aber diesen Monat endet und neu beantragt wurde von mir (läuft noch), hat mich die Grundsicherung gebeten beim Jobcenter U25 einen Antrag zu stellen. Habe ich getan und ich habe eine ganze Liste von benötigten Unterlagen bekommen.


    Da der Antrag bei der Grundsicherung so einfach war und der Arbeitslosengeld 2 Antrag gefühlt 5x so viele Dokumente verlangt, wollte ich hier mal nachfragen ob wirklich alle Unterlagen benötigt werden.


    Im Raum steht auch die Frage ob es jetzt schon Sinn dem Jobcenter alle Unterlagen zu geben, da es ja sein kann dass die erneute Erwerbsminderung bejaht wird und dann wäre das Jobcenter sowieso von vornherein ab September gar nicht zuständig, sondern weiterhin die Grundsicherung. Oder macht es trotzdem Sinn? Damit alles schneller geht, sollte das Jobcenter doch zuständig sein?


    Ich soll zusätzlich zum bereits eingereichten Hauptantrag, einen Antrag EK (Einkommen) einreichen. Macht Sinn. Dazu noch 2x UH3 (evtl. Unterhaltsansprüche) von den Eltern ausfüllen lassen. Muss ich bzw. müssen die das? Ich weiß dass meine Eltern keinen Unterhalt leisten müssen, da ihr Einkommen dafür zu niedrig ist.


    Dann wird eine Telefonnummer und E-Mail verlangt. Telefon habe ich bereits abgelangt, ich habe meine E-Mail angegeben und finde das reicht. Kopie Personalausweis. Macht denke ich mal auch Sinn.


    Sozialversicherungsnummer, Steuer-ID. (von beidem ein schriftlicher Nachweis). Nachweis Kundennummer bei der Arbeitsagentur (ggf. telefonisch erfragen und falls nicht existierend dem Jobcenter das schriftlich mitteilen, steht da)


    Beendigungsbescheid Grundsicherung. (geht ja nur falls Erwerbsminderung verneint wird.) Bescheid von der Deutschen Rentenversicherung. Kontoauszüge der letzten 3 Monate macht auch Sinn.


    Habe schon einen Mietvertrag vorab eingereicht, der alles wichtige abdeckte, aber es wurde jetzt der VOLLSTÄNDIGE Mietvertrag gefordert. Alle anderen Seiten sind absolut uninteressant für das Jobcenter aber reiche ich dann eben doch ein.


    Mir fällt auf dass das Jobcenter weitaus mehr Unterlagen als die Grundsicherung möchte. Der Grundsicherung hat beispielsweise nicht den vollständigen Mietvertrag verlangt. Denen hat genügt was ich ihnen geschickt habe.


    Wohnungsgröße wird benötigt. Die ist recht klein aber steht leider nicht im Mietvertrag. Dem Jobcenter habe ich bereits untersagt meinen Vermieter zu kontaktieren und ich weiß auch dass die das nicht dürfen. Wie weise ich das jetzt nach? Ich will logischerweise auch nicht dass mein Vermieter weiß dass ich ALG 2 beziehe.


    Habe jetzt schon dass Gefühl dass mein SB angepisst ist weil wir nicht telefoniert haben (hatten es beide tagelang nicht geschafft uns gegenseitig zu erreichen, dann habe ich meine Telefonnummer zurückgenommen und auf meine E-Mail verwiesen). Aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor, mal schauen...