Posts by RalligerRolf

    Geht es jetzt um Alg1 oder Alg2? Deine Schilderung ist sehr verworren. Denn unter Umständen wird das Alg1 fiktiv bemessen, weil es eine Rehaausbildung war. Dann braucht ihr vielleicht gar keine ALG2 Aufstockung.


    Wenn du während des Alg1 zur stationären Reha musst, gibt es sicher Leistungen des zuständigen Rehaträgers, z. B. Übergangsgeld von der DRV. Ansonsten musst du natürlich verfügbar sein, wenn du Alg1 willst. Ob man eine Selbstständigkeit fördert, musst du dann mit dem Vermittler besprechen.

    ALG2 wäre jetzt in Frage gekommen, da wir ja beide berufstätig sind, das haben wir aber aus oben genannten Gründen abgelehnt bzw uns dann doch umentschieden in Anspruch zu nehmen.
    Auf ALG1 wird es mit Bestehen meiner Abschlussprüfung hinauslaufen, da ich weder im jetzigen Betrieb übernommen werden kann, noch direkt woanders anfangen werde zu arbeiten.

    Hallo,

    mir geistern momentan einfach so viele Gedanken und Fragen durch den Kopf, die ich jetzt einfach mal niederschreiben muss.

    Kurz zu mir und meiner Situation:
    Ich bin 30 Jahre alt und wohne zusammen mit meiner Freundin in einer kleinen gemütlichen Wohnung.
    Wir sind beide Berufstätig(Vollzeit) und kamen bisher ohne finanzielle Hilfe zurecht.
    In meinen 30 Jahren habe ich viele Ausbildungen angefangen, doch konnte sie krankheitsbedingt nie zu Ende bringen.
    Neben vielen ambulanten Therapien, war ich bereits mehrere Male in vollstationärer Behandlung und habe einen Grad der Behinderung von 70.
    Dank meiner sehr bemühten Beraterin seitens der Agentur für Arbeit(Reha-Abteilung) habe ich abermals die Chance auf eine Ausbildung bekommen und stehe nun kurz vor meiner Abschlussprüfung(Juni 2021).
    Ein Grund zur Freude möchte man meinen, doch die Frage nach dem Danach bereitet mir schon wieder Kopfzerbrechen.

    Coronabedingt bekam meine Freundin mehrere Monate lang Kurzarbeitergeld, weshalb wir einen Antrag auf ALG2 gestellt haben.
    Daraufhin bekamen wir einen Brief mit weiteren Anlagen, welche ich durchgesehen hatte und mit meiner Freundin beschloss voll und ganz darauf zu verzichten.
    Ausschlaggebende Gründe dafür waren, dass sie ab März wieder arbeiten gehen darf, mal schauen wie lange das anhält und , dass wir uns einfach nicht komplett gläsern machen wollen.
    Diesen Standpunkt haben wir auch der zuständigen Bearbeiterin mitgeteilt, welche uns vorschlug, die Anträge erstmal ruhen zu lassen und für den Fall, dass meine Freundin wieder in Kurzarbeit gehen muss, wir uns doch einfach melden sollen, falls wir den Vorgang dann wieder ins Rollen bringen möchten.

    Auf Grund des bevorstehenden Endes der Ausbildung, sollten wir uns bereits jetzt Arbeitslos, bzw beim Jobcenter melden, was ich bereits getan habe.
    Nach diesem Telefonat, bekam ich eine Eingliederungsvereinbarung per Post zugeschickt und allein bei dem Gedanken, dass irgendeine Fremdperson für mich Entscheidungen trifft, schnürt es mir die Luft ab.
    Ich für meinen Teil, werde nach der Ausbildung nochmal in vollstationäre Therapie gehen und im Anschluss würde ich mich nebenberuflich gerne selbstständig machen...klingt in dem Kontext wahrscheinlich völlig realitätsfern.^^
    Nun weiß ich nicht, ob ich die EGV unterschreiben soll oder nicht?!
    Fakt ist, ich werde nach der Ausbildung auf Geld angewiesen sein (ALG1) und, lassen wir die Krankschreibung jetzt mal außer Acht, wird das ja auch gewisse Gegenleistungen erfordern?!

    Eventuell kann ja Jemand etwas Licht in meinen letzten Absatz bringen, vielen Dank schonmal im Voraus!