Posts by frachdochnich

    Vorab: also ich lese nun schon eine ganze Weile in verschiedenen Foren zum Thema mit, angemeldet bin ich aber -bewusst- nur hier. Nach allem, was ich bislang so gelesen habe, gibt es Tips, wie man sich möglichst um Arbeit drückt, eher in den anderen Foren, hier weniger.


    IÜ. sehe ich es wie Turtle, es ist eine reine Mutmaßung von Dir, dass es sich um eine andere Stelle handelt als die, auf die Du Dich beworben hast.

    Wenn Du tatsächlich einen dringenden Zahnarzttermin hast, ruf halt an und verschieb den Termin.

    Gerade wenn Du von Deinem Zahnarzt eine Rechnung erwartest, wäre es doch super, Arbeit und damit mehr Geld zur Verfügung zu haben.

    Mein Vater ist vor 5 Jahren verstorben, er hatte von seinem Vater die kompletten Besitztümer vorher überschrieben bekommen.

    Das ist der Opa, der nun im Pflegeheim ist, richtig?

    Wann war die Übertragung? Wenn der Schenker binnen 10 Jahren ab Schenkung verarmt, kann er -bzw nach Überleitung das Sozialamt- die Schenkung zurückfordern bzw Wertersatz verlangen. Da der Beschenkte verstorben ist, richten sich die Ansprüche gegen die Erben des Beschenkten.

    Später wurde alles an meine Mutter zurück überschrieben da ich und meine Zwillingsschwester noch BaföG erhielten.

    Aha, kenne mich im BaföG nicht aus, Vermögen verschieben, um Leistungen zu bekommen, ist aber auch dort sicher nicht vorgesehen. Ihr habt hoffentlich die Erbschaft bzw Übertragung dort angegeben?


    Nun ist die Frage ob das Sozialamt Ansprüche irgendwelcher Art, zum Beispiel wegen der Vererbung seiner Besitztümer

    Erst Sterben macht Erben! Hier wurde bisher vom Opa nichts vererbt, sondern verschenkt, daher verstehe ich den Satz nicht wirklich.

    Außerdem besitzt er noch ein Auto mit einem Restwert von ca. 9000 €. Dies soll verkauft werden da es die Ersparnisse noch weiter anknabbert, inwiefern kann es dort Probleme geben falls das Auto an meine Mutter zu einem deutlich niedrigeren Verkaufspreis verkauft wird

    Mal abgesehen von der rechtlichen Seite: es handelt sich um Vermögen des Großvaters, der aus seinem Einkommen seinen Unterhalt nicht mehr decken kann. Man hat schon fast das gesamte Vermögen bekommen, ist dennoch angeblich nicht in der Lage, die Differenz zu decken und versucht nun auf Teufel komm raus, den Rest kostenfrei bzw günstig zu bekommen, damit die Allgemeinheit danach für Opa aufkommt. Ernsthaft? Es ist Aufgabe der Sozialhilfe, eine akute Notlage abzufangen, nicht Vermögen für spätere Erbrn zu erhalten.


    Rechtlich ist es eine gemischte Schenkung, die ebenfalls nach Par. 528 BGB zurückgefordert werden kann / muss.


    Gruß

    frachdochnich

    Hallo KaiKai,

    für Grundsicherung nach SGB XII gilt für eine Einzelperson ein Vermögensfreibetrag von 5.000 Euro, also bzgl des angesparten Geldes eigentlich kein Problem.

    Die Geldgeschenke sind allerdings Einkommen und grundsätzlich im Zuflussmonat anzurechnen.

    Wie nah war denn die Verwandschaft und wie hoch die Beträge?

    Gruß

    frachdochnich