Posts by meistergeld21

    Hallo liebes Forum,


    eine Bekannte hat folgendes an mich herangetragen und ich weiß nicht recht, was ich ihr raten soll.


    Sie (25 Jahre alt) beginnt im nächsten Jahr ihre erste Ausbildung, bei der sie netto etwa 700€ an Gehalt (sie meinte, dass es wahrscheinlich doch eher weniger wird) bekommen würde. Zurzeit lebt sie bei Freunden, da sie zu ihrer Familie den Kontakt abgebrochen hat. Allerdings ist der aktuelle Wohnort 50 Kilometer von der Ausbildungsfirma entfernt.


    Wäre es richtig ihr zu raten, eine Bedarfsgemeinschaft in Betracht zu ziehen? Oder vielleicht Berufsausbildungshilfe? Dann könnte sie nach einer eigenen Wohnung suchen und eventuell Unterstüzung bekommen, oder?


    Für Antworten bedanke ich mich im Voraus!


    Beste Grüße

    - er kann nur ALGll erhalten, wenn er in der Lage ist, mehr als 3 Stunden noch neben seinem Studium dem Arbeitsmarkt bereit zu stehen. Was heißt dies, muss er dann auch arbeiten? Was ?

    Ja, das bedeutet, dass er arbeiten muss. Soll heißen: Alle Arten von Arbeit, die er ausführen kann, sei es gelernter Beruf oder nicht etc. Wenn das nicht möglich ist, so stünde ihm meiner Meinung nach die Grundsicherung nach SGB XII (Sozialhilfe) zu. Ich würde mich da aber nochmal genauer informieren, besonders wegen seiner Behinderung. Haben sie dir am Telefon keine weiteren Ansprechpartner ihrer Abteilung genannt?

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass du noch einen Anspruch auf Bafög haben solltest. Hats du vielleicht die Regelstudienzeit schon deutlich überschritten?


    Meine Antwort kommt etwas spät, deshalb die Frage; hast du da angerufen und neue Erkenntnisse bekommen können?

    Ich würde mir an deiner Stelle keine Sorgen machen, solange du alles ausreichend nachweisen kannst. Eine schriftliche Erklärung deiner Freundin, Überweisungsnachweise etc. solltest du, wie es HTK bereits vorgeschlagen hat, unaufgefordert und möglichst zeitnah dem Sozialamt zeigen. Mit detaillierter Darlegung sollte sich dann eigentlich alles problemlos regeln lassen.


    Beste Grüße!

    Hallo,


    das ist wirklich absolut ärgerlich!! Ich kann den anderen nur zustimmen und dir raten, auf unzureichende Beratung zu plädieren.


    Ich weiß, dass Email-Verkehr sehr nervend sein kann, aber Sachen wie diese sollten immer schriftlich festgehalten werden. Sonst hast du das Problem wie auch jetzt, dass du dieses Telefonat nicht nachweisen kannst, beziehungsweise was da genau besprochen wurde. Lass dir deshlab immer eine schriftliche Bestätigung via Mail zukommen, wenn du mit den Leuten vom Arbeitsamt telefoniert hast. Selbst wenn die sich verzetteln, hast du dann was zum Vorlegen!!


    Hat sich bisher denn noch weiteres ergeben?

    Hallo!


    Ich kann leider nicht genau sagen, ob die Mitarbeiter vom Jobcenter soetwas sagen dürfen oder nicht. Was ich aber weiß, ist, das es doch häufiger vorkommt. Ich denke, das liegt hauptsächlich darin begründet, dass sie einen zu schnellen Handlungen bringen wollen, damit sich bei denen die Aufgaben nicht noch weiter auf dem Schreibtisch stapeln. Deshalb eine solche extreme Aussage, schließlich haben sie sicher häufiger mit Personen zu tun, die selbst bei Mahnungen nicht reagieren.


    Ich schließe mich an dieser Stelle Turtle an und sage, dass an der Aussage der Frau vom Jobcenter halb was dran ist. Ja, sie können einem in der Situation das ALG2 versagen, aber eben "nur" teilweise.


    Hat sich da bereits mehr ergeben? Also gab es bisher weitere Informationen seitens des Jobcenters?