Posts by DTDT

    Hey Leute,

    ganz kurz zu mir. Ich bin 19, beziehe Bafög ihv. 243€ und wohne mit meiner alleinerziehendeb Mutter und bilde mit meinen 2 weiteren Geschwistern eine BG. Wobei meine älteste Schwester ihre eigene BG hat, da sie über 25 ist.



    ich hab zur Zeit ein paar Probleme mit dem JC. Ich habe vor ein paar Tagen eine Anhörung bekommen und muss mich zu einem Sachverhalt äußern. Kurzgefasst geht es darum, dass ich einen Minijob ausübe (JC wusste von anfang an bescheid, Kontoauszüge & Entgeltbescheide wurden direkt weitergeleitet). Naja die ersten 5 Monate hab ich in meinem Job sehr wenig verdient (98€-280€) und das JC meinte zu mir wir müssen erstmal von 450€ ausgehen, da wir das noch nicht einschätzen können. Ab Mai bleib mein Einkommen bis jetzt bei um die 300€. Nun hab ich, weil man von einem Einkommen von 450€ ausging Miete ihv. 280€ monatlich zahlen müssen (Gesamtmiete beträgt 730€). Dies geht bis heute noch so. Ich hab das JC gebeten die Miete wie vor meinem Job es so war wieder komplett zu übernehmen, da ich das Geld an manchen Monaten überhaupt nicht zur Verfügung hatte. Es gab Monate wo ich um die 100 Euro verdient habe und 280 Euro Miete zahlen musste. Meine SB meinte nur ja ihre Geschwister kriegen Unterhaltsvorschuss sie kriegen Kindergeld irgendwie. werden sie es schon schaffen zu zahlen. Davor meinte sie auch ich müsste bis zum Bewilligungszeitraumende warten, damit eine korrekte Anrechnung meines Einkommens erfolgen kann! Nachdem ich dann hier mein Problem geschildert hab, hat man mir geraten eine sofortige Anrechnung zu bitten.



    Dies hab ich auch getan und TADA - ich solle dem JC doch bitte um die 414 € zurückzahlen. Begründung ich hätte zu den Zeiten ... Leistungen zu Unrecht bezogen, da ich in dem Zeitraum Einkommen aus meiner geringfügigen Beschäftigung erhalten habe.

    Außerdem steht jetzt plötzlich da, dass nur in zwei Monaten ein geschätztes Einkommen von 450 Euro angerechnet wurden. Jetzt frag ich einfach nur WIESO sie so tun, als würden sie erst jetzt davon Bescheid wissen?? Ich gebe mal ein Beispiel: Ich soll KdU im Monat Dezember zurückzahlen ihv 68,15€ und habe in diesem Monat NUR 98€ verdient!! Hier frage ich mich auch was mit den 100€ Freibetrag ist, worüber ich so viel gelesen hatte. Auf dem Bescheid, wo meine SB alles „korrekt“ angerechnet hat sieht man im Monat Dezember zb. dass als Einkommen die 98 Euro, Bafög 243 Euro und Kindergeld 204 Euro stehen. und als Abzüge dann zweimal „Freibetrag“ ihv 30€ (§82 abs. 3 sgb xii & §11b abs. 3 sgb ii) und eine Versicherungspauschale für Kindergeld ihv. 30.



    Nun frag ich mich: WIESO musste ich dann 280€ Miete zahlen, wenn nur in zwei Monaten ein Einkommen von 450€ angerechnet wurden. Und WIESO habe ich nicht wie jeder andere ein Freibetrag von 100€. und WAS kann ich jetzt in diese Erklärung schreiben? Ich bin mega verzweifelt. Es zieht mich einfach nur runter und ich habe gar keine Lust mehr zu arbeiten, obwohl ich meinen Job liebe. Ich wäre sowas von bereit abzüglich meines Freibetrages 80% abzudrücken, aber so hab ich ja laut dem Bescheid auf mein Einkommen von 98 Euro nur zwei mal den Freibetrag von 30€. Verstehe ich absolut alles falsch, oder was meint ihr woran kann das alles liegen..?

    Moin Leute,


    ich bin auf das Forum aufmerksam geworden und hoffe, dass Ihr mir bei meinem "Problemchen" helfen könntet.


    Kurz zur allgemeinen Info.


    Ich bin 19, Schülerin und kriege Bafög i.H.v 243 € (Schulausbildung) und übe seit Dezember 2019 eine geringfügige Beschäftigung aus, wobei ich wenn es hoch kommt im Monat um die 280-300 € bekomme.

    Außerdem lebe ich in einer Bedarfsgemeinschaft mit meiner allein-erziehenden Mutter und mit meinen 3 Geschwistern. Wobei die älteste mit 25 Jahren zwar noch bei uns lebt, aber eine eigene Bedarfsgemeinschaft gründet. Ihr Mietsanteil und die Regelleistung beträgt um die 405 € und geht auf das Konto von meiner Mutter. So viel erstmal dazu. Die Miete bei uns beträgt insgesamt 740 €


    Nun zu meinem Problem.


    Mein Bafög wird natürlich bei meiner Mutter angerechnet, somit gebe ich Ihr ein großen Teil meines Bafög's wieder ab. Ärgerlich, aber ich kann damit leben. Das größere Problem ist allerdings mein Job. Trotz monatlicher pünktlicher Abgabe von diversen Unterlagen, wie zum Beispiel Kontoauszügen oder Entgeltbescheinigungen, die beweisen, dass ich bei Weitem keine 450 € verdiene, verlangte man von Januar - April, dass ich für die Miete mit einem Betrag von 280 € (450 Einkommen - 100 Freibetrag * 80 % Anrechnung) aufkomme. Das war schon übertrieben schwer zu stemmen, da ich in manchen Monaten nur knapp 150 € Verdient habe, war es auch nicht mal realistisch. Trotzdem versuche ich jeden Monat Raten i.H.v 300 abzuzahlen.

    Naja ich hab meiner Sachbearbeiterin das alles geschildert und erwähnt, dass ich das nicht schaffe jeden Monat so viel für die Miete zu zahlen, da mein Einkommen nicht reicht. Daraufhin meinte Sie nur Sie kann mir anbieten im Juni mein Einkommen auf 300 € anzusetzen und tröstete mich mit Worten wie "Ja nach dem Bewilligungszeitraum gibt es eine Einkommensberechnung und Sie kriegen das zurück, was wir in dem Zeitraum zu viel angerechnet haben." Blöd ist nur, dass das erst im August ist. Und seitdem gebe ich mein ganzes Gehalt meiner Mutter, damit wir den Mietanteil mehr oder weniger bezahlen können. Unterm Strich bleibt mir also zur Zeit nicht mal der Freibetrag. Dieser Emoji beschreibt gerade meine Lage = ;(

    Alles schön und gut und jetzt verlangt mein Vermieter, dass wir die GRUNDMIETE (430 €) bezahlen sollen, weil das Amt nur noch 310 € übernehmen werde. Also rief ich meine Sachbearbeitern an und ich hab echt viel Geduld und versuche vieles zu verstehen und zu akzeptieren. Aber auf meine Fragen wie "Wieso werden die Forderungen immer höher, wenn mein Einkommen genau so gering bleibt?" und "Wie kommt das alles zu Stande?" kommt nur ein "Sie müssen das zahlen, wir zahlen nur so und so viel". Schön, dass wir die Grundmiete nun zahlen müssen, obwohl wir nicht irgendwie mehr Regelleistung oder sonstiges bekommen. Die Fragen WARUM das so ist, konnte mir jedoch keiner erklären.

    Ich lass das jetzt mal offen ob es an der Kompetenz der Sachbearbeiterin liegt oder an meiner Intelligenz, die die Situation nicht verstehen kann/will.

    Zusammengefasst - ich kriege keine vernünftigen Antworten. Ich bin in der Abschlussklasse und stehe im Prüfungsstress, arbeite noch nebenbei für Lau und werde nicht ernst genommen. Ich bin echt mega verzweifelt und kurz davor zu kündigen, obwohl ich meine Arbeitsstelle liebe. Aber was wäre das für ein Rechtssystem, dass ich mich zum kündigen "zwingt"?. Dass ich in einer Bedarfsgemeinschaft lebe und ein "Teil" angerechnet wird ist mir glasklar, aber wie sich die Summe zusammensetzt, wird mir nicht deutlich. Liegt hier ein Fehler seitens der Sachbearbeiterin vor oder nehme ich etwas unbewusst nicht wahr? :/


    Ich HOFFE einfach, dass mir hier einer weiterhelfen kann oder möglicherweise auch Tipps geben kann.

    Ich sehe persönlich nur zwei Möglichkeiten.

    1. Die Kündigung

    2. Der Auszug


    Ich freue mich riesig über einen Beitrag zu meinem "Problemchen" und bedanke mich schon mal im voraus.