Posts by SH24Forumbenutzer

    Gut, danke für Deine Antwort "Turtle". Ich verstehe den Einwand. Aber woher sollte ein dritter gleichzeitig, mich, meinen Sachbearbeiter, seine Emailadresse, meine alte Kontoverbindung, meine neue Kontoverbindung und den Umstand kennen, dass ich mein Konto jetzt wechsele ?


    Ich hatte vorher, bereits bei der alten Bank, ein sogenanntes Online - Konto und habe bspw. die Kontoauszüge zur Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse auch über diese, bereits bekannte Emailadresse organisiert. Auch Terminabsprachen habe ich über diese Emailadresse terminiert. Ich bin im Amt sozusagen unter dieser Emailadresse, die übrigens auch der Syntax Vorname.Nachname@Domain.de folgt, bekannt. MFG

    Also zur zweiten Frage traue ich mich folgendes zu formulieren:


    Im Gesetz steht im Endeffekt, dass die `neue´Unterkunft nicht teurer sein darf, als die jetzige Unterkunft. Diese Formulierung bezieht sich darauf, dass man am selben Ort, bei Heranziehung des selben Mietspiegels wohnen bleibt. Die entsprechende Formulierung ist aber insofern unerheblich, als dass Du von dem zukünftigen Kostenträger (ich weiss nicht ob das hier der Fall ist) eine sogenannte Zusicherung einholen musst, dass die neue Unterkunft tatsächlich angemessen ist. Dabei ist das Exposé bspw. von Immobilienscout o.ä., i.d.R. ausreichend, um die Größe, KM, WM usw. zu belegen.


    Auf deutsch: Unabhängig davon, ob die Bedarfsgemeinschaft derzeitig in einer Wohnung untergebracht ist, die nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechend ist, wird über die Zusicherung der Übernahme der KdU für eine neue Unterkunft i.d.R. adhoc entschieden. Das ist auch dann der Fall, wenn bspw. plötzlich Bedürftigkeit eintritt (bspw. durch erneute Arbeitslosigkeit) und die `Behörde´ entscheidet, dass die Unterkunft nicht angemessen ist. Wenn sie dann bspw. verlangt, dass in eine "angemessene" Unterkunft umquartiert wird, spielt es i.d.R. keine Rolle, dass die "alte" Unterkunft z.B. zu groß gewesen ist. Die Behörde stellt fest, dass sie geetzlich nicht zur Kostenübernahme der "alten" Unterkunft verpflichtet ist. Der Bedarfsgemeinschaft frei zu stellen, die Differenz zwischen der tatsächlichen Miete und dem höchstmöglichen Satz aus dem Regelsatz zu bestreiten bleibt dabei - so meine Erfahrung - häufig von der Unzulässigkeit der Unterkunft in Hinblick auf die Größe unberührt.

    MfG

    Hallo !

    Ich erhalte für meine Bedarfsgemeinschaft Sozialhilfe.

    Ich habe beim zuständigen Sachbearbeiter bei einem Termin angefragt, was bei einem Kontowechsel zu beachten ist.

    Er meinte nur, dass spätestens vor dem 20. eines Monats die neue Bankverbindung gemeldet werden müsse.

    Ich habe nun ein neues Konto eröffnet, dass kostengünstiger in der Kontoführung ist. Das andere Konto habe ich geschlossen und darüber auch einen Wisch von der "alten" Bank bekommen.

    Ich war am Monatsanfang (08.01.) im Amt und habe dort den Bescheid der Krankenversicherung mit der Berechnung der neuen Beiträge abgegeben.

    Mein Sachbearbeiter war nicht da, und die Unterlagen wurden in Vertretung entgegengenommen.

    Um die Sache nicht zu verkomplizieren, habe ich vom Konto nichts gesagt.

    Am 13.01. habe ich per E-Mail die neue Bankverbindung durchgegeben und um eine Bestätigung des Empfangs der Mail gebeten. Der Empfang wurde bestätigt. Es ist aber bis jetzt (fast 21:00 Uhr am 31.01.) immer noch nichts überwiesen worden.

    Liegt es an der neuen Bank oder will mir im Amt mal wieder jemand zeigen, wie unglaublich mächtig er ist? Mir ist schon klar, dass ich am Montag da antanzen kann, um mich gängeln zu lassen. Gibt es sonst noch Handhabe, solche blöden Zustände zu umgehen ?

    MFG