Posts by Toetje

    Nein durchaus kein Scherz. Warum auch. Es geht ja um Kosten die mir entstehen und daher die Frage ob man diese geltent machen kann.

    Für Briefbewerbungen bekommt man ja auch eine "Aufwandsentschädigung". Laut meiner Info sogar für Onlinebewerbungen.

    Es geht alles online - und wie gfr sagt, Du kannst die Unterlagen auch direkt ans Jobcenter aus deinem Programm per Mail schicken. - Aufwandsentschädigungen, sprich Kostenerstattungen für Bewerbungen sind mir im Übrigen nicht bekannt, allenfalls Fahrtkostenerstattungen. Und ja, ich habe mich schon reichlichst beworben. Letztlich ist ein Antrag beim Jobcenter aber auch keine Bewerbung, eine Gegenleistung für die gewährte Leistung wird ja nicht erbracht. Insofern gebe ich Donosi recht.

    Ich bin bei meinem Vorredner, Du hast das Amt getäuscht - wenn du also Kaution und Umzug bezahlt bekommen hast, wirst Du sicherlich entsprechend angehört werden. Was die Erstattung der Nebenkosten angeht, so dürfte es aufgrund der Täuschung auch problematisch werden. Wenn nun mit den realistischen NK-Nachforderungen im Rahmen der kalten Nebenkosten die Wohnung unangemessen teuer wird, So wirst Du mit einer Senkungsaufforderung spätestens nach Ende der Corona-Regelungen rechnen müssen.

    Und wenn er von einer Leistung anspart, die ihm zustand, dürfte die Grenzregelung m.E. nicht greifen...

    Das ist ja leider nicht der Fall. Jedoch ist mir der geschilderte Fall nicht konsistent und ich kann ihn daher nicht nachvollziehen. Zum einen sollten die Corona-Regelungen greifen und zum anderen kann man ja seitens der Einrichtung dann auch schauen, dass ein LE von einem übersteigendem Betrag sinnvoll etwas einkauft. Trotz sparsamer Lebensführung wird man ja kaum hunderte von Euros ansparen können, der Basisvermögensbetrag hat ja vermutlich andere Gründe.

    Ich kann das gar nicht nachvollziehen. Mit wem von eurem Sozialamt hast du denn gesprochen, der keine Freibeträge kennen soll? Und warum willst du von dir aus, ohne Prüfung des Sozialamtes etwas zurückerstatten und auf etwas verzichten? Du könntest doch besser abwarten, zu welchem Schluss das Amt kommt. Wie kommt es denn, dass Dein Sohn von seiner Grundsicherung derartige Beträge ansparen kann?

    Offensichtlich bin ich hier in diesem Forum falsch, da hier anscheinend

    das Thema "Behinderung" nicht behandelt wird, schade.

    Wir haben Dir hier freundliche Antworten gegeben und das Thema "Behinderung" spielt bei Deiner Fragestellung zunächst einmal eine untergeordnete Rolle. Es würde in Betracht gezogen, wenn es rechtlich Auswirkungen hätte. Inwieweit dieses Thema hier behandelt werden sollte, ist mir nicht klar. Du hast doch die Auskunft bekommen, dass es sinnvoll ist, das Thema mit dem zuständigen Sozialamt zu besprechen. Da derzeit ja andere Freibeträge gelten, stehen doch noch alles Wege offen. Rummotzen bringt allerdings in den seltensten Fällen eine produktive Kommunikation.

    Ich hoffe es ist jetzt ausreichend.

    War es - geht doch. Nun haben wir es alle verstanden. Ich schließe mich Turtle an. Die Notsituation schildern und es als vorübergehende Unterkunft beschreiben. Miete wird es für den Wohnraum eher nicht geben. Da es ja vermutlich um nicht mehr als 2 - 3 Monate gehen wird, wirst du diese Frage sicher auf andere Weise mit Deinen Eltern klären können.

    Ich schreibe Dir quasi alles schon vor, um zu verdeutlichen, dass wir Infos brauchen... Copy+Paste und die Leerstellen füllen, dann bekommst Du auch eine vernünftige Antwort. Beantragen kann man grundsätzlich alles, es ist halt die Frage, was man bewilligst bekommt, und das ist ohne ein paar Basisinformationen nicht zu beantworten. Ohne Mietvertrag keine Übernahme von Mietkosten, und wie es dann mit den Mietkosten nach dem Umzug aussieht, hängt halt auch von den Umständen ab.

    Deine Arroganz kannst du dir sonst wo hinstecken.

    Die Miete würde sich ja nicht unbedingt erhöhen.

    Dann möchte ich aber bitte auch nicht das ALG 2 für unsere ein Ponyhof ist.

    Ich schließe mich Birgit an, warum wirst Du ausfallend? Wenn Du eh alles besser weißt, musst Du nicht fragen. So einfach ist das. - Und wenn Du es nicht besser weißt, schildere den Sachverhalt doch so, in einem Stück, dass wir es nachvollziehen können, ungefähr so:


    Ich bin x Jahre alt, bin zum Zwecke der Arbeitsaufnahme nach Y verzogen und habe Wohnraum angemietet. Leider wurde mir in der Probezeit gekündigt und ich muss wieder ALG II beantragen. Der Wohnraum in Y ist zu teuer, darum suche ich eine neue Wohnung. Ich habe eine Wohnung in Z, meinem Herkunftsort gefunden und denke die Miete ist angemessen. Jedoch muss ich übergangsweise bei meinen Eltern einziehen, dort bewohne ich (ja, was denn? - mein Kinderzimmer, ein Appartement, eine Wohnung, schlafe auf der Couch???). Meine Eltern möchten Miete haben (warum? und dürfen die einen Untermietvertrag abschließen? oder ist es deren Eigentum?). Dort möchte ich aber nicht länger wohnen bleiben weil (ja, warum? weil Du auf der Couch schläfst?) Die Miete der neuen Wohnung beträgt x Euro und wird mehr sein als meine Eltern verlangen. Wie gehe ich am besten vor.


    Ist nicht schwierig und hier können es die Leute vom Fach nachvollziehen. - Im übrigen ist es problemlos, dem JC am Ort telefonisch dein Anliegen vorzutragen und dort eine Information zu erhalten. Das ist eine Fragestellung, mit der die Kollegen dort regelmäßig zu tun haben werden.

    Nach dem Wortlaut kann ich diese Auffassung nachvollziehen. Im Hinblick auf den Sinn der Regelung (Vermeidung Infektionsgefahr durch Wohnungssuche, nur vorübergehender Hilfebezug wegen Corona) tue ich mich schwer damit. Wir von uns derzeit auch so nicht umgesetzt.

    Hier auch nicht. Wir haben es hier lange diskutiert, sind aber auch zu der Auffassung gekommen, dass eine Senkungsaufforderung nach 6 Monaten in diesen Fällen nicht zielführend wäre.

    Es handelt sich um eine einstweilige Anordnung und nicht um die Hauptsache. Und hier auch noch um einen seltsamen, zeitlich begrenzten Mietvertrag (wieso mietet man eine Wohnung für ein halbes Jahr?). Gestützt wird das Ganze auf existierende Stromschulden, die zu einer Sperrung der Zufuhr in der alten Wohnung geführt hätten. Ich würde gern wissen, ob das Verfahren in der Hauptsache auch so ausgeht.


    Generell frage ich mich allerdings was die Richter so gefrühstückt haben.... Bei Menschen die unverschuldet in eine Notlage geraten sind, können wir ja davon ausgehen, dass die nach Beendigung der Krise auch nicht mehr lange unsere Kunden bleiben. Warum aber unser Klientel mit dem Urteil in die Gelegenheit versetzt wird, sich eine Luxuswohnung anmieten zu dürfen (im Zweifel auch noch ohne jeden Grund) und diese erstmal minimal 12 Monate (1. Zeitraum plus Zeitraum der Senkungsaufforderung) bezahlt bekommen sollen, erschließt sich mir nicht. Da wird mir nur schwindelig vom Kopfschütteln.


    Bei uns wird das nicht so umgesetzt, und so weit ich weiß, gibt es dazu auch noch keine laufenden Klageverfahren.

    Der Sachverhalt ist nicht nachvollziehbar genug, als dass man eine sinnvolle Antwort geben könnte. Grundsätzlich sind alle Unterlagen, die den aus Deiner Sicht notwendigen Umzug stützen könnten, einzureichen. Also auch die Stellungnahme des Vermieters, des Mieterbeirates und der eigenen Initiative. Ebenso die Nachweise über den Distanzunterricht und dem Nichtvorhandensein des Internetanschlusses.


    Damit muss die Zustimmung zum Umzug nochmals beantragt werden. Wenn ein abschlägiger Bescheid erteilt wird, kann der Rechtsweg beschritten werden.


    Ohne Kenntnis des ganzen Sachverhaltes und in Anbetracht der Ermessensentscheidung kann dies nur ein Tipp sein, wie vorzugehen wäre.


    Die Außendienste gehen derzeit eher nicht raus, aber natürlich könnte eine Begehung durch den Außendienst angeregt werden,.

    Mit dem JC habe ich schon telefoniert, die brauchen eine Vermieterbescheinigung und dann müsste ich das Ganze vorab genehmigen lassen. Er meinte auch am Telefon dass sie wegen Corona bei sowas aktuell nicht widersprechen würden in der Regel und es eher auf den Preis als auf die qm ankommt.

    Doch, eines noch: da Du schon länger im Bezug bist und schon länger in einer zu teuren Wohnung lebst, hat Dein Ansinnen nix mit Corona zu tun. Das JC wird dir also nicht den nun noch teureren Mietzins bezahlen, genauso wenig, wie Du bislang die 460 Euro erhalten hast. Die Regelung, dass höhere Mietkosten ausnahmsweise übernommen werden, gilt nämlich nur für Antragsteller, die während der Pandemie einen Antrag auf SGB II Leistungen stellen mussten und nicht für solche, die von schon Kunden sind.

    Dem von Birgit ist nichts hinzuzufügen. Außer u.U. die Frage, wie und warum Du nun statt 50 € monatlich 80 € aus Deinen Grundleistungen finanzieren willst... Und dass für 7 m² mehr. Das ist aber nur mein eigener kopfschüttelnder Einwand.

    Zitat Wird das JC mich auffordern für meine Tochter UVG zu beantragen?

    Ja.


    Sorry Turtle, hier miss ich korrigieren: Die Fragestellerin ist nicht alleinerziehend, also kommt Unterhaltsvorschuss nicht in Frage. Es ist allenfalls die Leistungsfähigkeit des Exmannes zu prüfen.

    Das lässt sich aus Deiner Erläuterung nicht so einfach beantworten. Ist denn bei Deinem Sohn - unabhängig vom GdB - schon eine Erwerbsminderung gutachterlich festgestellt worden? Um in den Bereich der Grundsicherung zu kommen, muss eine Arbeitsfähigkeit von weniger als 3 Stunden täglich attestiert werden.


    Soweit dies nicht der Fall ist, muss zunächst ein ALG II Antrag gestellt werden. Dort kann eine Beratung stattfinden und die Reha-Abteilung wird sich um die Frage der Erwerbsfähigkeit und der erforderlichen Maßnahmen kümmern und aufzeigen, was zu tun ist. Ich würde also raten, dass ihr euch zunächst an das zuständige Jobcenter wendet und euch beraten lasst. Das alles sollte passieren bevor er umzieht. Man kann euch dann nämlich auch bezüglich einer angemessenen Wohnung beraten.