Posts by Toetje

    Bei uns erfolgt die Umwandlung von HzL in Grusi beim Vorliegen der Voraussetzung automatisch. Du erhältst dann lediglich einen neuen, auf ein Jahr befristeten Bescheid.

    Wenn Du allerdings derzeit Leistungen nach dem SGB II bekommst - so hatte ich es verstanden - geht zumindest bei uns nix automatisch. Du musst die Grundsicherung beim Sozialamt beantragen. Ob die Kollegen so nett sind, Unterlagen zur Verfügung zu stellen, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Erkundige Dich also lieber frühzeitig.

    Wir werden Dir hier - aufgrund der Tatsache, dass wir viel zu wenig wissen - nicht helfen können. Letztlich wirst Du nur dann weiterkommen, wenn man Dir einen abschlägigen Bescheid schickt (soweit eine Zustimmung nicht zu erlangen ist). Ich würde die Zustimmung zu einer entsprechenden (auch fiktiven) Wohnung beantragen, die die Ausstattungsmerkmale hat, die für Deine Söhne notwendig sind. Die Kosten dafür kann die die Wohnungsbaugesellschaft sicher mitteilen (laut Deiner Info ist dies ja notwendig um auf die Warteliste zu kommen). Zur Unterstützung kann z.B. die Pflegeberatung eurer Kommune oder des Kreises feststellen, was für Deine Söhne benötigt wird und der behandelnde Arzt kann ein ausführliches Attest erstellen. Wenn ihr dann keine Zustimmung bekommt, bleibt im Zweifel nur der Weg über Widerspruch und Klage.

    Wenn eine regelmäßige Untersuchung durch die Amtsärztin erfolgt, wird es von dort doch möglich sein, die speziellen Bedürfnisse Deiner Söhne von dort zu dokumentieren. Eine behindertengerechte Wohnung, die speziell so gebaut wurde und nicht zufällig so vorhanden ist, wird in aller Regel teurer sein.


    Schon die Lage der Wohnung und die Tatsache, dass sie nicht rollstuhlgerecht ist, sollte als wichtiger Umzugsgrund reichen. Ist Dein Jobcenter eine gemeinsame Einrichtung (ein "-ge" in der Mail-Adresse) oder eine Optionskommune?


    Die Wohnungsbaugesellschaft kann Dir ja mitteilen, was so eine Wohnung kostet und Du kannst diesen Preis zur Genehmigung mit dem Attest vorlegen. Bei einem Ablehnungsbescheid müsstest du in den Widerspruch und ggfs. in die Klage gehen. Einen anderen Weg sehe ich nicht. Vielleicht hat ein anderer Kollege hier noch eine Idee.

    Neben dem berechtigten Einwand von Donosi, ist es natürlich schwer die Sachlage zu beurteilen. Im Zweifel muss das Jobcenter einen ablehnenden Bescheid erlassen, gegen den Du dann in den Widerspruch gehen kanns. Hierzu kann vermutlich ein Rechtsberatungsschein beim Amtsgericht beantragt werden.


    Bei dauerhafter Erwerbsunfähigkeit und Leistungsbezug im Rahmen des SGB XII wäre euer Ansinnen wohl in der Tat leichter zu realisieren.

    Deine Söhne bekommen Leistungen nach dem SGB XII? Und Du selber beziehst SGB II Leistungen? Oder auch SGB XII?


    Ob es ein Wohnraumkonzept in deinem Bereich gibt, weiß ich natürlich nicht, aber die Nachweise für alles was Du hier anbringst können doch sicher vorgelegt werden? Bzw. die Vonovia kann doch eine Stellungnahme abgeben? Meines Erachtens wäre im Rahmen des Ermessens die Zustimmung zu einer größeren, nachweislich geeigneteren (und auch - im Rahmen - teureren) Wohnung zu erteilen. Jedoch Ist es aus der Ferne schwer zu beurteilen, da uns hier sicher nicht der komplette Sachverhalt bekannt ist.


    Ich würde mir Hilfe bei der zuständigen Pflegeberatung holen (euer Gesundheitsamt kann eventuell auch Auskunft geben) und auch Kontakt mit der Pflegeversicherung aufnehmen. Bezüglich der Wohnungsfrage kannst du Dir eventuell Hilfe bei eurer örtlichen Caritas oder AWO (oder ähnlichen einrichtungen) suchen, die in solchen Fragen auch häufig Unterstützung anbieten.

    Vielleicht, lieber Forist, antworten Sie erstmal auf meine Fragen. Die Preiserhöhungen sind sicher niemandem von uns entgangen, aber 1.100 Euro für einen 3-Personen-Haushalt lassen sich so nicht erklären.


    Ich habe schon auf die Verbraucherberatung verwiesen. Und natürlich wird im Rahmen des SGB II auch die Miete übernommen.


    Das was Sie uns mitteilen, ist leider nicht nachvollziehbar.


    Sie können gern Ihren Bescheid hier anonymisiert einstellen. Und was die Energieversorgung angeht, so kann ich nur nochmal raten, Verbrauch und Vertrag überprüfen zu lassen.

    Nun hast du zwar viel geschrieben, die Infos sind aber dennoch dürftig.


    Natürlich braucht der Sachbearbeiter die komplette Abrechnung um ermitteln zu können, ob und und welcher Höhe eventuelle Nachzahlungen übernommen werden können.


    Einer Mieterhöhung habt ihr ohne Rücksprache mit dem Sozialamt zugestimmt. Scheinbar konnte die aber nicht komplett übernommen werden. Das wird mit den Mietobergrenzen zu tun haben und du müsstest Dich erkundigen. Grundsätzlich gibt man so eine Zustimmung erst nach Rücksprache mit dem Sozialamt.


    Was Deinen Energievertrag angeht, so kann ich dies nicht nachvollziehen. Zwei Erhöhungen in so kurzer Zeit? Was habt ihr denn für einen Vertrag und was habt ihr für einen Verbrauch? Wende dich an die örtliche Verbraucherberatung und lass dort prüfen, was bei euch los ist. So ein Abschlag kann einfach nicht widerspruchslos durch den Sozialhilfeträger übernommen werden. Und die Erhöhung ist auch nicht mit der derzeitigen Situation zu erklären.

    Das Vermögen ist Dein Haus - es mag abbezahlt sein oder nicht, Vermögen ist es dennoch.


    Das Jobcenter regelt eine Besitzstandswahrung - soweit das Haus dergestalt ist, dass es nicht verwertet werden muss (was ja bei Dir offensichtlich nicht der Fall ist). Darum werden ja auch nur die Zinsen und nicht die Tilgungsraten übernommen.


    Die von dir genannten Kosten hat Turtle deinem Vermögen zu sortiert, Das erscheint mir korrekt, weil es ja um das Haus als Vermögen geht. Die Reparatur der kaputten Heizung ist jedoch erforderlich um eure Wohnung bewohnbar zu halten.


    Es steht Dir aber frei, die Übernahme der Kosten zu beantragen und bei Ablehnung in den Widerspruch und ggfs in die Klage zu gehen. Da es ein neues Erfordernis ist, wird es hierzu noch keine Rechtsprechung geben.

    Ganz genau kann dir das nur das JC sagen, das für euch zuständig ist.


    Überschlägig habt ihr einen Bedarf von:


    449 Euro RB

    376 Euro RB

    10,33 Euro Warmwasser

    5,23 Euro Warmwasser

    372,69 Miete

    88 Euro Heizung


    Summe - Bedarf: 1.301,25


    Einkommen:


    880 Euro

    978 Euro

    219 Euro (Kindergeld)


    Summe: 2.077 Euro


    Freibeträge:


    256 Euro

    276 Euro


    Summe: 532 Euro


    Anrechenbares Einkommen: 1545,00 Euro


    Damit hättet ihr nach dieser Berechnung keinen Anspruch mehr. Jedoch weiß ich nicht ob deine Angaben so vollständig sind. Sobald dem JC alle Unterlagen vorliegen, wird dort auf Basis der kompletten Daten eine Berechnung vorgenommen. Möglicherweise habt ihr aber nun einen Anspruch auf Wohnungeld.

    Hallo,


    wohin zielt Deine Anfrage, sprich, was genau möchtest Du wissen? Grundsätzlich solltest Du im Rahmen Deiner Mitwirkungspflichten alles tun, um eine sinnvolle Bewertung deiner derzeitigen Situation zu ermöglichen. Und natürlich musst Du dich auch abmelden, wenn Du der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung stehst. Leistungsrechtlich wird es relevant, wenn deine Klinikaufenthalt länger als 6 Monate andauert.


    Dies sich aber sehr allgemeine Aussagen und es ist immer sinnvoll alles mit dem für dich zuständigen Sachbearbeiter zu besprechen.


    Soweit eine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit (bzw. nicht mindestens 3 Stunden täglich erwerbsfähig und dies auf Dauer) festgestellt würde, wäre das Sozialamt im Rahmen der Grundsicherung gem. den Regelungen des SB XII zuständig.

    Etwas wenig Info.... Wir sprechen von SGB II Leistungen nehme ich mal an? Ein wenig ausführlicher muss die Fallkonstellation schon sein.... Sprechen wir von einer BG? Zwei Gewerbe bei einer Person? Wie ausgeübt? Rede wir hier über einen monatlichen Tatbestand? Gleichbleibend? Warum wird dann ein Gewerbe mit Verlust weiter ausgeführt?


    Also bitte etwas genauer.