Posts by Toetje

    Warum fragst Du hier Fachleute, die im Bereich Jobcenter und Sozialamt arbeiten, wenn Du dann doch Deiner und der Meinung deines Chefs (ihr seid sicher beide nicht vom Fach) vertraust? Eine Meinung oder Gefühl ersetzt keine fundierte Rechtskenntnis.


    Letztlich bleibt ja immer der Rechtsweg offen, soweit der Bescheid noch nicht bestandskräftig ist.

    Es könnte auch sein, dass er keine Mietzahlungen vom Sozialamt erhält, weil er das lebenslange Wohnrecht aufgegeben hat. Das Gesetz würde es zulassen - Turtle hat es zitiert. Wie es genau kommen würde, kann aber niemand nun mit Sicherheit sagen. Zwischen menschlichem Verständnis und rechtlich sauberem Handeln kann sich durchaus ein Graben auftun.

    Da dies jedoch für die Prüfung Ihres Antrages erforderlich ist, bitte ich Sie eine von Ihnen unterschriebene Erklärung einzureichen, wenn Sie über kein erhebliches Vermögen verfügen. Dazu können Sie beigefügtes Antwortformular verwenden und ergänzen. Sollte dagegen bei Ihnen erhebliches Vermögen vorliegen, füllen Sie bitte die beigefügte Anlage VM aus

    Du hast es hier doch selbst abgeschrieben....

    Ich weiss noch dass ich sogut wie alle Anträge die sie mir damals zugeschickt hatten, wegschmeissen konnte weil Sie unnötig waren.

    Warum waren die unnötig? Wer hat gesagt, dass Du die wegwerfen solltest? In aller Regel bekommst Du die notwendigen Formulare zugeschickt. Ich sehe auch das Problem nicht. Du füllst die Formulare aus, sendest die mit den erforderlichen Nachweisen zurück und wartest die Antwort des JC ab. Wenn du mit einzelnen Fragen Probleme hast und auch die Ausfüllhilfen nicht weiterhelfen, kannst Du sicher auch nachfragen und Dir erklären lassen, was notwendig ist.

    Nun ja, Turtle, lesbische Frauen mit eigenen Kindern sind ja nun nicht soooo selten, da würde ich nicht drauf rumreiten.


    Die anderen Aspekte wären halt mit der Leistungsabteilung zu klären. Es sind halt Deine Fragen sachlich zu beantworten - warum der Umzug, was ist mit den Kosten, kann das getrennte Wirtschaften nachgewiesen werden, warum nun eine WG...


    Und man muss sich halt darüber im Klaren sein, dass man nicht nach Gusto (oder Vorhandensein eines neuen Partners) jährlich grundlos umziehen kann, zumindest bekommt man im Zweifel dafür die Kosten nicht erstattet oder nur eine geringere Miete berücksichtigt wird.

    Grundsätzlich - mal ab von der Frage, ob es glaubhaft ist - handelt es sich dann um eine WG und die Frage ist, ob die Wohnung dann entsprechende Räumlichkeiten bietet, die ein getrenntes Wohnen und Wirtschaften möglich machen. Ich unterstelle mal, dass die Kinder von jeweils anderen Partnern sind.


    Bei einer Konstellation Mann-Frau wird halt immer noch schnell eine Partnerschaft unterstellt.


    Es muss halt entsprechend vorgebracht werden und ihr werdet eure Lebensumstände darlegen müssen. Auch werdet ihr darlegen müssen, dass jeder von euch tatsächlich allein wirtschaftet. Gibt es die Wohnung denn schon, oder soll die gesucht werden?


    Weitere Tipps kann ich an dieser Stelle nicht geben. Deine sehr gute Freundin wird Ihren Antrag entsprechend stellen müssen und ihr werdet es halt entsprechend darlegen müssen.

    Ich verstehe auch nicht ganz, warum der Vermieter jemanden nicht haben möchte, der im Rahmen der vollen Erwerbsminderung eine Rente bezieht und diese aufstockt, der also dauerhaft im Bereich der GruSi bleiben wird und damit ja die Zahlung der Miete sichergestellt ist. Bei anderen Konstellationen kann ich mir vorstellen, dass es Vorbehalte gibt, hier jedoch nicht wirklich. Möglicherweise kann dies doch noch geklärt werden.


    Auch wenn Jago natürlich recht hat, und die Kaution mitsamt der Abtretung vermutlich erst nach Unterschrift auf dem Vertrag erfolgt, und der Vertrag dann wirksam ist, kann es natürlich zu Problemen kommen. Ich würde es für sinnvoller halten, diese Bedenken im Vorfeld zu klären um das Mietverhältnis nicht gleich zu Beginn zu belasten.


    Die Frage ist natürlich auch, ob man ein Mietverhältnis möchte, bei dem klar ist, dass der Vermieter offensichtlich mit einigen Vorurteilen oder schlechten Erfahrungen belastet ist. Es kann natürlich gut sein, dass diese Erfahrungen auch in anderen Bereichen zu Problemen führen.

    Ich habe es jetzt auch verstanden - und Turtle hat natürlich Recht. Mir war nicht klar, was Du meinst, aber Du willst etwas tun, dass ich so unter "Spiele-Entwickler" abbuchen würde? Und das mit den Dir möglichen Optionen? - Dann ist es wohl wirklich so, dass sich dies von den Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes unterscheidet.


    Meine - von Dir nicht verstandene Frage - dreht sich darum, dass ich dachte, es gibt regelmäßig Kunden, Du hast etwas wie einen Laden oder eine Spiel-Area im Sinn. Sorry!


    Somit würde gelten, dass Du natürlich eventuell erzielte Einnahmen und Gewinne dem Sozialamt offenlegen müsstest und die Ausgaben sich zunächst aus Deinen Grundleistungen bestreiten lassen müssten.


    Viel Erfolg damit, vielleicht hast Du ja eine zündende Idee! :)

    Die Frage ist ja zunächst, wie Du den zeitlichen Rahmen abstecken willst, um Deine Selbständigkeit aufzubauen. Sind das mehr als drei Stunden täglich - und davon wäre wohl auszugehen - müsstest Du wieder ins Jobcenter wechseln und wärst dort zu vermitteln.


    Ansonsten ist mir nicht ganz klar, was ich mir unter einem "Game-Studio" vorstellen soll - wen sprichst Du mit welcher Dienstleistung an? Was müsstest Du investieren und was bekämst du idealerweise von Deinen Kunden bezahlt?


    Das SGB XII ist nicht auf berufstätige Menschen ausgelegt, soweit du also im Rahmen Deines Freibetrages aus vorhandenem Vermögen investierst, ist das ok. Wenn Du überzeugend darlegen kannst, dass Du nicht mehr als drei Stunden am Tag arbeitest, ist das auch akzeptabel. Dein Einkommen muss allerdings dargelegt werden und das Sozialamt würde von Dir natürlich entsprechende Unterlagen haben wollen.


    Eine komplette Beratung wirst Du hier nicht bekommen können, aber die Möglichkeiten als SGB XII-Bezieher arbeiten zu können, sind eingeschränkt. Eine Förderung, wie es das SGB II vorsieht, ist im Bereich der Grundsicherung ebenfalls nicht vorgesehen.

    Sorry, Turtle, wer lesen kann ist deutlich im Vorteil.... ich habe das Alter übersehen - hier muss sich natürlich ans Sozialamt gewandt werden, § 37a (1) SGB XII:


    1) Kann eine leistungsberechtigte Person in dem Monat, in dem ihr erstmals eine Rente zufließt, bis zum voraussichtlichen Zufluss der Rente ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht vollständig aus eigenen Mitteln bestreiten, ist ihr insoweit auf Antrag ein Darlehen zu gewähren. Satz 1 gilt entsprechend für Einkünfte und Sozialleistungen, die am Monatsende fällig werden.


    Aber ein Darlehen ist dennoch möglich.

    Ja, so sieht es aus, der Zuflussmonat ist ausschlaggebend. Das ist im Fall eines Zuflusses am Monatsende, wie Animus sagt, natürlich für den laufenden Monat nicht hilfreich. Ich sehe auch keine andere Lösung als die von Animus. Ab nächstem Monat steht das Geld ja wieder zur Verfügung und alles läuft normal.

    Was ist denn hier Dein eigentliches Ziel? Eine Bestätigung, dass Du die Stelle nicht antreten musst? - Ich frage mal anders herum: War Dir das was Du beschriebst schon von Anfang an bekannt? Ist Dir die Stelle nun angeboten worden?


    Grundsätzlich halte ich Arbeit besser als keine Arbeit. Due kannst das halbe Jahr auch nutzen, Dich nach einer anderen Stelle umzusehen, aus einer Arbeit heraus bewirbt es sich leichter. Außerdem erhöhst du deine Lebensqualität - durch Arbeit und durch ein mehr (Freibetrag) im Portemonnaie.


    Wenn du einen Freifahrtschein benötigst, um nicht arbeiten zu müssen, dann gibt es hier sicher keine Lösung für Dich. Ansonsten hat Turtle Dir schon geantwortet.

    Bitte sehr!


    Das Merkmal getrennt lebend bedeutet, das eure Partnerschaft beendet wäre - ihr hättet hier lediglich eine doppelte Haushaltsführung.


    Ich würde über meinen Schattenspringen und nun wirklich dringend mit der Schule und den zuständigen JCs das Gespräch suchen. Es kann euch doch nichts passieren, außer, dass eurer Anspruch verneint wird. Nötigenfalls könnt ihr euch auch an eine lokale Beratungsstelle wenden.


    Viel Glück!