Posts by LorenzoMorenzo

    Hallo meine Liebe,

    Erst einmal tief Luft holen :)

    Es gibt immer Hilfe, hab grad auf der Seite XXXXXX unerlaubte Verlinkung

    herumgestöbert und herausgefunden, dass man als Alleinerziehende Anspruch auf Mehrbedarf hat und weitere Dinge, die dir zustehen.

    Einfach durchlesen, ich wünsche dir alles Gute!

    Hallo Diedo,


    nein du musst das Vergehen von damals nicht angeben. "An und für sich existiert in Deutschland bei einer MPU keine Verjährung. Vielmehr verjährt die Tat, die zum Entzug der Fahrerlaubnis und damit auch zur MPU führte. Die Verjährung findet nach dem Ablauf bestimmter Tilgungsfristen statt." (Quelle: https://www.fuehrerscheinfix.de/mpu/verjaehrung/ )


    Was die finanzielle Unterstützung anbelangt: Eine potentielle Arbeitsstelle, wo du einen Führerschein benötigst, könnte die Chancen darauf erhöhen. Wenn ersichtlich ist, dass der Führerschein wirklich nötig ist dafür. Allerdings wäre da noch das Argument, dass du auch die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen könntest.

    Ich denke, dass muss aber am Ende die zuständige Stelle entscheiden. Wir können dir dazu nichts 100 prozentig sicheres sagen.

    Du hast dich leider nicht wirklich gut ausgedrückt. Es ist schwer zu verstehen, was du mit z.B. diesem Satz hier meinst "Die dort meinten das die ein eigenes Amt seien und der Stempel nicht zählt." - Was soll das für ein Stempel sein und worauf befindet sich der Stempel? Drück dich bitte klarer aus, sonst kann man dir auch nicht helfen.

    Was deine Schulden betrifft, die du dir geleistet hast:

    "Das Wichtigste zum Thema „Schulden abbauen“

    1. Schuldner sollten sich zunächst einen genauen Überblick über ihre Ein- und Ausgaben verschaffen sowie eine Auflistung der Schulden erstellen.
    2. Oberste Priorität: Schuldner müssen ihre Einnahmen erhöhen und die Ausgaben verringern.
    3. Nehmen Sie frühzeitig mit den Gläubigern Kontakt auf, um eine Lösung zu finden, wie Sie die Schulden am besten abzahlen können.
    4. Wachsen Ihnen die Schulden über den Kopf, empfiehlt sich der Gang zu einer professionellen Schuldnerberatung."

    Wenn du dich noch darüber hinaus informieren möchtest, um dir da mal einen klaren Kopf drüber zu machen: https://www.schuldnerberatung.de/schulden-abbauen/

    Es ist ok krank zu sein, aber du musst dich auch ein bisschen um deine finanzielle Situation kümmern. Du musst dich direkt nachdem du deinen Job verlassen hast, arbeitslos melden. (innerhalb von 3 Monaten) Dann füllst du normalerweise einen Arbeitslosengeldantrag aus. Das Arbeits­losen­geld I gehört zur Arbeits­losen­ver­sicherung . Ob du darauf An­spruch hast, hängt von deinem Alter und von der Dauer deines Be­schäftigungs­ver­hält­nisses ab. I.d.R. hat jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn er in den letzten 24 Monaten mindestens 12 Monate sozial­versicherungs­pflich­tig angestellt war.

    Deine Meinung interessiert mich eher weniger. § 22 SGB XII ist ausschlaggebend. Und danach hat ein Student, dessen Studium nach § 13 Bafög förderfähig ist, keinen Anspruch. Mit dem Alter hat das überhaupt nichts zu tun, da es nur auf die Förderfähigkeit des Studiengangs und nicht des Studierenden ankommt.

    Ich muss nochmal nach haken, ich hab gerade nochmal ein bisschen recherchiert. Vielleicht kennst du dich damit aus, weil es mich grade sehr angefixt hat.

    Meine Bekannte meinte zu mir, sie stockt auf als Studentin und das ist möglich weil sie ü30 ist, fällt das dann unter so einen Härtefall, wie hier beschrieben?

    "Einzelne Leistungen des Hartz 4 sind für Studenten dann möglich, wenn ein besonderer Härtefallvorliegt. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Ausbildung gefährdet ist; dies muss jedoch genügend gerechtfertigt werden." (Quelle: https://www.hartz4.org/arbeitslosengeld-student/)

    Du meintest ja Alter spielt gar keine Rolle, dann war das wohl so eine Ausnahme natürlich in einem Zusammenspiel mit anderen Faktoren?

    "Kann ich die Tage zum Amt gehen und auf eine sofortige Entscheidung bestehen" - das geht vermutlich nicht so einfach. Die bearbeiten das ja nicht mit Absicht extra langsam.

    Den Kontakt zum Amt sollte man wie Idiotenwiese bereits anmerkte aber auf jeden Fall suchen und das Problem mit dem Vermieter schildern.

    Wie hast du jetzt agiert? Hat es mit deiner Wohnung geklappt?

    Ich denke, du erhältst Sozialhilfe? Du berechnest gerade ALG2! Und deine Berechnung ist falsch, denn sie als Studentin bekommt nichts. Sie ist sowohl von Sozialhilfe als auch vom ALG2 ausgeschlossen. Du kannst auch keinen Freibetrag auf Bafög bekommen, ist doch gar nicht dein Einkommen.

    Hey Turtle, meiner Meinung nach ist sie nicht gänzlich von Sozialhilfe ausgeschlossen als Studentin. Die Begründung stimmt nicht ganz. Ab einem gewissen Alter kann man auch als Studentin mit Sozialhilfe aufstocken. :)

    Mir macht eine Sache ganz schön Magenschmerzen. Meine Ex-Freundin (51) bezieht seit einigen Jahren ALGII, darin sind auch die kompletten Mietkosten enthalten, wodurch sie die Miete an den Vermieter monatlich entrichten kann. Nun hat sie sich Hals über Kopf in einen anderen Mann verliebt und ist bereits nach knapp 5 Wochen zu ihm gezogen. Ihre Wohnung will sie aber behalten und irgendjemand hat ihr die Idee in den Kopf gesetzt, dass die sie Wohnung für Urlauber usw. zeitweise untervermieten könne. Inzwischen ist die Wohnung soweit “entpersonalisiert”, dass eine solche Vermietung nun wohl jederzeit möglich ist. Dass sie vom Vermieter die Genehmigung benötigt, ist klar. Aber ich mache mir Sorgen wegen des Jobcenters. Ich fürchte, dass das doch eine Art von Betrug ist? Von mir hat sie nichts zu befürchten, aber wenn das JC auf irgendeine Art davon erfahren würde, denke ich, dass sie ganz schön Ärger bekommen wird. Über eine sachkundige Meinung dazu würde ich mich freuen. Danke,

    Mich würde interessieren, wie der Fall jetzt am Ende ausgegangen ist?

    Im Recht der Sozialhilfe gibt es eine Bestimmung, wonach die Leistung auf das bis zum Lebensunterhalt Unerlässliche eingeschränkt werden soll, wenn jemand sein Einkommen oder Vermögen in der Absicht verringert hat, die Voraussetzungen für die Gewährung der Sozialhilfe herbeizuführen. Und die Ausschlagung eines Erbes, evtl. zugunsten dann "nachrückender " Erben, wäre dann ursächlich für die Gewährung der Sozialhilfe. Somit könnte diese gekürzt werden.


    Wenn man ein Erbe ausschlägt, weil es eh überschuldet ist, dann wird natürlich nicht gekürzt. Hätte man ein überschuldetes Erbe angetreten, wären die Voraussetzungen für die Leistung ja auch nicht weggefallen.

    Ich verstehe was du meinst. Mir geht es eher darum, dass man ja in manchen Fällen nicht weiß, ob es Schulden oder ein Vermögen sind/ist. Jetzt mal unabhängig von dem Case der hier vorliegt. Zum Beispiel wenn man der verstorbenen Person nicht sehr nahe Stand und aus diesem Grund keine Ahnung hat, was das Erbe anbelangt. Kommen dann trotzdem solche Konsequenzen auf einen zu wie gekürzte Leistungen?

    Das ist so nicht ganz richtig. Grundsätzlich stellt das Erbe Einkommen dar, wenn man zum Zeitpunkt des Anfalls der Erbschaft, also bei Tod des Erblassers, laufend Sozialhilfe oder ALG 2 bezieht. Barvermögen wird dann in der Tat im Monat des sogenannten Zuflusses angerechnet und je nach Höhe auch auf insgesamt sechs Monate aufgeteilt. Ist "nur" Betongold, also eine Immobilie vorhanden, muss diese erst einmal verwertet, also in der Regel verkauft werden. Bis zum Zufluss des Verkaufserlöses werden aber weiter Leistungen erbracht, die auch nicht zurückzuzahlen sind.


    Kann man das Erbe als Leistungsempfänger ausschlagen? Ja, das darf man. Wenn man dann aber weiter Leistungen bezieht, kann es sein, dass die Leistungen zumindest eine gewisse Zeit nur gekürzt geleistet werden. Immerhin hätte man durch Annahme des Erbes ja die Hilfsbedürftigkeit für lange Zeit beenden können.


    Sollte Mutter also das Erbe ausschlagen, wären in der Erbfolge deren Kinder erbberechtigt. Wenn diese keine Leistungen beziehen, haben sie insoweit nichts zu befürchten und müssen auch keine Leistungen erstatten.

    Ich habe eine kleine Verständnisfrage zu der Antwort. Warum werden die Leistungen eine gewisse Zeit gekürzt, wenn man das Erbe ausschlägt? So genau weiß man ja nie was man wirklich erbt, da man das doch vorher nicht einsehen kann, oder? Es könnte ja auch sein, dass es sich bei dem Erbe um Schulden handelt rein theoretisch.