Posts by heico42

    Folgende Situation neben meinem bereits diskutierten Problem obe:
    JC bewertet Privatentnahme von meinem Geschäftskonto als Einnahme und zieht es ab. Ist das korrekt? Nach Beendigung meines Gewerbes (Ladenlokal) - Ende August 17 - habe ich neben meinem Privatkonto noch das Geschäftskonto bestehen. Geschäftstätigkeit besteht aber nicht. Vom G-Konto , das im Soll ist, habe ich im September 600 € entnommen. Das war u.a. nötig, da ich vom JC noch keine Entscheidung hatte und kein Geld hatte.
    Nun zieht man mir die 600 € minus 200€ für den September ab. Unverständlich, da ich doch vom eigenen Konto Geld genommen habe. Wie erklärt sich das?

    Das JC hat die Kontobewegungen noch nicht mitgeteitr bekommen, was in den nächsten Tagen aber erfolgt.
    Mir ist jetzt leider immer noch nicht klar: Kann ich der Steuererstatttung die Kosten gegenüberstellen????
    Soll heissen, dass ich - wie in einer EÜR - Einnahmen und Ausgaben gegenüberstelle? und dann den Saldo in Ansatz bringe? Und nicht nur die Einnahme gilt und die betriebsbedingten Ausgabe im Sept.-Okt. etwa unberücksichtigt bkeiben?
    Sorry für mein schweres Kapieren!

    Dank nochmals an Spejbl
    Mit anderen Worten und konkret: Wenn die Umsatzsteuerrückzahlung in gleicher Höhe liegt wie die Zahlungen an Geschäftskunden, dann gilt die Umsatzeuerückzahlung nicht als Einkommen (bezüglich Anrechnung ei Hartrz4)?
    Also: 2500 € Rückzahlung und 2600€ Zahlungen an Lieferanten bedeutet keinen Einfluss auf Hartz4 Leistung!?
    Das wäre für mich natürlich eine Beruhigung. Dies wissen aber Steuerberater leider nicht richtig!!

    Vielen Dank Spejbl für deine aufwendige Info. Leider bin ich aber noch nicht klüger, was mein Hauptproblem betrifft.
    Wichtige Frage ist, ob und wie auf einem Geschäftskonto, das noch einige Wochen nach Beendigung der Geschäftsaktivitäten besteht, eine Umsatzsteuerrückzahlung mit den notwendigen Geschäftskosten (Abräumkosten, Restzahlung an alte Lieferanten, Steuerberater etc.) verrechnet werden kann.
    Es kann doch nicht sein, dass die Kosten oberhalb der Steuerrückzahlung nicht berücksichtigt werden sollen. Hier muss doch ein Unterschied sein, ob es sich m private Schulden handelt oder um Geschäftsschulden.

    Nochmals Pardon wegen meiner schwierigen Materie. Dank auch für die vielen Antworten. Dennoch sehe ich noch nicht bei allen Problemen trotz Teilantworten klar. Eine Frage liegt offen, die auch mein Steuerhilfeberater nicht beantworten konnte:
    Kurz zur Klarstellung Kerndaten von mir:
    - Hartz4 Bezug ab 9/17
    - Kleines Einzelhandelsgeschäft wurde Ende 8/17 ohne Insolvenz, aber mit Verlust und Einigung mit Gläubigern beendet. Vermögen ist nicht mehr vorhanden.
    - Geschäftskonto besteht trotzdem weiter wegen diverser noch abzuwickelnder Zahlungen . Es ist im Soll. Überziehungslimit wurde jüngst gekündigt, so dass nur noch evtl. Einzahlungen gebucht werden.
    Im September wurden aus dem Soll - da noch Kreditrahmen bestand - Rechnungen, z.B. über 2000 € für Restaurierungen - bezahlt.
    Nun mein Problem: Obwohl ich erhebliche Kosten hatte, kann doch meine Umsatzsteuererstattung im Oktober in ähnliche Höhe nicht als Einnahme ohne Berücksichtigung meiner Kosten gewertet werden. Kann man denn nicht gegenrechnen.Dies wurde mir von einigen gesagt, aber hier bin ich mir nicht sicher.
    Gelten denn für ein Geschäftskonto nicht andere Maßstäbe als wie beim Privatkonto?

    Einnahmen sollen für den Lebensunterhalt dienen.Dies ist gerecht und verständlich. Ich erwarte nun in den nächsten Wochen eine Zahlung von ca. 1500 €, die oberhalb des sehr geringen neuen Kreditlimits bei der Bank liegt.Die Bank wird nach heute erfolgtem Gespräch dieses Geld nicht auszahlen, weil dies den Rahmen sprengt.
    Frage: Soll die Zahlung als Einnahme gelten obwohl ich darüber nicht verfügen kann?

    Zunächst bitte ich um Nachsicht wegen meiner Hartnäckigkeit zu meinem Problem. Leider habe ich den Eindruck, dass dieses nicht richtig erkannt wird oder ich bei der Darstellung Fehler mache und mich teilweise wiederhole.
    Ganz aktuell: Meine Bank hat das (vormalige) Geschäftskonto mit Schuldensaldo gekündigt. Ich kann daher u.a. auch nicht an das Geld aus der Steuerrückzahlung dran.
    Der Kreditirahmen belief sich auf ca. 8000 €. Durch Vereinbarung mit Gläubigern und Steuerrückzahlung in Höhe von ca. 3500 € wurde der Schuldbetrag auf ca. -3000€ reduziert.
    Bedeutet dies, dass trotz der Nichtverfügbarkeit für mich das auf dem „Minuskonto“ der Bank überwiesene Geld bei Hartz4 als Einnahme betrachtet wird??? Das wäre doch Irrsinn. Ich erhielte dann für einige Monate kein Geld, habe aber auch das Geld aus der Überweisung nicht zur Verfügung. Sehe ich das denn falsch, dass Einnahmen auch eine Verfügbarkeit bedeuten müssen?
    Was tun?

    Das stimmt absolut nicht. Es geht keinesfalls darum, wie ich Einnahmen am Jobcenter raffiniert vorbeischleusen kann, sondern einfach darum, eine aktuell wichtige Situation zu klären. Ich halte es nicht für fair in diesem Forum, eine Unterstellung vorzutragen.


    Die Situation ist so, dass das Bankkonto (aus meinem beendeten Geschäft noch als ehemaliges Geschäftskonto neben dem privaten bestehend, obwohl keinerlei Geschäftsvorgänge mehr bestehen) ) wegen der mit Hartz4 nun bestehenden vermögens- und einkommenslosen Lage kurzfristig gekündigt werden kann.Dann ist tatsächlich die Situation gegeben, dass ich nicht an das Geld aus der Steuerrückzahlung mehr kann, aber auch kein Geld vom Jobcenter erhalte.
    Daher nochmals die bitte um Rat.

    Wenn man als Hartz4- Empfänger ohne sonstiges Einkommen eine Einmalzahlung durch Steuerrückerstattung erhält, diese aber auf das Bankkonto mit deutlichem Minus überwiesen wird, kann man - trotz Zuflussprinzip - doch eigentlich nicht von wirksamer Einnahme sprechen. Es vermindert ja nur meine Bankschuld.
    Mein Problem: Was mache ich, wenn die Bank den bisher bestehenden Kreditrahmen senkt oder kündigt und ich dann gar nicht über das überwiesene Geld verfügen kann? Dann habe ich doch letztlich gar keine Einnahme? Einnahme ist doch meiner Meinung nach, wenn ich auch darüber verfüge!
    Bitte wegen dringendem Klärungsbedarf im Jobcenter einen Rat. :?:

    Es ist mir unklar, ob eine Steuerrückzahlung z.B. von 3000 € zu einer Anrechnung beim Hartz4-Bezug und damit Fortfall oder Reduzierung führt,wenn überhaupt kein oder nur geringes Schohnvermögen besteht. Man könnte dies dann doch die Einnahme als schützenswertes Schonvermögen betrachten!
    :(

    Wenn ein Hartz4-Emfänger in einem Monat einen hohen Betrag von z.B. 3000 € erhält, wird ihm dann nur für den Monat das Geld gestrichen oder auch für die nächsten Monate?
    Beispiel: 900€ Bezug im Mai und 3000 € im gleichen Monat eine Steuerrückzahlung.
    Wird dann in den nächsten Monaten auch noch der Hartz4-Bezug gestrichen, bis die 3000 € verrechnet sind oder nur für den Mai?
    Ein Argument könnte sein, dass man mit der Einnahme sein Schohnvermögen aufbaut (wenn dieses bisher noch nicht erreicht wurde :evil: