Posts by totenkopf75

    Hallo,


    also, die Sache ist für mich sehr positiv verlaufen. Der Gutachter von der Rentenversicherung hat mich als erwerbsfähig eingestuft, also voll schichtig einsetzbar. Nun bin ich seit ersten November als Aufstocker beim Jobcenter gelistet.
    Das beste kommt aber noch. Der Arbeitsvertrag für eine Vollzeitstelle in meinem Betrieb ist unterschrieben. Er gilt ab ersten Januar. Ab dann bin ich komplett unabhängig von staatlichen Hilfsleistungen. Mein Ziel ist erreicht.
    Wie man sehen kann, ist es möglich, von dauerhaft voll erwerbsgemindert zu erwerbsfähig zu wechseln. Es mag wohl sehr selten sein, aber ab und zu klappt das doch.


    Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr


    MlG


    totenkopf75

    Hallo,


    so, die Sache läuft. Mein Sachbearbeiter hat ein Ersuchen zur erneuten Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit an die DRV gestellt. Dies geschah am 23.August. Nun ist für den 17.September der Termin beim Gutachter. Das ging ja wirklich sehr schnell.
    Mal sehen, was der gute Mediziner zu meinem jetzigen Zustand zu sagen hat. Ich hoffe doch, nur positives im Sinne einer bestehenden Erwerbsfähigkeit. Denn dann winkt mir eine Vollzeitstelle, da kann der Meister mich gut brauchen.
    ich melde mich bald wieder.


    MlG


    totenkopf75

    Hallo,


    ich melde mich mal wieder. Die Arbeit klappt sehr gut und ich denke, es wird weiterhin so gut laufen. Die Lohnzahlung März wurde vom Sachbearbeiter nach den Regeln des SGB XII behandelt und angerechnet. Jedoch die Lohnzahlung April war die Anrechnung nach dem SGB II angerechnet worden, so wie es Luca beschrieben hat. Mein Sachbearbeiter ist sehr erfreut über den Fortgang meines Falles und meinte zu mir, das er darum beten werde, das es weiter so gut mit mir läuft. Kommt nichts arges dazwischen, dann wird im Juli oder August ein Ersuchen an die DRV zur erneuten Überprüfung meiner Erwerbsfähigkeit gerichtet. Ich sehe Licht in diesem Tunnel der Erwerbsminderung.


    Vor dem Hintergrund verstehe ich so einige im Weltnetz nicht, die mir immer wieder angeraten haben, das ganze so zu lassen, wie es ist und mein restliches Leben einen schönen Tag werden zu lassen ohne Arbeit.
    Nur ist so ein Verhalten nicht mit meinem Ehrbegriff vereinbar. Vor allem kann ich wieder meinen arbeitenden Nachbarn im Haus und im Viertel wieder offen in die Augen schauen. Diese Menschen zeigen mir jeden Tag, das sie mich wertschätzen, weil ich mit eigener Hände Arbeit dazu beitrage, meine Hilfsbedürftigkeit zu vermindern. Ich gehöre wieder dazu. Aber auch die Zeit ist nicht mehr fern, wo ich komplett unabhängig von staatlichen Hilfeleistungen bin, weil ich dann in Vollzeit meiner Arbeit nachgehe.


    Ich werde über den weiteren Verlauf meines Vorganges Euch auf den laufenden halten,


    Schöne Pfingsten


    MlG


    totenkopf75

    Vielen Dank, Luca, für diesen überaus interessanten Hinweis. Den habe ich gleich meinem Sachbearbeiter heute nachmittag telefonisch durchgegeben. Der gute Mann war recht erstaunt, woher ich das wüsste und sagte mir dann zu, das nach Art des SGB II bei mir angerechnet werden wird. Sozusagen als Beitrag des Sozialamtes dazu, das mein Vorhaben gelingt. Ich bin guter Dinge und hoffe das beste.
    Da fragt man sich doch glatt, warum im Weltnetz so vehement und oft vor diesem Forum als "Jobcenter-Hochburg" gewarnt wird.
    Ihr werdet zuweilen richtig verteufelt. Aber meine Erfahrungen hier sind völlig konträr und dafür danke ich Euch sehr.
    Über den Fortgang meines Vorhabens werde ich Euch auf dem laufenden halten.
    Und nun, Frohe Ostern und schöne Feiertage


    MlG
    totenkopf75

    Es sind tatsächlich Wege möglich, wenn man sie denn tatsächlich gehen will. Natürlich ist es schwer, besonders für Klienten vom Sozialamt. Der Staat hilft da nicht weiter, außer das monatliche Geld vom Amt. Selbst muss man da es schaffen, aber, wer erwerbsfähig sein will, der muss auch fähig sein, sich Arbeit zu suchen. Gut, ich bin ein sehr atypischer Fall eines Empfängers von Grundsicherung bei Erwerbsminderung, denn der sehr überwiegende Teil dieser Menschen kann nicht mehr erwerbstätig sein oder konnte es nie. Aber, Ausnahmen gibt es immer. Nur, eben jammern hilft nichts, anpacken ist die Devise.


    Spejbl, dich habe ich gerade erst gelesen. Recht hast du.

    Hallo,


    hier bin ich wieder. Komme gerade von Arbeit. Also, es klappt sehr gut, die Arbeit bekommt mir sehr. Habe Gleitzeit, eben so, wie der Meister mich braucht. Insgesamt eben 4 Stunden reine Arbeitszeit am Tag 5 Tage die Woche= 20 Stunden die Woche.
    Beim Sozialamt war ich vorige Woche. Der Sachbearbeiter war anfangs recht erstaunt, das einer seiner Klienten doch tatsächlich arbeiten will. Er hätte sowas noch nicht erlebt. Aber dann meinte er, positive Überraschungen sind immer willkommen.
    Es wird so ablaufen, wie es Luca vorhergesagt hat. Ich werde zunächst einmal im Rechtskreis SGB XII verbleiben, so vielleicht 4-5 Monate, so das man sehen kann, ob es dauerhaft mit der Arbeit was wird. Der Sachbearbeiter wird nach § 95 SGB XII den AlG II-Antrag direkt beim Jobcenter stellen. Mein Lohn wird spätestens am 10. des jeweiligen Folgemonats auf meinem Konto eingetroffen sein. Ich denke, ich schaffe es, dauerhaft aus dem Bereich Sozialamt rauszukommen und dann mit Vollzeitarbeit komplett die Hilfebedürftigkeit beseitigen zu können.


    MlG


    totenkopf75

    Hallo,


    vielen Dank für die hilfreichen Ausführungen.
    Den Arbeitsvertrag habe ich heute Vormittag unterschrieben und die Arbeitssachen wurden mir ausgehändigt.
    Mein Arzt ist sehr dafür, das ich so handle. Es war auch seine Anregung.
    Das Sozialamt habe ich heute schriftlich mit einem Brief über die Vorgänge informiert. Der Brief dürfte Montag da sein.
    Es geht zum 01.03.2018 los.
    Ich denke, es wird gut gehen.


    MlG


    totenkopf75

    Guten Abend,


    ich lese ja hier so einiges von Schreibern, denen das Jobcenter böse mitgespielt haben soll und die hier verlautbaren, wie schlimm der Rechtskreis SGB II und dessen ausführende Ämter seien. Wenn ich das so lese und mir durch den Kopf gehen lasse, dann bin ich zuweilen recht verwundert und auch etwas verärgert.
    Ich denke, das die Hilfeempfänger doch froh sein sollen, das sie erwerbsfähig sind und deshalb die Leistungen des Jobcenters nutzen können. Es gibt zahlreiche Hilfestellungen und Maßnahmen, die darauf abzielen, den Hilfeempfänger wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Und diese werden von der Arbeitsverwaltung bezahlt, also kosten dem Hilfeempfänger nichts. Er muss nur bereit sein mitzuarbeiten und aktiv an der Beseitigung seiner Hilfebedürftigkeit sich beteiligen. Vielfach gelingt die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt sogar. Ich sage, seid doch um Gotteswillen froh und glücklich, das ihr das Jobcenter habt und mit dessen Hilfe aus der finanziellen Abhängigkeit vom Staat aussteigen könnt, oder zumindest die Möglichkeit dazu habt.


    Ihr werdet Euch fragen, bin ich verrückt oder betrunken. Nein, das bin ich nicht. Warum schreibe ich so, wie oben? Deshalb, weil ich die andere Seite der Münze kenne.
    Ich bin zur Zeit dauerhaft voll erwerbsgemindert und erhalte zum Lebensunterhalt Grundsicherung nach Kapitel 4 SGB XII ohne Anspruch auf EMR.
    Wisst Ihr, was das bedeutet? Ich kriege monatlich meinen Regelsatz plus Miete und bin sonst auf einem Abstellgleis. Der Staat finanziert mir keine Weiterbildungsangebote und keine Maßnahmen, die mich auf dem ersten Arbeitsmarkt zurückführen würden. Warum auch? Medizinisch ist von der Rentenversicherung festgestellt, das ich keine drei Stunden am Tag erwerbstätig sein kann. Also, ist sämtliches Geld in meinem Falle sinnlos verpulvert.
    Nun bleiben mir außerhalb einer Wfbm nur zwei Möglichkeiten, wie es in meinem Leben weitergeht. Die erste wäre, es gut sein zu lassen und auf Kosten des Steuerzahlers ein untätiges Leben zu führen oder die zweite, die heißt: "Selbst ist der Mann!" -- also ich beseitige meine Hilfebedürftigkeit stufenweise selbst. Erst suchte ich mir einen Teilzeitjob für 4 Stunden am Tag und wenn ich mich da ab 01.03.2018 bewähre, wird es nach 6 Monaten ein Vollzeitjob. Und habe ich den Vollzeitjob, dann bin ich vom Staat finanziell unabhängig. Dann kann ich wieder den Menschen in die Augen schauen mit dem Bewusstsein, es selbst geschafft zu haben, meine Notlage zu beseitigen und zwar ohne Hilfe vom Staat. Und das ist, denke ich, viel wert. Ich beweise, das ich arbeiten kann, das ich meine Lebensunterhalt selbst finanzieren kann.


    Denn, wie heißt es? "Jeder ist seines Glückes Schmied!"


    MlG


    totenkopf75

    Hallo,


    erst einmal vielen Dank für die Antworten.


    Ein Anspruch auf EMR besteht nicht.


    Der Arbeitgeber wurde von der festgestellten dauernden vollen Erwerbsminderung in Kenntnis gesetzt, er hat aber nichts dagegen.


    Die Tätigkeit ist in einer Reinigungsfirma als Sanitäranlagenreiniger. Und das traue ich mir ohne weiteres zu.


    Das Vorstellungsgespräch ist sehr positiv verlaufen, den Chef kenne ich noch aus meiner Schulklasse her.Der meinte, wenn ich mich 6 Monate gut halte, wird er weiter entscheiden, so in Richtung Vollzeit.


    MLG


    totenkopf75

    Hallo,


    ich gelte als dauerhaft voll erwerbsgemindert und erhalte Grundsicherung bei Erwerbsminderung nach Kapitel 4 SGB XII. Nun habe ich eine Teilzeitbeschäftigung in Aussicht. Es sind 4 Stunden am Tag bei 5 Tagen die Woche mit einem Monats-Netto von 640,- Euro. Mein derzeitiger Bedarf steht laut Grundsicherungsbescheid bei
    709 Euro.
    Nun würde ich gerne wissen: Wie wirkt sich die Aufnahme dieser Tätigkeit auf meine dauerhafte volle Erwerbsminderung aus?
    Wie wird das Sozialamt reagieren?
    Komme ich auf diese Weise aus dem Rechtskreis SGB XII raus?


    Mein Ziel ist es, meine Hilfebedürftigkeit zu vermindern und in absehbarer Zeit abzustellen.
    Vielen Dank für die Antworten.


    MlG


    totenkopf75

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    ich bin zur Zeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt und dies im Arbeitsbereich seit 2 Jahren. Dieses Beschäftigungsverhältnis möchte ich aus persönlichen Gründen durch Kündigung beenden. Danach werde ich mich auf Arbeitssuche begeben, damit ich dem Staat nicht unnütz zur Last falle.
    Ich erhalte Grundsicherung wegen voller Erwerbsminderung, aber die volle Erwerbsminderung ist nicht positiv festgestellt. Nur der Fachausschuss hat diesen Entscheid bei meiner Aufnahme in die Werkstatt getroffen. Daher habe ich von der Rentenversicherung keinen Bescheid der Erwerbsminderung. Die Frage ist nun, erhalte ich nach dem Vollzug der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses weiterhin Grundsicherung wegen voller Erwerbsminderung nach Kapitel 4 SGB XII oder wird mir dann Hilfe zum Lebensunterhalt nach Kapitel 3 SGB XII gewährt?
    Ich trage natürlich die Hoffnung, bald wieder im ersten Arbeitsmarkt angestellt zu werden, denn Hilfe vom Staat liegt mir nicht. Geld durch eigene Hände Arbeit zu verdienen und davon auch ausschliesslich leben zu können, das ist mein Lebensziel.
    Mit 42 Jahren sollte das machbar sein.
    Ich habe einen GdB von 50 aufgrund einer paranoiden Schizoprenie, bin männlich und habe Arbeitserfahrung als Hilfsarbeiter auf dem ersten Arbeitsmarkt.
    Gibt es vielleicht noch irgenwelche mir unbekannten, nachteiligen Probleme bei einer Kündigung Wfbm und wie läuft diese ab?
    Mein Betreuer hat die Aufgabenkreise Gesundheitssorge und Vermögenssorge ohne Einwilligungsvorbehalt.
    Ich lebe in einer eigenen Wohnung.
    Freuen würde ich mich über Ihre geschätzten Ratschläge und wünsche
    einen schönen Tag.
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