Posts by Posemuckel

    1. Sind die Vorwürfe in dieser Schwere berechtigt, kann man sich auch erst mal in einer sozialen Beratungsstelle, von mir aus auchin einer diakonischen Einrichtung oder im Extremfall bei der Telefonseelsorge Rat holen - wegen Vorgehens- und Verfahrensweise.


    2. Das Jobcenter darüber unterrichten. Darüber zumindest, daß bestimmte Sachen anhängig sind (oder werden). Auch das JC hat eine Beratungspflicht.

    Danke!
    Jobcenter u.a. sind in groben Zügen unterrichtet. Ich muss jetzt aber nachlegen um denjenigen, die handeln wollen auch die Schlüssel dafür zu geben. Bis Mittwoch ist das Paket unterwegs. Ich hab zwei prima Anwälte, die ja aber auch beliefert werden müssen.


    zu 1.: Du bist ja ne ganz Liebe! Den therapeutischen Teil der Behandlung haben wir (erstmal) hinter uns. Jetzt heißt es "Zähne zeigen"! Mein Arzt hat mir seine Unterstützung zugesagt. Gerechtigkeit hätte eine durchschlagende therapeutische und Arbeitsplatzwirkung!


    deine Schilderung erweckt so ein bißchen die Befürchtung, dass du dich verrennst. Nach dem, was du erzählst, ist der Chef des ehemaligen Arbeitgebers nicht ohne Einfluss.

    Deine Warnung ist angekommen: das Verrennen ist aber schon geschehen, die Mundpropaganda läuft, auch weit über den direkten Einflussbereich des Betriebs hinaus. Man bemüht sich sehr um unseren Ruf... Und nu wolln wir dem ein Ende setzen, weil das Leben, so oder so, weitergehen soll.


    Der Job kann doch eh nicht die Welle gewesen sein, wenn man zusätzlich zum ALG 1 noch ALG 2 braucht. Dann muss der Verdienst schon recht unterirdisch gewesen sein...


    Ab Januar 17 ist dann für die Betreuung ja wieder die BA zuständig. Dann gibts auch wieder Sperrzeiten für Aufstocker. Ick freu mir.

    Moin Turtle: nicht die Welle??? Ich hab mir dort fünf Jahre selber meinen Job und etliche weitere geschaffen. Und glaub mir: der war ist ne Welle! Es gibt ja verschiedene Kriterien, z.B. Spejbls Signatur war auch unser Motto . Aber sag mal, was meinst Du mit den Sperrzeiten für Aufstocker? Hast Du einen Link für mich? Vielen Dank schon mal!


    Euch allen vielen Dank für´s quatschen und lauschen und eine gute Nacht! Posemuckel

    Guten Morgen, ihr Lieben!


    Erstmal danke für die guten Ratschläge und Klärungen!


    Und irgendwie habt ihr alle recht und auch wieder nicht. Bei mir ist im Moment tatsächlich nicht viel mehr drin als "Dienst nach Vorschrift". Ich liege in einem ganz bösen Rechtstreit mit meinem ehemaligen Arbeitgeber, gegen den ich derzeit mit 10 Std./Tag eine Anzeige schreibe wegen vollzogenem Betrug. Das ist eine extrem aufwendige Sache, weil es nicht leicht ist, 3.000 mails zu sortieren, von Kollegen Aussagen eingeholt werden müssen, ebenfalls klagereife Kollegen zu beraten, die ebenso wie ich geschockt, traumatisiert sind. Und es geht mir dabei absolut beschissen, weil ich bei der Belegeraussucherei beständig im Geiste erneut in Situationen der Nötigung, Erpressung, Missbrauch, massiven Verleumdung mit strafrechtlicher Relevanz zurückkatapultiert werde. Ich bin da zum Glück nicht allein betroffen, sonst wäre es wohl auch unmöglich, den Laden hochgehen zu lassen. Schon allein kräftemäßig.


    Ich hab mich zu Beginn ernsthaft auf Stellen in meinem Spektrum beworben. Auch mit starkem Interesse des Arbeitgebers, aber immer sehr schmaler Absage. Hab dann erfahren, was der neue Chef über mich verbreitet. Lass in der Sache also auch ein Verfahren laufen um den ehemaligen Arbeitgeber so schnell wie möglich zu stoppen. Es ist derzeit absolut kontraproduktiv, mich auf die wenigen Stellen zu bewerben, die ich alternativ gern hätte bzw. in denen ich noch einmal so richtig durchstarten könnte. Erstens bin ich kopfmäßig noch nicht frei von dem betrügerischen Betrieb, zweitens muss ich erst die Chefs zur Verantwortung ziehen, bevor sich neue Arbeitgeber beim alten nach meiner Leistung erkundigen dürfen.


    Also bewerbe ich mich derzeit auf Kistenpacken, Obsteinräumen etc. um mir was dazuzuverdienen, ich bin Aufstocker. Mehr ist derzeit zusätzlich zu der Bearbeitung der juristischen Verfahren nicht drin.
    Ich beziehe wirklich nicht freiwillig Alg 2. Hab 5 Jahre Aufbauarbeit für einen kleinen Betrieb hinter mir, der sowas wie ein richtiges Kind war und vielleicht/hoffentlich morgen wieder ist. Supertolles Team! Kann jeder nur von träumen. Da steckte auch mein privates Geld drin. Und dafür blutet und kämpft man dann. Ob´s reicht, werde ich erst sonstewann wissen. Die Mühlen mahlen langsam.


    Das loszuwerden war mir jetzt ein Anliegen, weil ich mittlerweile die Nase voll habe davon, was andere Leute sich denken und über mich reden ohne etwas von der Sache zu wissen. Ist nicht bös gemeint, das konntet ihr ja auch nicht wissen, aber man entwickelt eine Empfindlichkeit gegenüber Negativ-Vermutungen.
    Im Übrigen weiß ich nicht, was dagegen spricht zu wissen, wie die geltenden Bestimmungen sind. Ich gebe über das was ich über Gesetzestexte und Verordnungen weiß jederzeit und vorurteilsfrei Auskunft. Wissen ist besser als Mutmaßen.


    Ich wünsch euch allen einen tollen Tag, Posemuckel

    Hallo ihr Lieben!
    Ich war jetzt sechs Wochen krankgeschrieben und bin ab nächster Woche ortsabwesend bis Jahresende. Also eine Woche, in der ich zur Verfügung stehe. Meine Arbeitsvermittlerin meint, ich müsse dennoch für zwei Wochen Bewerbungsbemühungen vorweisen. Die könnte ich ja vorarbeiten. Sie ist eigentlich eine ganz Liebe und sonst auch ziemlich fit, was die gesetzlichen Bestimmungen angeht, ich hab mich aber gewundert, also ein wenig gegoogelt. Es gibt nur wenig Fälle, wo das mal Thema wurde. Und immer heißt es: nein: es sind keine Bewerbungsbemühungen nötig bei Ortsabwesenheit. Allerdings hab ich keinen Paragraphen gefunden, der das stützt.


    Nun hab ich generell nicht das Problem damit, zwei Bewerbungen mehr loszulassen. Mir geht es darum, die Sachbearbeiterin aufzuklären (sofern es sich tatsächlich so darstellen sollte). Es könnte ja mal wichtig sein ...


    Also meine Frage an euch: wer kann mir einen Paragraphen oder ein rechtskräftiges Urteil nennen, welches klärt, ob in Zeiten der Ortsabwensenheit Bewerbungsbemühungen unternommen werden müssen oder nicht?


    Dank euch vielmals im Voraus! Posemuckel

    Dank, ihr alle! :thumbsup:
    Gut, weitere Überlegungen zu Vermietung/Untervermietung mache ich mir dann nicht mehr.



    Du kannst prüfen, ob Du wirklich alle Kosten Deiner Immobilie gemeldet hast. Falls das Haus bereits abbezahlt sein sollte, bleiben Grundsteuer, die allgemeinen Heiz- und Betriebskosten des Vermieters und ggf. notwendige Reparaturen. Erstaunlich ist übrigens aus der niedrige Mietertrag. 200 Euro "all inklusive"? Die Betriebskosten - je nach Umständen auch die Heizkosten - müssen als Einnahmen gebucht werden, wenn die Heizkosten des Hauses und die Betriebskosten des Hauses vom Jobcenter voll berücksichtigt werden.

    Das Amt hat das mittels einer Rentabilitätsberechnung ermittelt. Die hab ich angefordert, weil sie sich mir nicht erschließt. Meine Abrechnung mit dem Mieter ergibt eine andere Summe an Kaltmiete minus Zinsen. Also werde ich da mal meine Energie reinstecken ...
    Wenn ich diese Berechnung vor mir habe, werde ich mich noch einmal vertrauensvoll an euch wenden ?( . Ok?
    Grüße, Posemuckel

    Hallo liebes Forum!
    Ich bin in Alg 2 abgerutscht und steh ziemlich dumm da mit meinem Haus, in dem ich die eine Wonung bewohne (Mietkosten werden mir nicht angerechnet). Die andere Wohnung ist vermietet. Die Einnahmen vermindern meinen Regelbedarf um 200 €/m. Gegengerechnet wird nur die Versicherungspauschale und meine Kfz-Versicherung sowie evtl. Reparaturrechnungen. Ich soll laut Bescheid vom Amt keinen Grundfreibetrag von 100 plus 20 Euro erhalten. Das Amt beruft sich auf § 11b Absatz 2 SGB II und meint wohl, das sei keine Erwerbstätigkeit. Das sehe ich anders. Ich habe so brutto 450 Euro/m und Darlehensabstotterung von 200 €/m. Also zu den Reichen gehöre ich eher nicht ..
    Was meint ihr?
    Kennt jemand ein Urteil?
    Hatte das jemand von euch auch schon?


    Danke und liebe Grüße, Posemuckel